UNO-Ozeanbeauftragter: Klimaschutz sei wie „Kriegszustand“

von AR Göhring

Der Ozeanbeauftragte der Vereinten Nationen UNO, Peter Thomson, vergleicht die „Gefahr für die Weltmeere“ mit der „Appeasement“-Phase vor dem Zweiten Weltkrieg. Da fällt dem Leser sogleich das Broder-Bonmot „Der Holocaust war eine Klimakatastrophe, die sich nicht wiederholen darf ein.

Der Holocaust war eine Klimakatastrophe, die sich nicht wiederholen darf.

Vor kurzem gaben Klimawissenschaftler in einer Studie zu klimabedingt kochenden Weltmeeren die aufgenommene Wärmemenge in „Milliarden Hiroschima-Atombomben“ an. Ein Hamburger Kandidat der Linkspartei in Hamburg, Tom Radtke, setzte noch einen drauf und erstaunte die Wähler mit der Aussage, daß sich die Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg klimaschädlich verhalten habe, was Henryk Broder zum eingangs genannten Bonmot veranlaßte. Eigentlich müßten solche wirren Aussagen als politisch höchst unkorrekt gelten, da hier Millionen Opfer von Krieg und Antisemitismus für den Wahlkampf oder die Finanzierung des eigenen Pöstchens instrumentalisiert werden.

Aber die Vertreter des klimamedialen Komplexes können sich jede Peinlichkeit und jeden Rassismus leisten, solange es dem hegemonialen Narrativ nützt. Wußten Sie, daß es einen „Ozeanbeauftragten“ der UNO gibt? Was der macht, ist nicht ganz klar; es dürfte sich um einen Versorgungsposten für verdiente Höflinge handeln; eine Art Lobbyist für Interessensgruppen innerhalb des UN-Betriebes.

Der Mann vergleicht die aktuellen Meeresschutzmaßnahmen allen Ernstes mit der Appeasement-Politik des britischen Premiers Sir Neville Chamberlains gegenüber Adolf Hitler. Abgesehen davon, daß Sir Neville weder feige noch dumm war, sondern der Königlichen Luftwaffe R.A.F. die nötige Zeit verschaffte, Görings Messerschmitt-Jägern ebenbürtige Spitfire-Geschwader aufzustellen, ist der Vergleich des Klimakollaps mit der NSDAP-Barbarei nicht nur geschmacklos, sondern geradezu widerwärtig. Hier wird die tödlichste und grausamste Phase unserer Geschichte im 20. Jahrhundert instrumentalisiert, um Kasse und Politik zu machen. Ist zu erwarten, daß Antifaschisten und Opferverbände protestieren? Eher nicht.

„Auch vor dem Zweiten Weltkrieg gab es Leute, die wollten, daß alles so bleibt, wie es ist.“

Heißt das, Klimaskeptiker seien Nationalsozialisten oder Mitläufer? Danke auch, das erinnert an Greta-Mutti Malena Ernmans Aussage, sie würde keine Zeitungen unterstützen, die Klima-Holocaustleugner schreiben lassen. Wird jetzt sogar von der UN aus mit dem Nazivorwurf Jagd auf Klimaskeptiker gemacht? Einen Vorgeschmack hatten wir von EIKE ja in München anläßlich unserer Konferenz schon bekommen. Die UNO hat in den letzten Jahrzehnten krude Ideen wie das Gendern (1995) durchgesetzt, das westliche Staaten dann übernahmen. Ähnlich sieht es mit dem Antisemitismus aus, wegen dem die USA die Kultur-Organisation UNESCO verließen. Mal sehen, wie viele Beamte die Münchener Polizei im November dann auffahren muß, um unsere diesjährige Konferenz zu schützen.

Im Artikel der Welt über Thomsons verhetzende Aussage wird dann noch mit der lustigen Aussage „gewarnt“, daß „der“ Meeresspiegel 2018 3,7 mm höher gewesen sei als 2017. Nun, „den“ Meeresspiegel gibt es nicht; und eine weltweite Mittelung der Meßpunkte ist so, als würde man ein mittleres Geschlecht oder einen mittleren Beruf der Erdenbürger angeben wollen. Zudem schmilzt das Polareis nur im Sommer, und es gibt fast überall Tidenhub, also Ebbe und Flut, man kann also Spiegelunterschiede gar nicht so leicht feststellen. Es sei denn, es wären deutlich mehr als ein paar Millimeter per annum. 3,7 mm im Jahr verschwinden in der Fehlertoleranz, das ist überhaupt kein realer Wert. Zudem wissen wir von unseren Experten auf der IKEK-12, daß die Meeresspiegel nicht oder nicht überall steigen.

Noch etwas Interessantes: Raten Sie, wer Thomson zum Ozeanographen der UNO ernannt hat. Richtig, es war António Guterres, der in Madrid mit alarmistischen Tönen auffiel.

Quelle

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