Strategiekonferenz der LINKEN: Das eine Prozent der Reichen erschießen?

„Ach komm -das war doch nur Spaß! Das machen die bei der AFD bestimmt genau so!“(L.J. Finger 04052020)

Linke-Chef Bernd Riexinger gibt sich gnädig: Nicht erschießen wolle man
die Reichsten, was eine Genossin ins Spiel gebracht hatte, sondern „für
nützliche Arbeit einsetzen“. Nach dieser Entgleisung gibt es Beifall und
Gelächter aus der Partei, mit der SPD und Grüne koalieren wollen.

Strategiekonferenz der Linkspartei in Kassel: Eine Rednerin erklärt: „Energiewende
ist auch nötig nach ’ner Revolution. Und auch wenn wir det ein Prozent
der Reichen erschossen haben, ist es immer noch so, dass wir heizen
wollen, wir wollen uns fortbewegen. Naja, ist so!“
Nach dem
Redebeitrag war das dem Parteichef Bernd Riexinger offenbar etwas
peinlich, weil er korrigierte: „Ich wollt noch sagen, wir erschießen sie
nicht, wir setzen sie schon für nützliche Arbeit ein.“ Darauf Beifall
und Heiterkeit im Publikum.

Gedankenexperiment:

Man stelle sich vor: Die AfD hält eine Strategiekonferenz ab. Ein
Redner spricht davon, was wäre, wenn man die illegalen Zuwanderer
erschossen habe. Darauf korrigiert der Parteivorsitzende und sagt, man
werde die Zuwanderer nicht erschießen, sondern „für nützliche Arbeit
einsetzen“. Beifall, Heiterkeit. Die Empörung wäre zu Recht groß. Selbst
bei der AfD ist dies kaum vorstellbar. Jedenfalls bin ich sicher, der
AfD würde kein Hinweis helfen, das sei ja nicht wörtlich zu verstehen,
es sei nur ein Scherz gewesen. Mit der Tötung von Menschen scherzt man
nicht, und auch nicht mit dem „nützlichen Arbeitseinsatz“. Beides kennen
wir aus der Zeit des Nationalsozialismus und des Kommunismus. Auch dort
wurden Menschen in Arbeits- und Konzentrationslagern für „nützliche
Arbeit eingesetzt“.
Hetze gegen Minderheiten wird zu Recht kritisiert. Aber auch die LINKE
hetzt gegen eine Minderheit, nämlich die Reichen. Parolen wie „Miethaie
zu Fischstäbchen“, die bundesweit von der LINKEN plakatiert werden,
sollen vielleicht lustig sein. Aber um einen Miethai zu Fischstäbchen zu
verarbeiten, muss er erstmal getötet werden. Lustig?

Merke: Dies ist die Partei, mit der SPD und Grüne auf Bundesebene
koalieren wollen. Und das ist die Partei, von der uns
CDU-Ministerpräsident Daniel Günther fast täglich erzählt, die CDU solle
ihren Kandidaten in Thüringen zum Ministerpräsidenten wählen.

Quelle

Ein Kommentar zu “Strategiekonferenz der LINKEN: Das eine Prozent der Reichen erschießen?

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