Zur dpa Meldung vom 02.04.2020: „Ökostrom liefert 52 Prozent des Verbrauchs“:

Zeitungsausriss der dpa Falschmeldung

Immer wieder bringen Medien, oft getriggert vom chronischen Lückenerzeuger und damit Info-Verdreher dpa, Jubelmeldungen zur Energiewende. Diesmal sollen die Flatterstromerzeuger 52 % des Verbrauches der letzten 3 Monate gedeckt haben. Wie immer bei dpa wurden einige unschöne Fakten dabei weggelassen. So zum Beispiel, dass die gesetzlich erzwungene Vorrangeinspeisung die kostengünstigeren und sicher verfügbaren konventionellen Erzeuger vom Markt verdrängen. Aber auch sonst stimmt die Meldung hinten und vorne nicht.
Von Prof. Dr. Helmut Alt

Die energiewirtschaftliche Wirklichkeit zu dieser dpa Meldung vom 2.4.2020, die von allen Medien bis hin zu den Nachrichten in den Fernsehprogrammen der ARD und dem ZDF mit erfolgsversprechenden Kommentaren zu dieser Energiepolitik gesendet wurden, ist den nachfolgenden Leistungsdiagrammen zu entnehmen:

Es ist wohl auch für den weniger Sachkundigen klar zu erkennen, dass die gemeldete 52 prozentige Lastdeckung bereits nur durch Wind- und Solaranlagen oft sogar überschritten wurde, aber leider ebenso deutlich bei weiten nicht erreicht wurde. Manchmal war die verfügbare Leistung sogar fast gleich Null!
An solchen Tagen hätten selbst die Fernsehanstalten nicht senden können und das Geschäftsleben wäre schlimmer als durch die Corona-Pandemie zum Erliegen gekommen.

Tatsache ist, dass auch der Zubau weiterer Wind- und Solaranlagen diese Situation nicht wesentlich verbessert, sondern wegen der zunehmenden Ineffizienz, der unverzichtbaren Primärenergiespeicher basiert arbeitenden Kraftwerke, zu immer höherer Kostenbelastung aller Stromverbraucher führt und die Situation hinsichtlich einer sicheren Stromversorgung gemäß §1 EnWG sogar noch deutlich verschlechtert. Deswegen haben wir in Deutschland mit Dänemark auch die höchsten Strompreise in Europa!

Mit dieser Erkenntnis ist zu fordern, den Irrweg des weiteren Ausbaus der nur fluktuierend verfügbar elektrischen Energieerzeugung aus Wind- und Solaranlagen zumindest durch Abschaffung jeglicher Subvention nicht mehr zu fördern, sondern faktisch zu beenden.

Die finanzielle Belastung des Bundeshaushaltes durch die derzeitig dringenden Corona-Unterstützungsmaßnahmen ist sicher vorrangig zu tragen und dem Subventionsluxus zu noch mehr Wind- und Solaranlagen eindeutig vorzuziehen.

Helmut Alt

Quelle

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