Virologenkämpfe und Spiegel-Fechtereien

Virologenkämpfe und Spiegel-Fechtereien

Plus: Kemmerich/Schulz, correctiv, EU-Pfuschi 28. Mai 2020

Unsere Lieblings-Virologen Drosten und Kekulé bewerfen sich mit (hoffentlich nicht infektiösen) Wattebäuschchen, und der Spiegel
will das Robert Koch Institut umbenennen. Außerdem konnte erstmals
bewiesen werden, dass ein Leben im Amt auch mit AfD-Stimmen möglich ist.
Ach, ein Gericht korrigiert „correctiv“.

Ja,
Freunde, da ist was los! Nachdem Merkel und ihre Strategen die
Wirtschaft gekonnt zum Einsturz gebracht haben, und sich die Nebel nach
der gezielten Sprengung so langsam verziehen, müssen wir mal ein paar
Zahlen anführen. Laut Corona-Hitparade im Spiegel beklagen wir in Allemannda knapp 8.500 Corona-Tote (also Menschen, die mit, nicht zwingend an
Corona gestorben sind). Diese Zahlen haben in etwa die Valenz von
Zahlen wie diesen: „Pro Jahr sollen 13.000 Menschen in Deutschland
vorzeitig an Autoabgasen sterben.“ (Spiegel 2019) Oder diesen: „Wegen der Hitzewellen 2003, 2006 und 2015 seien insgesamt 19.500 Menschen ums Leben gekommen.“ (SZ 2019)

Sollen,
seien, könnten, hätten, müssten – nur gelegentlich garniert mit der
Beilage: Unter Wissenschaftlern ist diese und jene Erhebung umstritten.
Das führt uns zu unseren Corona-Wissenschaftlern und der Drosten-Studie,
wegen der Kindergärten und Schulen immer noch geschlossen sind. Murks,
sagen die einen, zu denen nun auch der Virologe Alexander Kekulé
gestoßen ist, was wiederum Drosten zurückpesten lässt, Kekulé sollte
erstmal selbst etwas publizieren.

Vergleichsweise ungeschoren ist
bislang das Robert Koch Institut davon gekommen. Da wird sich doch noch
mehr finden lassen, außer dass sich die Herrschaften ständig
widersprachen, was selbst Merkel bitter aufstieß. Der Spiegel
ist also in die Archive hinab gestiegen und fand dort heraus, dass der
Namensgeber Robert Koch schon 110 Jahre tot ist. Schade. Aber! Der eitle
Koch soll in afrikanischen Kolonien skrupellos agiert haben und nicht
so umsichtig wie Bill Gates oder Entwicklungsminister Müller von der
Christlich-Sozialen-Transfer-Union. Und haben die Nazis nicht sogar
einen Spielfilm über Kochs Leben gedreht? Hier ist sofortiger
Handlungsbedarf: „Das nach ihm benannte Institut sollte umbenannt
werden“, findet der Spiegel. Vielleicht in Bill-Gates-Institut?

Kollaterales Spiegelleseabfallprodukt
war folgender Satz: „Medizin war eine der zentralen
Grundlagenwissenschaften des Kolonialismus.“ Müsste also eigentlich auch
abgeschafft werden, die Medizin.

(Das komlette Meisterwerk hier)

Was, wenn Kemmerich nicht geflohen wäre…

Vor
nicht allzu langer Zeit hat ja ein gewisser Kemmerich fluchtartig die
politische Bühne verlassen, auf die ihn das Schicksal gestellt hatte.
Aus Angst vor dem Leben eines mit AfD-Stimmen ins Amt gewählten
Würdenträgers. Was wäre mit ihm geschehen, wenn er Ministerpräsident von
Thüringen geblieben wäre? Hätten ihn Albträume verfolgt?

Endlich
liegen erste Erkenntnisse über einen ähnlichen Fall vor, und siehe da!
Alles halb so schlimm. Der in Höchstadt an der Aisch mit einer
AfD-Stimme zum Bürgermeister gewählte Günter Schulz blieb im Amt und
behauptet fröhlich und frei, er „sei kein anderer Mensch geworden, der
durch die Wahl mithilfe der AfD nun plötzlich anders denke oder handele
als in den 18 Jahren Bürgermeistertätigkeit zuvor“. Nur aus der SPD ist
er ausgetreten, und das ist ja nun wirklich nicht schlimm.

Was Corona nicht schaffte – die Lufthansa abzuwracken
– das will nun Pfuschi von der Leyens EU-Kommission erledigen:
Staatshilfe soll es nur geben, wenn LH wertvolle Slots in München und
Frankfurt an fliegende Billigheimer abgibt. Da sagte der Aufsichtsrat
spontan: Nein.

Und unsere Politicos schauen dumm aus der Wäsche:
Erst geben sie den Euroniern solche Veto-Möglichkeiten, dann wundern sie
sich, dass diese Unberechenbaren unberechenbar sind….

 Achtung! Der folgende Beitrag ist noch nicht correctiv-zertifiziert!

Tichys Einblick
hatte in einem Artikel über einen „offenen Brief“ von 500
Wissenschaftlern zum Klimawandel berichtet und den Artikel auf Facebook
verlinkt. Die Blogwarte von correctiv (unterstützt unter
anderem von George Soros) pappten auf den Facebook-Beitrag die
Bemerkung: „Nein: Es sind nicht ‚500 Wissenschaftler‘; Behauptungen
teils falsch“. Tichy verstand da keinen linken Humor, und sein Anwalt
Steinhöfel setzte nun vor dem OLG-Karlsruhe durch, dass die correctiv-Zensurspielchen zurückgenommen werden müssen.

Nun
gut, also. Wie sollen denn da die Blogwarte ihren Job machen, wenn
Gerichte so entscheiden? Oh, vielleicht mal bei den
Öffentlich-Rechtlichen herumschnüffeln. Hier wäre so ein Fall, auf den
wir – ohne Soros- oder Staatsknete – am 18.11.2019 hinwiesen:

»Wenn
etwa die Tagesschau von „11.000 Forschern“ spricht, die „vor
Klimanotfall“ warnen, dann denkt der normal Sprachbegabte automatisch an
11.000 Klimaforscher, aber das ist gar nicht gemeint. Von den 11.000
Forschern waren 873 Deutsche, und von denen wiederum gerade mal 6
Klimaforscher.«

Quelle :

Ein Kommentar zu “Virologenkämpfe und Spiegel-Fechtereien

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