Das dröhnende Schweigen der „Eliten“, wenn Gewalt von Linken oder Migranten kommt

Von Josef Kraus

14 Beispiele aus wenigen Wochen – stellvertretend für viele mehr.

Wer kennt sie nicht: die hypermoralischen und hypertoleranten Appelle der politischen, kirchlichen, medialen und wissenschaftlichen „Eliten“, wenn ultrarechte Kriminelle, Glatzköpfe und Spinner handgreiflich oder verbal, tatsächlich oder von den „Eliten“ erfunden, gegen das Gesetz oder die Regeln gedeihlichen Zusammenlebens verstoßen? Dann geht ein saurer Moralinregen über das Land. Dann heißt es bedeutungsschwanger: „Nie wieder!“, „Gesicht zeigen!“, „Zeichen setzen!“, „Flagge zeigen!“ „Stimme erheben!“ Mahnwachen sind dann angesagt und Lichterketten. Letztere gibt es schon mal gegen rechts, wiewohl diejenigen, die am 2.Oktober 2000 an einer Düsseldorfer Synagoge Feuer legten, Muslime waren.

Dann sehen wir – medial millionenfach verbreitet – ernste, grimmige und entschlossene Gesichter. „Ein freundliches Gesicht zeigen!“ – das ist auch angesagt, aber nur, letzteres hat Merkel Mitte September 2015 gesagt, als es um die „Zuwanderung“ von Hundertausenden von „Schutzsuchenden“, „Schutzbedürftigen“, „Migranten“, „Asylsuchenden“, „Flüchtlingen“, „Flüchtenden“ usw. ging. Denn ohne dieses „freundliche Gesicht“ sei Deutschland nicht mehr ihr Land …

Wie bigott die „Elite“ damit umgeht, erkennt man allein an folgenden Beispielen der letzten Tage und Wochen. Eine kleine, gewiss unvollständige Auswahl – die noch nicht einmal ausholt Richtung „Fälle“ in Freiburg, Kandel, Flensburg, Wiesbaden usw.

1.

Dröhnendes Schweigen, wenn Professoren und Gastredner an Hochschulen (sogenannten Hochschulen) daran gehindert werden, eine Vorlesung oder eine Veranstaltung zu bestreiten, vernimmt man aus dem Munde von Bundespräsident, Bundeskanzlerin, Kirchenfürsten, Islamverbänden nichts. Siehe hier.

2.

Dröhnendes Schweigen, wenn „Unbekannte“ auf den Berliner Journalisten der „Springer“-Gruppe Gunnar Schupelius in der Silvesternacht dessen Auto anzündeten und völlig zerstörten. Im Internet wurde ein Text veröffentlicht, in dem eine Gruppe sich zu dem Brandanschlag bekennt. Diese beschuldigt Schupelius, in seinen Texten “Propaganda“ zu betreiben. In dem längeren Schreiben wurde außerdem die Privatanschrift des Journalisten beschrieben und darauf verwiesen, Schupelius würde dort „mit seinen Kindern“ leben. Übrigens war bereits im Jahr 2014 Schupelius‘ Auto angezündet worden; auch damals gab es ein Bekennerschreiben. Siehe hier.

3.

Dröhnendes Schweigen, wenn in Leipzig ein linker Mob in der Silvesternacht im linksalternativen Viertel am Connewitzer Kreuz im Süden Leipzigs Polizisten angreift und zum Teil schwerstens verletzt. Ein Beamter verlor das Bewusstsein und musste notoperiert werden. Es folgen Steine, Flaschen und Feuerwerkskörper gegen die Ordnungskräfte. Das Leipziger Viertel Connewitz ist seit langem eine Hochburg der linksalternativen Szene. Dort gibt es immer wieder Zusammenstöße von „Autonomen“ mit der Polizei. Siehe hier.

4.

Dröhnendes Schweigen, wenn einem angeblich rechtsintellektuellen Magazin (TUMULT – Vierteljahresschrift für Konsensstörung) in Dresden wiederholt Veranstaltungsräume gekündigt werden. Siehe hier. Oder wenn dasselbe AfD-Verbänden geschieht, die nichts anderes tun, als die gesetzlich vorgeschriebenen Parteiversammlungen zu veranstalten.

5.

Dröhnendes Schweigen, wenn am 17. Januar eine Frankfurter Uni-Veranstaltung zum Kopftuch wegen einer von linken „Demonstranten“ („Studies gegen rechte Hetze“) inszenierten Schlägerei zu platzen droht. Siehe hier. Es kam zu einer Schlägerei, als die „Demonstranten“ sich nach mehrfacher Aufforderung weigerten, den Saal zu verlassen. Erst als die Polizei kam, sei Ruhe eingekehrt. Siehe auch hier.

6.

Dröhnendes Schweigen, wenn es in Berlin zu massiver Gewalt gegen Einsatzkräfte kommt: 2019 gab es  ies in Berlin 200mal gegen Feuerwehrleute, vor allem in den Stadtteilen Neukölln, Kreuzberg und Gesundbrunnen. In Neukölln hatten mehrere Personen versucht, „gewaltsam die Tür eines Löschfahrzeugs zu öffnen und mit Schreckschusswaffen hineinzuschießen“. Auch die Berliner Polizei beklagt Gewalt gegen Einsatzkräfte. Wie Polizeipräsidentin Barbara Slowik mitteilte, werden täglich 19 Polizisten Opfer einer Gewalttat. Insgesamt habe es 2019 demnach fast 7.000 Angriffe auf Polizeibeamte gegeben. Siehe hier.

7.

Dröhnendes Schweigen, wenn in Augsburg ein Feuerwehrmann (49) von einem „Südländer“ mit deutsch-libanesischer-türkischer Staatsangehörigkeit auf dem Heimweg vom Weihnachtsmarkt erschlagen wird und der örtliche Oberbürgermeister (CSU) von einem „tragischen Vorfall“ schwadroniert. Siehe hier.

8.

Dröhnendes Schweigen, wenn „südländische“ Clans ganze Stadtteile in Besitz genommen haben, wenn es Verteilungskämpfe zwischen alteingesessenen Clans und neu zugewanderten Migranten (Syrer, Nigerianer) gibt oder wenn es 20 Polizisten und Justizbeamte braucht, um Schläger verschiedener Clans zu überwältigen, die vor Gericht aufeinander einprügeln. Siehe hier, hier und hier.

9.

Dröhnendes Schweigen, wenn es allein in Berlin binnen eines Jahres 2.838 Messerattacken gab und die Bürger sich nicht mehr sicher fühlen. Siehe hier.

10.

Dröhnendes Schweigen, wenn ein 16-jähriger Syrer in Hanau nach drei Taxiüberfällen zuvor einen 71-jährigen Taxifahrer so zugerichtet hat, dass dieser zu erblinden droht und jetzt noch einige Operationen vor sich hat. Siehe hier.

11.

Dröhnendes Schweigen, wenn ein polizeibekannter Syrer (25) Mitte Januar eine Frau in Bochum grundlos die Bahnhofstreppe hinunterstößt und dann auf die der Frau zu Hilfe kommenden Bahn-Mitarbeiter einschlägt. Siehe hier.

12.

Dröhnendes Schweigen, als ein Ehepaar Mitte Januar in Gotha zwei junge Iraker (26 und 22) bittet, ihr Auto umzuparken, und diese dann mit einem Stock zuschlagen, so dass der Ehemann (40) ins Krankenhaus gebracht werden musste. Siehe hier.

13.

Dröhnendes Schweigen, wenn ein Kölner Stadtteil unter Polizeischutz stehen muss, weil Jugendgangs Geschäftsleute und Bewohner terrorisieren. Siehe hier.

14.

Dröhnendes Schweigen, wenn eine junge arabische Messerbande in Kamen (NRW) ebenfalls Mitte Januar im Viertelstundentakt Überfälle begeht. Siehe hier.

Es sind dies 14 Beispiele, die sich problemlos, ja endlos ergänzen ließen. Jede Woche könnte man dazu eine Synopse erstellen. Wenn hier „linke“ und „südländische“ Gewalttäter aneinandergereiht werden, dann ist das keine Willkür. Damit soll zumindest angedeutet werden, dass beide Tätergruppen gleiche Ziele haben: erstens sich dieses Land zur Beute zu machen, und zweitens Antisemitismus pur zu pflegen, sowie mit Israel den einzigen demokratischen Staat im Nahen Osten auslöschen zu wollen.

Wie geht die „Elite“ damit um? Mit selektivem Wachkoma!

Ganz einfach: wachkomatös! Ignorieren, Wegschauen, Weghören, Beschwichtigen, Bagatellisieren, Selektieren – oder wenn es gar nicht anders geht: verbal wegbefördern. Wie?

Erstens sind all dies ja „Einzelfälle“. Soweit es um Täter mit „südländischem“ Aussehen geht, hat das nichts mit dem Islam oder der muslimischen Herkunft zu tun. Wer anderes behauptet, ist ein „Rassist“ (am Rande: auch wenn eine Religion keine Rasse ist). Überhaupt soll man gefälligst unterscheiden zwischen Islam und Islamismus. Zumindest in Deutschland. Auch wenn die arabische Sprache keine Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus kennt. Damit gilt für Deutschland: Der Islam hat nichts mit dem Islam zu tun. Oder?

Zweitens handelt es sich bei diesen Beispielen wahrscheinlich um die Folge traumatischer Erlebnisse und um das Ergebnis einer zu schwach ausgeprägten deutschen Willkommens- und Integrationsschuld.

Drittens: Die Nennung der Herkunft der Täter gilt als rassistisch. Also heißt es in den Medien zumeist: eine Gruppe junger Männer oder Deutsche (zumeist Passdeutsche). Und vor allem: Die Öffentlichkeit muss davon verschont bleiben. Denn diese Taten und Täter haben nur „regionale“ Bedeutung.

Viertens: Was die Linken, die Antifaschisten betrifft, so handelt es sich hier nicht um Gewalttäter, sondern euphemistisch um „Aktivisten“, „Demonstranten“, „Autonome“, „Chaoten“, „Randalierer“ usw. Und das sind ja die Guten.

Ja, Herr Steinmeier, Frau Merkel, das sind die Realitäten in einem Land, in dem wir „gut und gerne“ leben (sollen) und das trotz Ihres (nie eingelösten) Amtseides und trotz Ihrer oberschlauen Weihnachts- und Neujahrsansprachen zunehmend zum „failed state“ wird. Aber Sie haben ja ihre Bodyguards und Ihre gepanzerten Limousinen. Aus der entsprechenden Sehschlitzperspektive und womöglich aus der von ihnen konsumierten (wenn nicht sogar subkutan erwarteten) Perspektive der öffentlich-rechtlichen Hofberichte betrachtet, ist dann ja alles wieder gut.

Quelle

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