LENR

Liebe LENR-Freunde, 
Während sich die „Klima-Bewegten“ darum streiten, ob der Kohleausstieg in Deutschland ein bisschen schneller kommen soll, sind anderswo, in China, Afrika und den USA mehr als tausend Kohlekraftwerke im Bau oder in der Planung. Darüber wird kaum geredet weil es unsere deutsche Klimapolitik noch absurder erscheinen lassen würde als ohnehin schon. Über LENR wird nicht geredet, weil man das Thema nicht versteht. 
2012 schreibt die EU-Kommission in einem Gutachten u. a.: „Der Fleischmann und Pons Effekt (FPE) ist die Produktion großer Mengen von Wärme, die nicht auf chemische Reaktionen zurückzuführen ist.
Dies geschieht durch  elektrochemische Beladung  von Palladium Kathoden mit Deuterium. Die gemessenen Energiedichten waren zehn- hundert- und sogar tausendfach größer als in bekannten chemischen Prozessen. Auf der Grundlage des aktuellen Wissens kann es sich nur um nukleare Vorgänge handeln.
Der Vorgang spielt sich mit Deuterium in einem Palladium-Gitter ab.“
Hier ist das älteste aller LENR-Verfahren beschrieben, nämlich der Stand von 1989. Wenn davon die Rede ist, dass diese Produktion von Wärme oberhalb aller bekannten chemischen Prozesse liegt (z. B. Verbrennung), dann heißt das nichts anderes, als das LENR  billige Energie in Hülle und Fülle geben kann.

Jetzt zu einem ganz „modernen“ LENR-Unternehmen. 
Auf der Webseite der norwegischen Firma Norront-Fusion (Leitung Prof. Leif Holmlid) heißt es: 
„Die Technologie verwendet eine kondensierte Form eines ultra-dichten Zustands des Wasserstoffs, mit einem Pikometer Abstand. Ultra-dichter Wasserstoff wird  zerlegt, um einen kontrollierten Fluss von hochenergetischen Partikeln für die Energie- und Stromproduktion zu erzeugen. Es entstehen keine schädlichen Emissionen oder Gefahrstoffe durch den Prozess.

   Norrønt Fusion Energy AS macht derzeit gute Fortschritte mit dem 4-jährigen Programm zur Entwicklung dieser Technologie für erneuerbare kondensierte Wasserstoffenergie (CHE).

   Ein wichtiger Meilenstein und technologischer Durchbruch wurde im August 2017 erreicht, als aus unserem Reaktor ein konstant hoher Fluss hochenergetischer Partikel erzeugt wurde, d.h. hohe Energiemengen erzeugt wurden. Experimentelle Reaktoren werden derzeit als Multiple-Test Validierungsreaktoren und für die Prüfung der direkten Stromumwandlung eingesetzt. An mehreren Standorten in Norwegen und Schweden sind Testdemonstrationssysteme mit Muon-Produktion in Betrieb.

   Ultradichter Wasserstoff ist auch für andere grundlegende wissenschaftliche und industrielle Anwendungen von großer Bedeutung.“

Ich habe heute Kontakt zu  Norront-Fusion in Norwegen aufgenommen, die Strom auf direktem Wege erzeugen kann, und zwar durch sog. „Annihilation“. Dies ist ein Verfahren, welches durch gezielte Zerstörung von Elementarteilchen neue Teilchen entstehen lässt. Diese neuen Teilchen bringen zugleich neue, verfügbare Energie. Ich habe Norront gefragt was es neues gibt und die Antwort ist schon da: 
Zunächst meine Mail: (deutsche Übersetzung)
„Lieber Leif Holmlid und Kollegen, 
ich betreibe in Deutschland seit rund fünf Jahren den größten LENR-Blog https://coldreaction.net/  In diesem Jahr haben die Seitenaufrufe (kumuliert) die Millionengrenze überschritten. 
Neben Brillouin-Energy, der Leonardo-Corporation, Airbus, Brilliant-Light-Power usw. verfolge ich alle Nachrichten die uns von Norrontfusion erreichen. Leider sind es so wenige. So sind alle Augen immer wieder auf Andrea Rossi gerichtet, der durch ein geschicktes Agieren mit seinen „Followern“ große Aufmerksamkeit erzielt. 
Es ist ganz schwer dem Thema LENR mehr Öffentlichkeit zu verschaffen und ich arbeite ständig daran. Aber es sollten doch etwas mehr Informationen kommen, z. B. über den zu erwartenden COP, über die Abmessungen der Reaktoren, den eventuellen Einsatz in Fahrzeugen usw. Und schließlich die für die Verbraucher interessanteste Frage: Ist eine Reaktorversion als „Home-Anwendung“ denkbar? 
Es muss sich bei diesen Auskünften nicht um zurzeit abgesicherte Erkenntnisse handeln, es reichen Projektionen, die aus heutiger Sicht realistisch sind. Die Protagonisten der „heißen Fusion“ tun dies mit Steuergeldern seit Jahrzehnten, obwohl der Erfolgsaussichten weitaus geringer sind als bei Ihnen.“

Und hier jetzt die Antwort von Norrontfusion: 
„Lieber Willi, vielen Dank für Deine Mail. Der Grund, warum wir nicht publizieren, ist, dass unser Unternehmen plant,  an die norwegische Börse zu gehen und 12 Mio. Euro zu finanzieren. Wir konzentrieren unsere gesamte Zeit und Energie auf die Technologie und nicht auf die Öffentlichkeitsarbeit. Wir haben mehrere Neuigkeiten zu bieten. Der COP ist nur wichtig, wenn es um chemische Energie geht. Wir konzentrieren uns auf Annihilationsprozesse, die 100 Mal effizienter sind als die Fusion. Wir sind das erste Unternehmen, das jetzt, da es 33 Lampen  mit Strom versorgt, eine direkte Stromerzeugung beherrscht.“
33 Lampen hört sich nicht nach viel an. Wenn man aber bedenkt, dass dieser Strom aus dem „Nichts“ kommt ist es schon viel. Gleichzeitig spricht Norront von einem Prozess, der 100 mal effizienter ist als Fusion. Und dies bedeutet: Unendliche, billige, saubere Energie. 
Es bleibt spannend, welches LENR-Unternehmen das erste am Markt ist. 

Quelle

Freundliche Grüße
Willi Meinders

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