Recherche zu Hintergründen der Unruhen in den USA: Ich brauche die Hilfe der Schwarmintelligenz meiner Leser

Thomas fragt nach Hilfe – können wir?
Ich recherchiere zu den Organisatoren der Unruhen in den USA und die Verbindungen, die ich jetzt schon gefunden habe, sind so verschachtelt, dass ich Hilfe brauche, weil das allein nicht zu bewältigen ist. Da das sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, werde ich heute möglicherweise keine (oder nur wenige) Artikel veröffentlichen.

Was bekannt ist

Hinter den Demonstrationen und den Unruhen in den USA steht bekanntlich Black Lives Matter. Deren Finanzierung ist also eine wichtige Kernfrage, wenn man herausbekommen möchte, wer die Unruhen lenkt und instrumentalisiert. Dass sie gelenkt sind, kann als sicher gelten und die Instrumente sind allgemein bekannt, ich habe dazu einen Artikel geschrieben, den Sie hier finden.

Auch der Mainstream hat früher bereits ausführlich darüber berichtet, wer solche Proteste in anderen Ländern wie gelenkt hat. Wir sehen die gleichen Mittel heute, über die der Spiegel unter Überschriften wie „Der Umsturzhelfer“ oder „Die Revolutions-GmbH“ im November 2005 in mehreren Artikel berichtet hat.

Leider hat der Spiegel all das, was er 2005 schon über die „spontanen Revolutionen“ in Jugoslawien, Georgien, Ukraine, Kirgisien und so weiter zu berichten wusste, dann schnell wieder vergessen (Danke an einen Leser für die Links, hier, hier und hier finden Sie die Artikel). Stattdessen hat der Spiegel seinen Lesern dann wieder die Märchen über „spontane Proteste“ beim Arabischen Frühling oder auf dem Maidan erzählt, obwohl dort die gleichen Leute und Organisationen die Fäden gezogen, die der Spiegel 2005 genannt hat. Auch die Süddeutsche hat über all das 2011 mal berichtet und ebenfalls die gleichen Organisatoren genannt, wobei sogar die Überschrift fast die gleiche war: „Die Umsturz-GmbH„.

Es tauchen bei den oben genannten (und allen anderen) Umstürzen der letzten 20 Jahre immer die gleichen Namen auf: Soros und seine Open Society Stiftung und einige andere. Und genau die findet man auch, wenn man nachschaut, wer hinter den „spontanen Protesten“ in den USA steckt, die wir heute sehen.

Soros und die Rassenunruhen

Soros hat Black Lives Matters seit Jahren großzügig unterstützt und er war dabei nicht alleine. Die Washington Times hat schon 2016 berichtet, dass Black Lives Matters über 100 Millionen von „liberalen Stiftungen“ bekommen hat und noch zusätzlich 33 Millionen von Soros. Er ist also wohl der größte Geldgeber von Black Lives Matters und wer bezahlt, der bestellt bekanntlich die Musik. So hat es Soros bei all den oben genannten, weltweit orchestrierten Umstürzen getan und er hat es danach auch immer stolz erzählt. Immer erst danach, aber er hat sich mit seinem Einfluss gerühmt. Nur ein Beispiel zu dem angeblich spontanen Aufstand des Maidan 2013/2014. Soros sagte am 25. Mai 2014 auf CNN über den Maidan Putsch, der damals gerade erst drei Monate her war:

„Nun, ich habe eine Stiftung in der Ukraine gegründet, noch bevor die Ukraine von Russland unabhängig wurde. Und die Stiftung funktioniert seither und hat jetzt eine wichtige Rolle bei den Ereignissen gespielt.“

Die nun in den USA laut gewordenen Forderungen, die teilweise sogar schon umgesetzt werden, nämlich die Polizei kurzerhand aufzulösen, hat Black Lives Matter ebenfalls schon lange aufgestellt, wie die Washington Times 2016 in dem Artikel berichtet hat. Weitere Forderungen waren unter anderem: Reparationen für Verbrechen an den Schwarzen oder auch ein Wahlrecht für illegale (!!!) Migranten.

Wenn man bedenkt, dass Soros einer der größten Befürworter der Einwanderung von Arabern und Afrikanern nach Europa ist und sich als Vorkämpfer für deren Rechte in Europa präsentiert, dann ist das auch ein spannendes Thema, aber darum soll es hier nicht gehen.

Also habe ich angefangen, zur Finanzierung von Black Lives Matter zu recherchieren. Und dabei bin ich auf ein so verzweigtes Netzwerk gestoßen, dass ich es alleine nicht schaffe, alles zu überprüfen.

Wobei ich Hilfe brauche

Black Lives Matter hat – laut Washington Times – mit Hilfe der Ford Foundation und von Borealis Philanthropy den Black-Led Movement Fund (BLMF) gegründet, der schon 2016 die oben genannten 100 Millionen von „liberalen Stiftungen“ und die 33 Millionen von Soros bekommen hat.

Frage: Wer hat gesicherte Informationen über die Aktivitäten der Ford Foundation?

Frage: Hat jemand Informationen über die Finanzierung von Black Lives Matter und dem BLMF nach 2016?

Noch interessanter ist Borealis Philanthropy. Laut influencewatch wird diese Stiftung von folgenden Stiftungen unterstützt:

Ford Foundation, JPB Foundation, NoVo Foundation, Open Society Foundation, Reis Foundation, Arcus Foundation, Cricket Island Foundation, Foundation for a Just Society, the Overbrook Foundation, Nathan Cummings Foundation, the Public Welfare Foundation, Barr Foundation, the Bush Foundation, the David and Lucile Packard Foundation, the Evelyn and Walter Haas, Jr. Fund, the Grove Foundation, the Heising-Simons Foundation, the James Irvine Foundation, the Meyer Memorial Trust, the Robert Sterling Clark Foundation und der S.D. Bechtel Jr. Foundation

Darunter also wieder die Ford Foundation und natürlich Soros.

Frage: Informationen zu jeder dieser Stiftungen, zu ihren Verbindungen untereinander, ihren Aktivitäten und so weiter sind interessant.

Interessant ist auch, dass Borealis Philanthropy fast das gleiche Logo hat, wie die Borealis AG aus Österreich.

Logo der Borealis AG
Logo von Borealis Philantrophy

Das kann Zufall sein, ich habe bisher keine Verbindungen zwischen den beiden Borealis gefunden.

Frage: Weiß jemand etwas darüber, ob es Verbindungen zwischen den beiden Borealis gibt?

Die Borealis AG gehört mehrheitlich dem Mubadala Investmentfond aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, der auch philantropisch unterwegs ist und zum Beispiel die Emirates Foundation’s New Civil Society Initiatives unterstützt. Dort taucht als Partner auch die Borealis AG auf. Aber Verbindungen zwischen Mubadala, der Boralis AG und der Emirates Foundation einerseits zu Soros, Black Lives Matter oder anderen Unterstützern von BLMF andererseits konnte ich bisher nicht finden.

Wie Sie sehen, muss man ab hier schon die Verbindungen, Ziele und Finanzierungen von Dutzenden Organisationen überprüfen und das ist alleine nicht zu machen, daher meine Bitte um Hilfe meiner Leser.

Aber das ist noch nicht alles.

Auch die Internetkonzerne, deren merkwürdige und einflussreiche Rolle ich immer gerade wieder im Zusammenhang mit dem US-Wahlkampf thematisiert habe und deren großer Einfluss auf US-Wahlen schon Thema Senatsanhörungen gewesen ist, spielen hier mit. Laut einem aktuellen Artikel der Washington Times haben sie Black Lives Matter viel Geld versprochen: Amazon 10 Millionen; Facebook 10 Millionen; Google 12 Millionen.

Frage: Gibt es Informationen über Zahlungen der Internetkonzerne an Black Lives Matter oder über sonstige Unterstützung und Verbindungen?

Eine weitere Organisation, die bei den Unruhen in den USA eine wichtige Rolle spielt, ist die “Abolish ICE” Bewegung. „ICE“ hat nichts mit Eis zu tun, es ist die Abkürzung von „Immigration and Customs Enforcement“, also der Zoll- und Einwanderungsbehörden der USA, die man „abolishen“, also abschaffen will. Zu „Abolish ICE“ habe ich noch nicht einmal angefangen, zu recherchieren.

Frage: Wer hat Informationen über Organisation und Finanzierung von „Abolish ICE“?

Manche dieser Fragen können unwichtig sein und zu keinen relevanten Antworten bei dem Thema führen, man weiß am Beginn einer Recherche nie, welche Fragen einen zur Antwort bringen. Aber um das zu einschätzen zu können, braucht man die Antworten. Und wie Sie sehen, sind es zu viele Fragen und zu viele Beteiligte, als dass einer alleine damit fertig wird.

Wer Antworten auf eine dieser Fragen (oder andere Hinweise hat), den bitte ich, mir das per Mail mitzuteilen: anti-spiegel at mail punkt ru

Aber bitte nur Mails mit Quellen und Belegen, ich verwende ausschließlich überprüfbare Quellen.

Noch was interessantes am Rande

Bitte unbedingt den Nachtrag lesen, dieses „Rätsel“ scheint bereits gelöst zu sein!

George Floyd wurde am 25. Mai ermordet. Schon am 17. Mai, also eine Woche vorher, veröffentlichte die Obama-Foundation diesen Tweet (hier der Link)

Das ist ein Screenshot, noch am 8. Juni (da habe ich ihn zum ersten Mal gesehen) sah der Tweet so aus. Heute (am 9. Juni) hingegen sieht er plötzlich so aus:

Die Ähnlichkeit des Bildes vom 17. Mai mit dem am 25. Mai ermordeten George Floyd ist verblüffend, kann aber Zufall sein. Aber da der Tweet inzwischen in den USA Schlagzeilen macht, wird er auch in Deutschland bald kursieren, daher interessiert er mich.

Frage: Wer kann etwas zur Herkunft des Bildes sagen, das die Obama-Foundation am 17. Mai getwittert hat?

Danke für Ihre Aufmerksamkeit und danke im Voraus für Hilfe bei den Recherchen. Übrigens sind auch Kollegen anderer alternativer Medien herzlich eingeladen, bei dieser Recherche mit mir zusammenzuarbeiten. Wir können die Ergebnisse auch gemeinsam veröffentlichen.

Nachtrag zum Bild der Obama-Foundation: Eine Leserin hat mich sehr schnell nach der Veröffentlichung dieses Artikels angeschrieben und die Erklärung für das verdächtige Foto der Obama-Foundation geliefert.

Wenn man einen Link bei Twitter postet, wird dort auch das Bild des Links gezeigt. Die Obama-Foundation hat das Bild von Floyd vorübergehend als „Thumbnail“verwendet. Wer also einen Link zur Obama-Foundation auf Twitter postet, der zeigt automatisch den dort aktuell benutzten Thumbnail. Solange die Obama-Foundation das Bild von Floyd als Thumbnail genutzt hat, ist es dort gezeigt worden. Sobald die Foundation den Thumbnail ändert und ihr normales Logo als Thumbnail verwendet, wird dieses Logo angezeigt.

Bilder, die Twitter anzeigt, kommen also direkt von der verlinkten Seite. Was Twitter anzeigt, hängt davon ab, was (in diesem Falle) die Obama-Foundation zu dem Zeitpunkt als Thumbnail gesetzt hat. So kann ein neues Bild bei einem alten Tweet auftauchen.

Ich habe das an einem eigenen Artikel getestet und kurz das Titelbild verändert. Auf Twitter erschien daraufhin das neue Bild.

Daher: Entwarnung, das Bild in dem Tweet hat nichts zu sagen.

 

Quelle

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