Linke: Ein Stasi-Mann für Thüringen

Das große Comeback: Ein Mann Mielkes führt die Geschäfte der Linken in Thüringen.

Drei Jahrzehnte hat es gedauert, aber nun endlich ist es soweit. Waren bisher bei der Integration ehemaliger Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR trotz deren unanzweifelbarer FachkenntnisseVorbehalte und Misstrauen eher die Regel als die Ausnahme, bietet das zuletzt wegen offenkundig grassierender Nazi-Bestrebungen so sehr kritisierte Thüringen den Betroffenen MfS-Angehörigen jetzt eine Rückkehr in die Gesellschaft an.


Beispielhaft dafür steht das Schicksal des heute 57-jährigen früheren DDR-Grenztruppenoffiziers und Stasi-IM Mathias Günther, der offen mit seiner Vergangenheit umgeht und sich aus Rücksicht auf die durch die Toten an der Grenze und die vom MfS gebrochenen Biografien „ein Jahrzehnt lang nicht für ein öffentliches Amt beworben“ hatte, wie seine Partei Die Linke mitteilte.

Das ist wahre Demut, das ist Buße. Irgendwann ist aber auch mal gut und wer mit 23 bei der Stasi unterschrieb, um Karriere zu machen, war sich über „das Ausmaß der Überwachungstätigkeit des MfS, das damit verbundene tief sitzende Misstrauen gegenüber der eigenen Bevölkerung und der letztlich Menschen schadende und in der Ausübung ihrer Grundrechte einschränkende, repressive Charakter dieser staatlichen Strukturen“ nicht bewusst, wie Günther selbst in einer „persönlichen Erklärung“ angegeben hat.

Das ist heute anders, heute weiß er es besser und deshalb steht einem größeren persönlichen Engagement des bisherigen Kreisvorsitzender der Linken in Hildburghausen auch nichts im Wege. Die Delegierten des Parteitages der Linken in Erfurt jedenfalls öffneten dem 57-jährigen jetzt Herzen und Türen und wählten ihn mit 74 Ja- von 129 abgegebenen Stimmen als neuen Geschäftsführer der Partei. Gegen Günther stimmten 37 ewiggestrige Delegierte, 18 Delegierte enthielten sich.

Eine kleine Mehrheit für den früheren Berufsoffizier, ein großer Sprung für eine Gesellschaft, die sich bislang noch stets gescheut hatte, ehemalige Ex-Stasi-Spitzel, SED-Funktionäre und Grenztruppenoffiziere genauso zu behandeln wie NSDAP-Mitglieder, SS-Leute und hochrangige Mitarbeiter von Hitlers Völkermorddiktatur.

Deren Maßnahmen zur Säuberung der Gesellschaft von  unwertem Leben faszinieren inzwischen auch wieder gute Genossen auf der linken Seite, wie die letzte Strategiekonferenz der Linken zeigte . Dort kam zur Frage, wie sich der CO2-Ausstoß senken ließe, der vor allem von Reichen und Superreichen  verursacht werde, der originelle Vorschlag, das eine Prozent der Reichsten doch einfach zu erschießen.

Ob nur das eine Prozent der derzeit Reichsten oder fortlaufend jeweils das eine Prozent der nach jeder Erschießungsrunde Reichsten, wurde nicht gesagt, Bernd Riexinger aber, einer der großen alten weißen Männer der umbenannten SED, schlug vor, sie gar nicht zu töten, sondern stattdessen lieber in neuzugründende Gulags zu stecken. Die Linke nämlich ist human, eine „Brandmauer“ (Ramelow) gegen alles rechts von links und wenn es heute klappt der Machtergreifung in Thüringen, auf die der im ersten Anlauf gescheiterte Ministerpräsident Ramelow nach der vom Kanzleramt veranlassten Rückabwicklung des ersten Wahlgangs hofft, wäre auch ein Mutterland da, in dem die ersten Lager eröffnet werden könnten.
Eingestellt von ppq

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Kommentare:

Sauer hat gesagt…

Der Kommunismus verfolgt edle Ziele, sagte erst neulich Gysi. Wie recht er hat, auch der Vorschlag, die Reichen für produktive Arbeit einzusetzen, ist edel. Weniger edel wäre es gewesen, sie gleich zu erschießen, aber in kommunistischen Augen auch nicht direkt unedel, sondern nur traditionell.

Auf alle Fälle: Unter dem Motto „Arbeit macht frei“ werden sie aus den Fesseln ihres Reichtums mit all dem Zwang, den Reichtum zu behüten und zu mehren, befreit und es ihnen ermöglicht, ihre Kreativität gesellschaftlich sinnvollen Projekten zuzuwenden. In der Arbeit kommt der Mensch zu sich selber, er verwirklicht seine durch Reichtum erstickten Potentiale und blüht zu einem vollwertigen Mitglied der Gesellschaft auf. Wie schon gesagt: „Arbeit macht frei“ und wer nicht arbeitet, soll nicht essen (Stalin).
März 04, 2020

Die Anmerkung hat gesagt…

Das mit den 1% der Sandra Lust habe ich mal ausführlich dargelegt. März 04, 2020

Jodel hat gesagt…

Man stelle sich nur mal vor die Pech- und Schwefelpartei hätte sich erdreistet einen Ex-NPD Politiker zum Geschäftsführer zu ernennen. Anschließend hätte noch ein Hinterbänkler einen Witz gemacht, das zum Wohle Deutschlands 1 % der aktuell bei uns untergebrachten Migranten zu erschießen sei. Was Herr Gauland dann ebenfalls humoristisch in Zwangsarbeit umgewandelt hätte.
Holla die Waldfee, da stünde das vierte Reich aber diesmal endgültig und wahrhaftig vor der Türe und vom Corona-Virus wäre kein Sterbenswörtchen mehr zu hören.
März 04, 2020

Rechtshänder hat gesagt…


Möge der heilige Coronavirus eine reiche Opferernte einfahren, denn anders ist der aktuell galoppierende deutsche Wahnsinn nicht mehr zu stoppen.
„Ich liebe doch alle.“
Und wer sich nicht lieben lässt, wird eingeknastet oder gleich erschossen.

„Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs‘ noch Esel auf.“
Richtig, denn beide Nutzvieharten treiben ihn ja tollwütig voran.

Heil dir, Genossin Führerin, befiehl, wir folgen.

Das Vierte Sauerkraut-Reich schreitet wacker voran.

Quelle

2 Kommentare zu „Linke: Ein Stasi-Mann für Thüringen

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