Die Kalte Fusion ist wissenschaftlich erwiesen!

Es ist mir eine Nachtschicht am Heiligabend wert, die folgende Aussage machen zu dürfen: Die Argumentation, eine kalte Fusion sei unmöglich, weil nur mit extrem hohen Temperaturen die Coulomb-Barriere überwunden werden kann, ist wissenschaftlich nicht mehr haltbar. Wenn es eine Instanz gibt, die so etwas behaupten kann und darf, dann ist das die amerikanische physikalische Gesellschaft.

Die APS (American Physical Society) versorgt die Welt mit wissenschaftlichen Nachrichten aus der Physik.

„APS publications serve the international physics community with peer-reviewed research journals, news and commentary about the latest research published in the Physical Review journals, news about and for members, information about physics and its place in the world, and blogs covering science policy, as well as fun and educational science news.“

Übersetzung, etwas gekürzt: „Die Veröffentlichungen der APS dienen der internationalen Physik-Gemeinschaft mit begutachteten Forschungszeitschriften, Nachrichten und Kommentaren zu den neuesten Forschungsergebnissen, die in den Journalen der Physical Review veröffentlicht werden, Nachrichten über und für Mitglieder, Informationen über die Physik und ihren Platz in der Welt sowie Blogs, die sich mit Wissenschaftspolitik und erziehungswissenschaftlichen Nachrichten befassen.“
Quelle: https://www.aps.org/publications/

Unter dem o. g. Link gibt es eine Auflistung der Publikationen der APS und dort findet man unter https://journals.aps.org/prc/accepted/ff073P1eKf41950715597a86203c464d727b8de5b#abstract folgende Veröffentlichung: „Nuclear fusion reactions in deuterated metals“

Die Überschrift besagt nicht mehr und nicht weniger, als das in einem aktzeptierten Aufsatz (peer reviewed) bestätigt ist, dass in mit Deuterium angereicherten Metallen nukleare Fusions-Reaktionen stattfinden.

Die Übersetzung der Zusammenfassung:

„Kernfusionsreaktionen wurden in hochdichten Wasserstoffisotopen-(Brennstoff-)Kernen untersucht, die in Metallgitter eingebettet sind, in denen ein kleiner Teil der Brennstoffkerne durch energiereiche Photoneutronen erhitzt wird. Eine solche Einstellung unterstützt eine verbesserte Abschirmung der Coulomb-Barriere zwischen Brennstoffionen durch Leitung und Schalenelektronen des Metallgitters und Compton-Elektronen von der Photobestrahlung. Die Elektronenabschirmung erhöht um mehrere Größenordnungen die Wahrscheinlichkeit einer groß- gegenüber kleinwinkligen Coulomb-Streuung der reagierenden Kerne, um nachfolgende Kernfusionsreaktionen durch Tunnelung zu ermöglichen. Diese erhöhte Wahrscheinlichkeit ist in den astrophysikalischen Faktor S(E) integriert. Das Elektronen-Screening erhöht auch die Wahrscheinlichkeit für Quanten-Tunnelung durch die gleichmäßige negative Verschiebung -Ue der Coulomb-Barriere UC(r). Das Elektronen-Screening sorgt auch für eine signifikante Erhöhung der Wahrscheinlichkeit einer Wechselwirkung zwischen heißem Brennstoff und Gitterkernen aufgrund von Oppenheimer-Phillips-Stripping-Prozessen bei viel niedrigeren Projektilenergien, wodurch potenzielle Wege zur Reaktionsvervielfachung eröffnet werden. Die vorliegende Arbeit untersucht die Anwendbarkeit der Elektronenscreening-Potentialenergie Ue zur Berechnung des Anreicherungsfaktors f (E) auf den Kernfusionsquerschnitt. Außerdem wird die Expression von Ue für den allgemeinen Screeningprozess abgeleitet, wobei das vereinheitlichende Konzept einer Screeninglänge lambda-sc verwendet wird. Es wurde festgestellt, dass energetische Neutronen die effektivste Erwärmung von Brennstoffionen zur Einleitung von Kernfusionsreaktionen in kondensierter Materie bieten, verglichen mit der Erwärmung über energetisch geladene Teilchen. Die oben genannten Konzepte wurden in eine Gesamtanalyse eines Kernfusionsprozesses integriert, die als theoretische Grundlage für das Verständnis, die Auslegung und die Optimierung von Experimenten, wie in Teil 2 beispielhaft dargestellt, verwendet werden kann.“

Man darf wohl annehmen, das sich die APS der Tragweite dieser Veröffentlichung durchaus bewußt ist. Sie bedeutet in den Endkonsequenzen nämlich:
das die Beobachtung von Überschussenergie in Deuterium-geladenen Metallen keineswegs auf Fehlmessungen beruhte, sondern eine reale wisschaftliche Grundlage hat
   das die Milliarden-teuren Versuche zur sog. heißen Fusion obsolet sind
   das die weltweiten Bemühungen zur wirtschaftlichen Nutzbarmachung von LENR eine reale Grundlage haben
   das mittel- und langfristig die Nutzung von LENR die Klimadiskussion mit all‘ ihren Konsequenzen „auf den Kopf stellt.“
   das die „Inkasso-Modelle“ den Tanksäulen, Gaszähler, Stromzähler usw. über kurz oder lang ihre Macht, wirtschaftlich und geopolitisch, verlieren.

Nach meiner Einschätzung werden die nüchternen Worte der o.g. Veröffentlichung die Welt verändern.

 Mit weihnachtlichen Grüße
W. Meinders

Quelle: news@coldreaction.net

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