Die Verkehrs­wende müssen wir angehen, um die Klimakrise und den damit verbun­denen Anstieg des Meeres­spiegels zu bekämpfen …

So stellen sich die Grünen offenbar ihre „Verkehrswende“ vor! Bild: rudolf ortner / pixelio.de

Die Verkehrs­wende müssen wir angehen, um die Klimakrise und den damit verbun­denen Anstieg des Meeres­spiegels zu bekämpfen …

26. Februar 2020 Chris Frey Allgemein 2

So stellen sich die Grünen offenbar ihre „Verkehrswende“ vor! Bild: rudolf ortner / pixelio.de

… sage Dr. Anton Hofreiter auf einer Wahlveranstaltung seiner GRÜNEN [1].
Helmut Kuntz
Heutzutage gilt schon andauerndes Wiederholen einer falschen Behauptung als deren Belegung.
Herr Anton Hofreiter hat durch seine Promotion die Bestätigung zur Befähigung wissenschaftlichen Arbeitens. Allerdings wohl nicht solchen, in denen bereits so schwierige Formeln wie ein Dreisatz zur Belegung erforderlich wird. Denn in seiner Dissertation sind die höchste Stufe an Mathematik Therme der „mathematischen Höhe“ wie „A=12“.
Nur so kann wohl erklärt werden, dass sich Herr Hofreiter auf ein Podium stellt und seine in der Überschrift zitierte Aussage im Brustton der Überzeugung vorträgt.

Der aufwendige Kampf gegen nichts

Sowohl den Schildbürgern wie auch Don Quichotte muss man zugutehalten, dass ihr sinnloser Kampf gegen Imaginäres die übrigen Bürger und dem Land kaum Geld gekostet hat. Für den Schildbürgerstreich „Kampf gegen den Klimawandel“, lässt sich das allerdings nicht behaupten.

Hier geht es jedoch um den Einfluss des Individualverkehrs von Deutschland und die Fragestellung, wie weit dessen Abschaffung und Umbau die Temperatur und damit den globalen Meerespegel wohl beeinflussen könnte, und ob man den Kampf dagegen – wie von den GRÜNEN (und leider unisono allen etablierten Parteien) behauptet – wirklich durchführen muss.

Der Verkehr in Deutschland

Die Abgase des Verkehrs machen rund ein Fünftel der gesamten CO2-Emissionen in Deutschland aus. Sollen 95 % vom Straßenverkehr kommen.

Mittels Dreisatzrechnung lassen sich anhand dieser Angaben die Temperatureinflüsse des Verkehrs grob bestimmen:

Tabelle: Abschätzung des Einflusses Verkehrs-bedingter C02-Emission auf das globale Klima

Nach dieser Abschätzung hat der gesamte Verkehr Deutschlands bis zum Jahr 2100 einen Temperatur-Erhöhungseinfluss (falls er überhaupt einen hat) von irgendwo zwischen 0,0047 … 0,014 Grad.

Nun ist der Meerespegel zwischen 1900 … 2000 um etwas unter 20 cm gestiegen, während sich die Temperatur in dieser Zeit um ca. 0,7 … 1 Grad erhöht hat [2].
Nehme man nun an, dass dazwischen ein direkter Zusammenhang besteht, der linear weitergeschrieben werden kann. Dann führt die emissionsbedingte Temperaturerhöhung des Verkehrs von Deutschland bis zum Jahr 2100 – abhängig vom angenommenen Forcing – zu einer anteiligen Pegelerhöhung von 0,134 … 0,4 cm.

Es mag viele GRÜNE Gründe für das in Deutschland inzwischen angesagte „Wenden“ und damit Verbieten und Verteuern alles Bewährten geben. Retten des angeblich schlimm ansteigenden Meerespegels als Begründung anzuziehen, ist aber nur dämlich.

Leider ist das eine bei den GRÜNEN (sofern es um Klima und Energie geht), geradezu bejubelte Eigenschaft.

Quellen

[1] Lokalausgabe der Nürnberger Nachrichten vom 22. Feb. 2020

[2] WIKIPEDIA: Globale Erwärmung

Quelle

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