Warum gibt es keine echte Klima-Debatte?

November 23, 2019 Martin BartonitzHinterlasse einen KommentarGo to comments

Ich bekam heute eine Mail mit einer Stellungnahme zu bestimmten Artikel des Online-Magazins free21 ging. Der Autor wundert sich, dass auch so genannte alternative Journalisten keine Kritik an den Thesen des menschengemachten Klimawandels geübt wird. Und weil ich auch schon einige Male gestutzt habe, dass doch anscheinend sonst stark unsere Gesellschafts-Matrix hinterfragende Köpfe gerade im Fall der Klimahysterie in das gleich Horn blasen, möchte ich auch diese Stellungnahme gerne hier ins Regal stellen:

Ich beziehe mich im Folgenden auf die Beiträge zur „Klima-Debatte“, weil nicht nur in diesen Beiträgen, so interessant und wichtig sie sind, die wissenschaftliche Wertung der von den Befürwortern eines menschengemachten Klimawandels behaupteten Fakten fehlt. Wie ich überhaupt immer wieder feststelle, dass, wann immer ich einen wissenschaftlichen Kollegen oder Politiker nach den wissenschaftlichen Beweisen gefragt habe, mir keine genannt wurden bzw. genannt werden konnten. Es wurden nur immer Behauptungen oder bei Nachfragen Vermutungen wiederholt, wie sie auch in der Öffentlichkeit bekannt sind, so als ob es unumstößliche Wahrheiten wären, was ja so weit geht, dass, wie ein Psychologe jüngst anregte, sog. „Klima-Skeptiker“ möglicherweise zu therapieren wären (siehe
Tagesdosis vom 24.10.2019). Leider gehören zu denjenigen, die anscheinend nicht genau genug auf die Fakten schauen, auch viele der kritischen, investigativen Journalisten. Ich frage mich, warum bei einer rein wissenschaftlich zu klärenden Frage der investigative Sachverstand der von mir geschätzten Journalisten, die den „tiefen Staat“ und andere „Geheimnisse“ ans Tageslicht bringen, hier anscheinend versagt. Man muss auch kein Klimatologe sein, um zu verstehen, dass die Behauptung, menschengemachtes CO² verursache Klimawandel bzw. eine Klimakatastrophe, aus nachfolgend dargestellten Gründen – vorsichtig formuliert – wissenschaftlich nicht haltbar ist.

Auf das Urteil im Prozess zwischen Michael Mann und Tim Ball (siehe) zugunsten Letzterem gehe ich nicht näher ein, nur so viel: Jeder Wissenschaftler, der Daten erhebt und auswertet, muss diese Daten speichern und jedem anderen, der die Auswertung überprüfen will, zur Verfügungen stellen – einschließlich der verwendeten Methoden. Wer das nicht tut, hat mit Konsequenzen zu rechnen. Wie das im vorliegenden Fall sein wird, ist noch offen, da die Penn-State-University auf Herausgabe verklagt wurde. Es gibt keinen vernünftigen Grund, warum Michael Mann das während des mehrjährigen Verfahrens nicht getan hat. Insbesondere wäre die verwendete Regressionsanalyse von Interesse, weil durch sie Zuordnungen vorgenommen werden, die zu endgültigen Aussagen führen. Das Verhalten Michael Manns – und der Universität – ist in meinen Augen selbst schon ein wissenschaftlicher Skandal, der Anlass zu Vermutungen gibt, die naheliegen, auf die ich aber nicht eingehen will. Nun zu den angesprochenen Gründen.

1. Michael Mann’s sog. Hockeystickkurve ist der Ausgangspunkt für die Annahme, dass, nachdem sich die Klimaentwicklung, genauer: die durchschnittliche Temperaturentwicklung, in einem mehr oder weniger gleichmäßigem Rahmen gehalten habe, bis diese ab einem bestimmten Zeitpunkt – wie das untere Ende eine Hockeyschlägers – steil nach oben gehe (dabei geht es in der Regel um eine Temperaturerhöhung von maximal zwei Grad!) und sich – darauf basieren die Modellrechnungen z. B. des PIK – sich noch weiter fortsetze, die Temperatur also steigen würde und, wenn dieser Prozess nicht gestoppt wird, zu einer Klimakatastrophe führe. Am bedrohlichsten wird dieses Szenario zum Ausdruck gebracht durch den Titel und das Coverbild des Buches „Selbstverbrennung“ von Schellnhuber. Dieses Ansteigen der Temperatur wird nur dem seit der Industrialisierung bis heute anhaltenden Anstieg von CO² zugeschrieben. Darin nun liegt der erste wissenschafts-methodologische Fehler, weil keine anderen Ursachen, z. B. eine veränderte Sonnenaktivität, als Möglichkeit für den Temperaturanstieg in Betracht gezogen werden. Damit wird ein wesentlicher wissenschaftlicher Grundsatz verletzt, nämlich alle möglichen bzw. denkbaren Variablen zu untersuchen. Allein schon aus diesem Grund ist die Aussage, es gäbe einen bewiesenen menschengemachten Klimawandel, fahrlässig und damit wertlos.

2. Worauf beruht nun die Annahme, dass das Spurengas CO² unser Klima wesentlich beeinflusse? Es ist im Kern eine einzige Korrelation, die aber als Ursache-Wirkungs-Zusammenhang fehlgedeutet wird, weil es eine Scheinkorrelation ist. Uns zeigen Wissenschaftler, die den menschengemachten Klimawandel propagieren, immer den schon angedeuteten Kurvenzusammenhang, bei dem in einem Zeitraum von ca. 25 Jahren – zwischen ca. 1980 und 2005 – der CO²-Anteil und die Temperatur anscheinend parallel steigen, statistisch gesprochen also ein hochsignifikanter Zusammenhang besteht. Wir haben es hier anscheinend mit der besonderen Situation zu tun, dass der natürliche CO²-Ausstoß (durch die Ozeane etwa), der immer der Temperaturerhöhung folgt und nicht umgekehrt, sozusagen durch einen künstlichen (durch Verbrennungsmotoren z. B.) ergänzt wird. Daraus wird nun geschlossen, dass allein der menschengemachte, d.h. vor allem durch die Industrialisierung hervorgerufene CO²-Ausstoß für eine höhere Temperatur verantwortlich sei, und dass dies sich immer weiter fortsetze, wenn dem kein Einhalt geboten würde. Das klingt zunächst einmal plausibel, wenn es denn mit den Fakten übereinstimmte. Denn die beiden Kurven liefen vorher nicht parallel zueinander und laufen nicht parallel weiter, sie gehen auseinander, denn es gibt seit ca. 16 Jahren keinen Temperaturanstieg mehr (siehe), obwohl das CO² weiter ansteigt. Dies beweist, dass es sich bezüglich der 25 Jahre nur um eine Scheinkorrelation handelt, denn wenn es wirklich den angenommenen Ursache-Wirkungs-Zusammenhang gäbe, müssten die Kurven zumindest immer parallel laufen.
Nun wird aber genau das abgestritten und behauptet, dass beide Kurven doch weiterhin parallel verlaufen. DER SPIEGEL macht sich dabei zum Sprachrohr der „Klimaalarmisten“ und gibt dem Leser Argumentationshilfe, wenn der es mit einem „Klimaleugner“ zu tun bekommt: „Temperatur und CO²-Gehalt steigen parallel an“ schreibt eine Julia Merlot zu einer Grafik, die als Quelle Noaa (North American Oceanic and Atmospheric Adminstration) ausweist (siehe). Da anscheinend eben auch die Temperatur steigt – wenn auch noch nicht mal um 1 Grad – gilt dies als Beweis. Auf der Website Real Climate Science wird jedoch genau das in Frage gestellt und gezeigt, dass die Wärmekurve von Noaa manipuliert wurde (siehe). Dort kann man auch nachlesen, wie sich die Manipulation abgespielt hat.
Hier taucht natürlich die Frage auf, wem man glauben soll, wenn man auf das Urteil anderer angewiesen ist oder nur Indizien bewerten kann.
Deswegen: Selbst wenn beide Kurven über eine lange Zeit parallel laufen würden, also permanent einen hohen Signifikanzkoeffizienten hätten, ist damit noch nicht bewiesen , dass CO² die Temperatur beeinflusst, denn einen direkten Beweis gibt es nicht und kann es nicht geben. Ein Zusammenhang kann bei einer Korrelation immer nur vermutet werden. Es gibt in den Lehrbüchern für Statistik, aber auch im Netz genügend Beispiele für verblüffende Scheinkorrelationen (siehe) , die, wüsste man nicht mehr über die Zusammenhänge, einen zu fatalen Fehlschlüssen verleiten würden. Wir müssen also etwas über einen Wirkungs -Zusammenhang von CO² und Temperatur wissen. Wie sieht dieses Wissen aus?
Gehen wir deswegen noch einen Schritt weiter und betrachten wir die Begründung, warum CO² den Klimawandel in Richtung erhöhter Temperatur beeinflussen soll: Nach übereinstimmenden Annahmen ist der Anteil des menschenverursachten CO² an der Atmosphäre ca. 3,5%. Der nicht menschengemachte, überwiegende Teil stammt von den Ozeanen, der Vegetation und dem Boden plus Vulkanen. Nun wird gemessen, dass zurzeit insgesamt etwa 400 ppm CO² in der Luft seien, umgerechnet 0,04%. Man kann sich nun schon hier die berechtigte Frage stellen, ob diese noch nicht einmal 1% überhaupt einen Einfluss auf das Klima haben können. Wenn man nun diese 0,04% auf den menschengemachten Anteil von 3,5% bezieht, zeigt eine einfache Dreisatzrechnung, dass der anthropogene Anteil CO² nur 0,0014 % ausmacht. Nehmen wir nun die 750 ppm Anteil, die bis 2050 erwartet werden, und macht die gleiche Rechnung, dann kommt man auf einen Wert von 0,002625%, immer unter der Voraussetzung, dass das CO² steigt. Man fragt sich doch unwillkürlich: Wie kann man annehmen, dass diese winzigen Prozentanteile einen Klimawandel im Sinne einer Temperaturerhöhung herbeiführen oder wesentlich beeinflussen?

3. Diese Fakten sind natürlich auch den Klimawissenschaftlern z.B. vom PIK (Potsdam Institut für Klimafolgenforschung, nicht für Klimaforschung!) bekannt. Wie gehen nun diese Wissenschaftler, die vom anthropogen verursachten Klimawandel überzeugt sind, damit um? „Kohlendioxyd ist kein Schadstoff“, sagt der TV-Volksaufklärer und Vertreter des anthropogen erzeugten Klimawandels, Prof. Lesch, „sondern ein unverzichtbarer Bestandteil allen Lebens.“ (siehe) Wie kann dieses Gas aber nun der Atmosphäre schaden, zumal sein Anteil so winzig ist, wie ja auch Prof. Rahmstorf vom PIK, einer der vehementesten Verfechter der menschengemachten Erderwärmung, auf den sich vor allem die Grünen berufen, glaubt. Er stimmt zwar dem insgesamt 0,04 %-Gesamtanteil CO² an der Atmosphäre zu, sagt dann aber Folgendes: „Damit soll einfach nur suggeriert werden: Wenn es so wenig ist, dann kann es ja eigentlich gar keinen Effekt auf das Klima haben.“ Und fährt dann fort: „Den Menschen, die glauben, dass kleine Mengen keine Wirkung haben können, erzähle ich doch immer mal, einen Zyankali-Cocktail auszuprobieren, da reicht ein Prozentsatz, der noch kleiner ist als der von CO² an der Atmosphäre.“ (siehe) Das klingt auf den ersten Blick vielleicht einleuchtend, aber ein solch hilfloser Vergleich ist wissenschaftlich absolut unzulässig und irreführend. Denn Rahmstorf beweist damit nichts, sondern behauptet, dass auch ganz kleine Mengen CO² schädlich bzw. giftig sind, was der Lesch-Aussage und allem, was wir über die Nützlichkeit von CO² wissen, diametral widerspricht. Beweisen kann er es auch nicht, weil es dazu keine Experimente gibt, er nimmt es an. Deswegen kann er sich nur mit einem Vergleich helfen – aber der hinkt nicht nur gewaltig, sondern macht etwas gleich, was nicht gleich ist. Wie geht nun Prof. Lesch damit um? Er findet einen völlig widersinnigen Dreh, indem er mit einer merkwürdigen Formulierung wieder auf die Quantität verweist: „In der Menge allerdings, in der er momentan in der Atmosphäre erscheint, bietet er einen ganz wesentlichen Anteil des Treibhauseffektes, der zu einer allgemeinen Erwärmung geführt hat.“ Schauen wir uns noch einmal die „Mengen“ des anthropogenen CO² an, die ich schon angeführt habe, um die es hier geht: Im als schlimm angenommen Fall im Jahre 2050 sind es 0,00265 %. (siehe) Wenn nun aber, um Ramstorfs „Argument“ aufzugreifen, der winzige menschengemachte Anteil CO² so giftig ist, was ist dann mit den 96% des natürlichen CO², etwa von einer Kuh oder von einem Vulkan, das beim Klimawandel angeblich keine Rolle spielt? Ist dieses CO² ungiftig? Aber ein CO²- Molekül ist ein CO²-Molekül – oder?

Man muss sich das einmal klarmachen: Diese pseudowissenschaftliche Spekulation ist der Kern dafür, ein Katastrophenszenario zu begründen, das Menschen in Angst versetzt, Regierungen zu unüberlegten Handlungen antreibt und per sog. Energiewende ganze Volkswirtschaften verheeren kann. Wer das aber verstanden hat, für den löst sich der ganze Spuk auf – leider nicht in Wohlgefallen. Jedenfalls wirkt die Angstmacherei nicht mehr.

4. Nun gibt es noch einen weiteren Faktor, der für die Befürworter des anthropogenen Klimawandels wesentlich ist. Es wird gesagt, dass CO² ein sog. Treibhausgas sei. Damit ist gemeint, dass sich CO² sozusagen am Rande der Atmosphäre sammelt und so etwas wie ein Glasdach in einem Treibhaus bildet, wodurch von der Erde abstrahlende Wärme wieder auf die Erde zurückgeworfen würde. Nehmen wir mit diesen Wissenschaftlern einmal an, dass es ein solches „Glasdach“ aus CO² gäbe (der sog. Treibhauseffekt wird von vielen Wissenschaftlern generell in Frage gestellt), das keine Wärme, die von der Erde zurückgestrahlt wird, sozusagen nach oben durchlässt, dann stellt sich die Frage, wie sich überhaupt dieses Dach bilden kann, wenn doch CO² schwerer ist als Luft, also trotz der Konvektion in der Atmosphäre nach unten sinkt. CO²- Moleküle lassen sich dann doch eher im unteren Bereich der Atmosphäre, besonders in Erdbodennähe, finden. Dort wird CO² auch gemessen, genau dort ist es auch für die Pflanzen wichtig. Die Moleküle sammeln sich in keinem Fall oben und bilden eine geschlossene Decke, die nichts durchlässt. Vielmehr verstreuen sie sich eher nach allen Seiten. DER SPIEGEL weiß es aber auch hier besser. So schreibt die gleiche Julia Merlot auf spiegel online weiter: „ Der CO2-Anteil in der Atmosphäre ist tatsächlich gering. Doch weil CO2 das häufigste Treibhausgas ist, hat es großen Einfluss auf das Klima. Indem es die von der Erde Richtung Weltall abgestrahlte Wärme in Teilen aufnimmt und wieder Richtung Erdboden schickt, erhöht Kohlendioxid die dortigen Temperaturen.“ (siehe) Denn nur die Moleküle des Gases CO² können von der Erde abgestrahlte Wärme aufnehmen. Zunächst einmal gilt dies, wie im Zitat deutlich wird, nur „in Teilen“, was immer das auch heißt. Es wird auch keine Quantität genannt. Wie aber soll man sich die Rückstrahlung zur Erde denn jetzt vorstellen? Strahlen herumwirbelnde Moleküle, die Wärme aufnehmen können, diese nur nach unten ab – oder vielleicht doch nach allen Seiten, also auch in den Weltraum? Kurz: Es gibt den CO²-Treibhauseffekt nicht, denn der geht, wie dargestellt, davon aus, dass die CO²-Moleküle eine geschlossene Decke bilden, die die von der Erde kommende Wärme wieder – und nur nach unten – abgibt. CO² ist kein Treibhausgas. Denn wenn von einem Treibhausgas gesprochen wird, gilt nur dieses Bild des geschlossenen Glasdachs, sonst macht das Bild, das in allen Köpfen ist, keinen Sinn. Und wenn es, wie gezeigt, diesen Treibhauseffekt physikalisch nicht gibt, reicht auch diese Erkenntnis schon, um der Annahme eines CO²-verursachten Klimawandels den Boden zu entziehen. Es ist – auch im Wortsinne – ein bloßes Luftgebilde.

Zusammengefasst lautet das Ergebnis: Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis für einen menschengemachten Klimawandel. Es gibt keine menschengemachte Klimakrise, keinen menschengemachten Klimanotstand und es ist auch keine menschengemachte Klimakatastrophe zu erwarten. Deswegen können auch keine Maßnahmen, die eine Reduktion des anthropogenen CO² betreffen, in irgendeiner Weise auf das Klima einwirken. Damit gibt es aber auch keinen Grund mehr für Klimawandelangst. (siehe) Was es gibt, sind vergeudete Steuermilliarden – und weiterhin Angst, mit der wunderbar Macht ausgeübt werden kann.

Ich vermute einmal, dass kaum ein Politiker, wahrscheinlich niemand von Fridays for Future, „Scientists“ for Future oder Extinction Rebellion über diese Fakten Bescheid weiß bzw. sich darüber Gedanken macht, sodass die meisten den Experten glauben, die den größten Einfluss haben. So sind wir – nicht nur in diesem Fall – dem Einfluss von Lobbyisten jeglicher Art ausgeliefert, weil Politiker, insbesondere die Regierung, sich diesen ausliefert, und ihrer Verantwortung, nachzuprüfen, nicht nachkommen. Im vorliegenden Fall sind es die, die die Maßgabe eines führenden ehemaligen IPCC(Weltklimarat)- Mitglieds, Prof. Stephan H. Schneider, umsetzen, der 1989 gesagt hat:

„Deshalb müssen wir Schrecken einjagende Szenarien ankündigen. Um Aufmerksamkeit zu erregen, brauchen wir dramatische Statements und keinen Zweifel am Gesagten. Jeder von uns Forschern muss entscheiden, wieweit er ehrlich oder effektiv sein will.“

Prof. Stephan H. Schneider, IPCC(Weltklimarat)- Mitglied

Oder dem ehemaligen IPCC-Chairman Sir John Houghton, der 1994 die Parole ausgab: „Solange wir keine Katastrophe ankündigen, wird uns keiner zuhören.“ Dieses Programm war bisher außerordentlich erfolgreich – mit allen verheerenden Konsequenzen. So wird demnächst ein Stück Luft besteuert, das harmlos und lebensnotwendig ist, weil niemand von den Entscheidungsträgern die Fakten prüft, sondern Experten glaubt. Mit diesem Programm hat sich aber auch eine Gruppe von Wissenschaftlern in eine Falle manövriert, aus der sie ohne Gesichtsverlust schlecht herauskommen wird. Umso fester muss sie darauf beharren und neue Katastrophenszenarien schaffen.

Präsident Eisenhower warnte seinerzeit (1961) nicht nur vor der Macht des militärisch-industriellen Komplexes. Er sagte in seiner Abschiedsrede an die Nation auch:

Yet, in holding scientific research in respect, as we should, we must also be alert to the equal and opposite danger that public policy could itself become the captive of a scientific technological elite.

Präsident Eisenhower, http://mcadams.posc.mu.edu/ike.htm

Genau diese Geiselnahme der Politik und Gesellschaft durch eine Gruppe von politisch ​aktiven Funktionären und Wissenschaftlern hat gerade stattgefunden. Es scheint im Augenblick so, als ob – freundlich formuliert – ein wissenschaftlicher Irrtum noch auf längere Zeit die Politik mit Auswirkungen in allen möglichen Bereichen bestimmen würde. Mit der Zeit aber wird das Klima selbst diesen Irrtum aufklären. Im Grunde ist es schon dabei, weil die Temperaturen nicht mehr steigen, auch wenn das für manche nicht sein darf.

Warum schreibe ich Ihnen das? Ich glaube, dass viele der kritischen Geister in den Nicht-Mainstream-Medien, sicher auch wenige Politiker in allen Parteien, Angst davor haben, dass sie in eine rechte, konservative oder neoliberale Ecke gestellt werden. Das kann ich nachvollziehen, weil ich es selbst erfahren habe. Als ich einen Grünen-Politiker fragte, ob er mir erklären könne, wie der minimale Anteil an menschengemachtem CO² das Klima beeinflussen könne, war seine Antwort: „Du redest ja wie Trump.“ Aber das muss man aushalten können. Denn ohne die Aufdeckung ihrer pseudowissenschaftlichen Basis wird die Klimahysterie noch mehr verheerende Folgen haben. Da helfen auch die kritischen Beiträge wie der über „Das Klima und die Spur des Geldes“ leider nur wenig, solange man nicht ans Eingemachte geht. Vor allem nicht bei Kindern und Jugendlichen, die, wie man in Youtube-Beiträgen sehen kann, wirklich Angst vor „dem Weltuntergang“ haben oder davor, dass „die Erde verbrennt“. Das Schellnhuber-Buch mit dem entsprechenden Titel und dem Bild der brennenden Erde soll den Menschen nur Schrecken einjagen. Wie auch Greta Thunberg den angeblich Verantwortlichen ins Gesicht schleudert: „Our house is on fire. … I want you to panic. I want you to feel the fear I feel everyday.“ (siehe)

Stellen Sie sich als Redaktion einmal die Frage: Was wäre, wenn der anthropogene Klimawandel wirklich ein Schwindel ist? Und schauen Sie sich an, was dies bisher schon für Folgen hatte. Auf die in „Untersuchungen“ propagierte 97%- oder 99%-Übereinstimmung „aller Wissenschaftler“, auf die sich sogar die Bundesregierung stützt, gehe ich nicht ein, weil sie das Papier nicht wert sind, auf sie gedruckt wurden.

Prof. Dr. Otmar Preuß

Quelle

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