In den deutschen Medien verschwiegen: Kuba hilft vielen Ländern im Kampf gegen das Coronavirus

Beginn der Übersetzung:

Vor dem Hintergrund der aktuellen erbitterten Auseinandersetzung zwischen der Menschheit und der Coronavirus-Pandemie möchte ich die Aufmerksamkeit auf die Bemühungen einzelner Mitglieder der internationalen Gemeinschaft lenken.

Am Mittwoch hat sich der Botschafter der Republik Kuba, Gerardo Penalver Portal, im russischen Außenministerium online mit Journalisten getroffen und über die Maßnahmen seines Landes und die selbstlose Hilfe von Kubanern für andere Staaten gesprochen. Ich möchte Sie daran erinnern, dass von den vielen karibischen Ländern, einschließlich der Mitglieder des britischen Commonwealth, nur Kuba zugestimmt hat, am 18. März das britische Kreuzfahrtschiff „MS BRAEMAR“ einlaufen zu lassen, das fünf bestätigte Infektionsfälle von COVID-19 und 52 Menschen mit Symptomen der Krankheit an Bord hatte. Als Folge dieser humanitären Aktion konnten mehr als 1.000 Passagiere und Besatzungsmitglieder nach Großbritannien zurückkehren.

Im Bewusstsein aller Risiken für seine eigenen Bürger reagierte Havanna auf den Hilferuf Italiens, indem es 52 Ärzte in die Lombardei geschickt hat. Darüberhinaus retten kubanische Mediziner bereits Leben in Venezuela, Grenada, Nicaragua, El Salvador, St. Vincent, Grenada, St. Kitts, Nevis, Suriname und Jamaika. Kuba liefert Medikamente, die ihre Wirksamkeit unter Beweis gestellt haben – unter anderem in China -, wie das in Kuba produzierte „Interferon Alpha 2-B“.

Aber nicht jeder sticht durch so edle Qualitäten und würdige Taten hervor. Die Freiheitsinsel (Anm. d. Übers.: Diese Bezeichnung für Kuba aus Sowjetzeiten hat sich im russischen Sprachgebrauch festgesetzt) reicht ihre Hand zur Hilfe und zeigt eindrucksvolle Beispiele für Humanismus, aber es gibt auch solche, denen diese Bemühungen nicht gefallen. Washingtons Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Von dort aus wird, man beachte, vor gewissen „Gefahren“ bei der Zusammenarbeit mit Kuba im Kampf gegen das Coronavirus gewarnt. Ich möchte Ihnen sagen, dass dies Teil des Informationskrieges ist. All diese Mythen und Geschichten darüber, dass es eine Bedrohung durch Russland gibt, eine aggressive russische Politik, sind Mythen.

Jetzt sehen wir am Beispiel der humanitären Hilfe, die Russland Italien geleistet hat, der humanitären Hilfe, die Kuba und China verschiedenen Ländern gewährt haben, was Informationskrieg wirklich ist. Augenblicklich beginnen verschiedene Medien unter Berufung auf unbestätigte Quellen zu melden, dass diese Hilfe ineffektiv, nicht benötigt und ungefragt sei. Was steckt dahinter? Politik. (Anm. d. Übers.: Besonders offensichtlich werden diese Worte von den Reaktionen der europäischen Partner Italiens bestätigt. Während Kuba 52 Ärzte, Russland sogar über 100 Ärzte und tonnenweise Schutzanzüge und technisches Geräte geschickt hat, melden deutsche „Qualitätsmedien“ ganz stolz, dass Deutschland eine handvoll Patienten aus Italien nach Deutschland geholt hat. Mehr „europäische Solidarität“ hat Italien vom „Freund und Partner“ Deutschland oder anderen EU-Staaten nicht erhalten, hier finden Sie die Details.)

Mir scheint, dass eine Formulierung die Zeichen der Propaganda aufzeigt: „ungenannte Quellen“. Wenn man prinzipiell gegen etwas ist, Widerstand gegen bestimmte Schritte, insbesondere im humanitären Bereich, leisten will, ist es sinnvoll, darüber zu sprechen, ohne den eigenen Namen zu nennen. Mir scheint, es würde Respekt verdienen, deutlich Stellung zu beziehen, die eigene Meinung klar zu sagen. Aber es gab unglaublich viele Berichte über eine Reihe von Ländern. Russland war keine Ausnahme. Russlands humanitäre Hilfe war angeblich ineffektiv. Das war eine Meldung, die, wie ich glaube, vor allem unter den Italienern selbst, eher zu Mitleid mit dem Autor geführt hat. Ich habe die Erklärungen der italienischen Regierung, der Vertreter der Regionen und einfacher Bürger gesehen, die wirklich mit Ekel auf einen derartigen Beitrag zum Informationskrieg reagiert haben.

Natürlich werde ich nicht alle Washingtoner Anschuldigungen gegen Kuba aufzählen, weil Kuba humanitäre Hilfe leistet, denn es ist unwürdig, das noch einmal zu äußern. Es ist demütigend für die Autoren selbst. Es ist klar, dass es bei einigen einen unangenehmen Nachgeschmack hat, dass die britische Regierung ausdrücklich ihre Dankbarkeit für die Rettung von Menschen geäußert hat. Wie auf Befehl aus der Hauptstadt haben die US-Medien einstimmig beschlossen, dieses Ereignis zu ignorieren, ganz zu schweigen von der Hilfe, die die Kubaner ihren Nachbarn gewährten. (Anm. d. Übers.: Das gilt auch für die deutschen „Qualitätsmedien“, oder haben Sie von diesen Dingen in Deutschland etwas gehört?)

Leider hat jede Situation ihre Helden und Antihelden. Heute sehen wir sie. Es scheint, dass wir wirklich in einer Zeit leben, die in vielen Filmen beschrieben wurde. Heute erinnere ich mich oft an den Satz, dass „alle aus dem Schatten treten sollen“. (Anm. d. Übers.: Ein in Russland bekanntes Zitat aus dem in Russland bekannten Film „Wächter der Nacht“ von 2004)

Wieder einmal rufen wir zum Umdenken auf und dazu, sich auf die Seite der Einheit der gesamten Menschheit vor der sich abzeichnenden gemeinsamen Bedrohung zu stellen. Wir rufen diejenigen zum Umdenken auf, die in dieser für die ganze Welt schwierigen Situation versuchen, durch eine Politik der Aggression und Destabilisierung noch mehr Schaden anzurichten.

Ende der Übersetzung

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