Doppelte Gefahr: Jurist Legal News stellt fälschlich Verbindung zwischen Klimawandel und Krankheiten her

Globale Erwärmung = mehr Todesfälle? Selbst wenn es sie gäbe – Unsinn! Bild: Rainer Sturm / pixelio.de

H. Sterling Burnett
Vorbemerkung des Übersetzers: Kommentator Dr. Roland Ullrich hat jüngst zu einem Beitrag – wohl halb im Spaß – ins Spiel gebracht, dass die Alarmisten womöglich die „Schnapsidee“ haben könnten, eine Verbindung zwischen Klimawandel und Coronavirus zu fabrizieren. Leider hat sich genau das inzwischen als ernste Wahrheit erwiesen. – Ende Vorbemerkung
Jurist Legal News setzt seine Artikelserie mit Behauptungen fort, die den falschen Eindruck erwecken sollen, dass es eine Verbindung gibt zwischen Klimawandel, Krankheiten und Coronavirus gibt.

In einem Artikel vom 14.Mai mit dem Titel „The Link Between Climate Change and Human Health“ haben die indischen Jura-Studenten Sakshi Agarwal und Aniket Sachan versucht, die Angst zu schüren, dass der Klimawandel die treibende Kraft ist und weiter sein wird für zukünftige Katastrophen und Pandemien.

„Die Ausbreitung von Infektionskrankheiten aufgrund der Klimaverhältnisse wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entdeckt“, wird in dem Artikel behauptet. Und weiter: „Der gegenwärtige Ausbruch ist also ein Vorbote einer tödlichen Zukunft, in welcher viele derartige Krankheiten freigesetzt werden infolge des rapiden Temperaturanstiegs auf der Erde in jedem Jahr“.

Durch den gesamten Artikel beziehen sich die Autoren auf Statements der WHO als Beweis für Klimawandel-Schäden. Das ist die gleiche WHO, die uns immer wieder zu versichern getrachtet hat, dass chinesische Funktionäre keinen Beleg für eine COVID-19-Übertragung von Mensch zu Mensch gefunden hatten, dass das Tragen von Gesichtsmasken anfälliger macht, infiziert zu werden und die massive Bemühungen der Regierung, die „Ökonomie zu sozialisieren“, gepriesen hat.

Die Beteuerungen der Autoren ignorieren die überwältigende Fülle von Belegen in der wissenschaftlichen Literatur, welche detailliert im Kapitel vier in „Climate Change Reconsidered II: Fossil Fuels“ beschrieben werden. Sie zeigen allesamt keine signifikante Bedrohung, dass durch den Klimawandel mehr Krankheiten verursacht werden.

Berge wissenschaftlicher Beweise, gesammelt auf der ganzen Welt, zeigen eindeutig, dass es gar keinen oder höchstens einen sehr minimalen Link gibt zwischen einem vom Menschen verursachten Klimawandel und der Ausbreitung von Malaria, Dengue-Fieber, West-Nil-Virus und anderen Infektionskrankheiten gibt. Aus einer im Jahre 2010 im begutachteten Magazin Nature veröffentlichten Studie geht beispielsweise hervor, dass „Vergleiche mit historischen und zeitgenössischen Karten über das Verbreitungsgebiet und die Häufigkeit von Malaria um das Jahr 1900 58% der Landfläche der Welt bedeckt haben, aber bis 2007 nur 30%“.

Weiter liest man darin: „Weit verbreitete Behauptungen, wonach steigende Temperaturen schon jetzt die weltweite Malaria-Sterblichkeit haben steigen lassen, stehen fast durchweg im Widerspruch zu den beobachteten abnehmenden Trends sowohl der endemischen als auch der geographischen Verbreitung“.

Und der Experte für Infektionskrankheiten Paul Reiter, Professor medizinischer Insektenkunde am Pasteur Institute in Paris sowie Mitglied im Experten-Beratergremium der WHO, hat ausführlich zur Übertragung von Infektionskrankheiten Stellung genommen. Seine Forschungen zeigen, dass es für irgendwelche vermeintlichen Verbindungen zwischen Klimawandel und Infektionskrankheiten keinerlei Belege gibt.

Falls überhaupt etwas, dann zeigt das Gewicht der wissenschaftlichen Beweise, dass es in einer moderat wärmeren Welt weniger Todesfälle mit Bezug zur Temperatur gibt und nicht mehr Todesfälle. Eine Studie in dem renommierten begutachteten Medizin-Journal The Lancet beispielsweise war zu dem Ergebnis gekommen, dass durch kaltes Wetter direkt oder indirekt 1700% mehr Menschen zu Tode kommen als durch heißes Wetter.

Infektionskrankheiten sind genauso wie Klimawandel ein Faktum des Lebens. Das waren sie immer und werden es immer sein. Die Beweise jedoch zeigen, dass der einzige Klimawandel, der mit zunehmenden Fällen infektiöser Krankheiten in Verbindung gebracht werden kann, eine globale Abkühlung ist.

Autor: H. Sterling Burnett, Ph.D. is managing editor of Environment & Climate News and a research fellow for environment and energy policy at The Heartland Institute. Burnett worked at the National Center for Policy Analysis for 18 years, most recently as a senior fellow in charge of NCPA’s environmental policy program. He has held various positions in professional and public policy organizations, including serving as a member of the Environment and Natural Resources Task Force in the Texas Comptroller’s e-Texas commission.

Link: https://climaterealism.com/2020/05/double-jeopardy-jurist-legal-news-falsely-links-climate-change-disease/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Quelle

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