Migranten: Rein? Raus? Ja? Nein? Was war denn da im Bundestag los?

Machen die Abgeorneten, was sie wollen?

So vor ein paar Wochen als die Schlepperboote wieder ihren Dienst aufnahmen, da schrieb ich hier diesen Text:

Könnte man nicht ein großes Passagierschiff jeden Monat nach Tripolis schicken und dann immer gleich 10.000 Personen auf einmal nach Hamburg bringen? Wo ist das Problem? Leute – im Ernst – Diese ganzen Scharmützel hätten doch abrupt ein Ende. Kein Mensch würde mehr ertrinken! Die Leute wollen doch sowieso alle nach Deutschland und Deutschland nimmt jeden bis zum Empfang der Rente auf, der „Asyl“ sagen kann. Versorgt werden alle vorbildlich und mit dem Stichwort „Integration“ sind alle Eingliederungsprobleme schon seit Jahren gelöst – da müssten nur die Mittel mal kräftig aufgestockt werden! Zudem werden die Überbevölkerungsprobleme in Afrika sowie im Rest der dritten Welt vorbildlich gelöst. Wir haben das ja alle selbst angerichtet mit der Ausbeutung – da ist es nur gerecht, dass die, die dort nur noch schwer leben können, alle auf sicherem Wege nach Deutschland kommen. Und Rackete bekommt den Friedensnobelpreis, weil sie das alles angeschoben hat!

Erinnert keiner! Ist auch egal!

Aber heute lese ich in den Spaetnachrichten von Stephan Pawetow folgendes:

Es ist wohl ein wenig untergegangen zwischen Frank-Walters
Traueransprache in Hanau und Bodos Rüpelauftritt in Erfurt, aber der
deutsche Bundestag hat tatsächlich gegen einen Gute-Menschen-Antrag der
grünen Naivia Annalena gestimmt. 

Annalenas
Partei wollte, dass Deutschland „5000 unbegleitete Kinder, Schwangere,
alleinreisende Frauen oder schwer Traumatisierte“ aus griechischen
Flüchtlingslagern aufnimmt. Wer kann denn da dagegen sein bei der SPD,
der SED, der Merkel- oder der Lindnerpartei?

Erklären können wir
das auch nicht, warum die Abgeordneten des deutschen Bundestages, die
doch eigentlich gewohnt sind auf Pfiff zu reagieren, Dinge
durchzuwinken, von denen sie nicht die Spur einer Ahnung haben,
Kriegsbeteiligungen abzunicken, obwohl sie nicht mal wissen, wer gegen
wen kämpft, mit 495 zu 117 Stimmen ausgerechnet diesen gebenedeiten
Antrag ablehnten. Hatten die Parlamentarier Einsicht in die Polizeiakten
der bisher schon eingeholten Traumatisierten genommen? Gab es einen
Geheimbefehl von oben? Zahlreiche Spezialdemokraten hatten natürlich für
die Abholung gestimmt, Seehofer fühlte sich missverstanden, aber nun
ist es trotzdem passiert. Auch Merkel wollte bislang noch nichts
rückgängig machen.

Nun kommt die Lösungsansatzmappe des
Grenzproblems mit Erpresser Erdolf in den Aktenschrank mit der
Aufschrift „Europäisch, zeitnah“.

+++ Der Jensemann ist imagemäßig schon so gut wie weg vom Fenster. Bild
zitiert Berliner Angestellte, die „empört über das
Corona-Krisenmanagement“ sind und schimpfen: „Es herrscht absolutes
Chaos. Niemand weiß, wer zuständig ist.“ Eifrige Soziologen und
Kaffeesatzleser (Forsa, etc.) haben schon Zahlen für die Zeile „Deutsche
sehen Krisen-Management skeptisch“. Klingt nach Spahnscher Grippe.
(Hadmut Danisch)

Selbst die Tagesschau hat Jens ab-, jedenfalls aber umgeschrieben…

Die Strategie der SED

Die wunderliche Frankfurter Altenzeitung (FAZ)
beruhigt ihre paar verbliebenen einigermaßen vermögenden Leser beim
Gerechtigkeits-Strategie-Ansatz der SED („Ein Prozent erschießen“) mit
dem Zusatz: „Linke scherzen über Reiche“. Also, liebe Reiche, nur ein
Witz. Das mit dem Arbeitslager auch. Den „wissenschaftlichen
Mitarbeiter“ eines MdB der SED mit Namen Tim Fürup lernen die Leser der FAZ
gar nicht erst kennen, obwohl der auch interessante Einsichten in die
Strategie der Linkspartei liefert. Fürup findet, dass die SED-Kader
„Staatsknete im Parlament abgreifen, Informationen aus dem Staatsapparat
abgreifen, den außerparlamentarischen Bewegungen das zuspielen“ sollen.
„Und dann braucht man natürlich noch das Parlament als Bühne[…] Aber
alles, was darüber hinausgeht, brauchen wir nicht unbedingt.“ Welche
Typen Merkel in Erfurt an die Macht putschte, können Sie hier en Detail genießen.

Der Jurist im Wandel der Zeiten

Die Welt
schreibt: „Um junge Richter für die Fehler ihrer Vorgänger zu
sensibilisieren, unterhält das Land NRW eine Dokumentationsstelle zur
Justiz in der NS-Zeit. Richter Stephan Wilms erklärt, welche
Konsequenzen die Justiz heute daraus ziehen muss.“

Also, meine
Damen, meine Herren Advokaten, nicht den rechten Arm hoch, sondern die
linke Faust. Klappt im Homeland schon ganz gut…

Weil „Nazi“ so gut läuft…

Wir
lesen von einem „spektakulären Fund“ in Argentinien. Eine Liste mit
12.000 Nazis sei aufgetaucht. Nein, Horst und Heiko, die könnt ihr jetzt
nicht alle verhaften, die Nazis. Das waren die echten, und die sind
längst tot…

Quelle

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