Zeit, sich der Realität zu stellen – Green New Deal ist ein Albtraum

Rep. Sam Graves, Missouri Republican ., Informationsseite der Regierung

Gastkommentar, Sam Graves, 9. September 2019
Haben Sie jemals eine Nachricht gelesen und sich gefragt: „Ist das echt?“ Ich hatte diese Erfahrung, als ich kürzlich las, dass eine wichtige Befürworterin des Green New Deal sagte, sie sei mitten in der Nacht mit Angst vor dem Klimawandel aufgewacht. Sie glaubt, dass die Steuerzahler einfach „die Pistole auf die Brust gesetzt bekommen“ und dem Plan folgen müssen.

[Hier der Kommentar eines Abgeordneten der Republikaner. In USA ist es Alexandria Ocasio-Cortez, In Europa haben wir Ursula von der Leyen. Wurde Ihnen im ÖR eine Gegenstellungnahme zu ähnlichen Plänen schon mal angeboten? Der Übersetzer]

Ich erinnere Sie daran, dass der Green New Deal GND die Theorie aufstellt, dass wir den Planeten retten könnten, wenn wir teilweise jedes Gebäude in den Vereinigten Staaten ersetzen oder [isolierend] aufrüsten und auf Flugzeuge und fossil betriebene Fahrzeuge verzichten würden.

Studien legen nahe, dass dieser „Deal“ in den nächsten 10 Jahren 93 Billionen US-Dollar kosten würde. Zu diesem Preis ist dies sicherlich kein gutes Geschäft, es ist eine Katastrophe.

Dies würde den durchschnittlichen amerikanischen Haushalt 600.000 Dollar kosten, ganz zu schweigen von den Millionen von Arbeitsplätzen, die verloren gehen würden. Während die Befürworter des GND für die neuen Arbeitsplätze werben, die dieser überwältigende Plan schaffen würde, hat sich die Schaffung grüner Arbeitsplätze in den letzten Jahren im Vergleich zu den rosigen Versprechungen, die für den Verkauf solcher Pläne verwendet wurden, als Luftschloss erwiesen. Selbst Kalifornien hat aufgehört, die Zahl der geschaffenen grünen Arbeitsplätze zu ermitteln.

Das, was mich nachts wach hält, ist die Vorstellung, dass dieser Albtraum von Green New Deal Wirklichkeit wird. Dieser Vorschlag ist wie der Verrückte in einem schlechten Horrorfilm, der jenseits jeder Logik immer wieder zurückkommt.

Als Landwirt in der sechsten Generation bin ich der festen Überzeugung, dass wir uns unserer Auswirkungen auf die Umwelt bewusst sein sollten, denn auf dem Land verdienen wir unseren Lebensunterhalt. Ich bin nicht gegen eine verbesserte Energieeffizienz und sauberere brennende Brennstoffe, aber Vorschläge zum Schutz der Umwelt müssen in der Realität begründet sein und die Kosten für hart arbeitende Amerikaner berücksichtigen.

Der Green New Deal ist zweifellos einer der belastetsten, unrealistischsten Vorschläge, die ich je gesehen habe. Wie viele Amerikaner können sich, „eine Kugel Eiscreme“ leisten, wenn diese 600.000 Dollar kostet?

Ich habe tiefe Bedenken, dass der Green New Deal unnötige konstruktive Gespräche verhindern und politisieren würde, die der Kongress und das Land über wichtige Themen wie Infrastruktur oder sauberere Energieerzeugung führen können, wo es viel Raum für realistische Maßnahmen gibt. Unser Ansatz in Bezug auf Infrastruktur und andere Probleme erfordert langfristige, praktikable Lösungen – eine Unmöglichkeit mit hartnäckigen Vorschlägen wie dem Green New Deal, die auf großen Regierungsmandaten [~durchgreifende Regularien] beruhen.

Es ist mir ein Rätsel, warum weit-linke Politiker das Gefühl haben, diktieren, besteuern und bestrafen zu müssen, um ihre sozialistische Agenda durchzusetzen – wenn wir tatsächlich bereits sehen, dass der Privatsektor auf verbraucherorientierte Marktanforderungen nach sauberer Energie und sauberere Technologie reagiert. Wir erleben weiterhin, wie Auto-, LKW-, Zug- und Flugzeugmotoren sauberer, sparsamer werden und bereits alternative Kraftstoffen nutzen. Immer mehr Amerikaner schauen auf diese Dinge und bietet Herstellern und Unternehmen einen starken, integrierten, marktorientierten Anreiz, sie anzubieten.

Dies mag für die Mainstream-Medien eine Neuigkeit sein, aber ein Ansatz, der die Realität erkennt, kann tatsächlich funktionieren. In den letzten Jahren haben wir im Rahmen republikanischer Kongresse ein überparteiliches Infrastrukturgesetz verabschiedet, das sich mit Umweltfragen befasst. Im Jahr 2018 wurde beispielsweise mit dem FAA Reauthorization Act eine Partnerschaft zwischen der FAA [Luftfahrtbehörde] und der Industrie zur Entwicklung energiearmer und emissionsarmer Technologien geschlossen, und der Disaster Recovery Reform Act  [Katastrophenhilfe] konzentrierte sich darauf, unsere Gemeinden widerstandsfähiger gegen Naturkatastrophen zu machen. Seit 2014 befassen sich drei Gesetze zur Entwicklung der Wasserressourcen mit Projekten zur Wiederherstellung des Ökosystems, zur Reduzierung des Hochwasserrisikos und zur Minderung des Sturmrisikos. Überparteiliche Vorschläge im Kongress würden jetzt Partnerschaften zwischen Regierung und Industrie vorsehen und Innovationen fördern.

Wenn es um Infrastruktur, Umwelt und andere Themen geht, muss der Kongress weiterhin parteiübergreifende, konsensbasierte Lösungen anbieten, die sicherstellen, dass Staaten, Kommunalverwaltungen und die Privatwirtschaft über die Werkzeuge und die Flexibilität verfügen, um auf ihre spezifischen Bedürfnisse einzugehen und vor allem weiter innovativ zu sein .

Umfassende und unerschwinglich kostspielige Regierungsmandate, die die besonderen Bedürfnisse unserer Gemeinden, das Leben fleißiger Amerikaner und die Funktionsweise der Wirtschaft ignorieren – Vorschläge wie der Green New Deal – haben keinen Platz in der nationalen Diskussion darüber, wie wir vorankommen werden.

Wer anders denkt, muss aufwachen und sich der Realität stellen.

Abgeordneter Sam Graves, Republikaner aus Missouri, ist ein ranghohes Mitglied des House Committee on Transportation and Infrastructure.

https://www.washingtontimes.com/news/2019/sep/9/time-to-face-reality-green-new-deal-is-a-nightmare/

Übersetzt durch Andreas Demmig

 

***

Zum Thema

James Bennet, Meinungs-Chef „New York Times“ (NYT) war am Wochenende gefeuert worden, nachdem er einen Gastbeitrag auf der von ihm dort betreuten „Op-Ed“-Seite abgedruckt hatte, in dem der republikanische Senator Tom Cotton – ausdrücklich als „Opinion“ – Argumente für einen möglichen Einsatz des Militärs gegen die marodierenden Banden und Plünderer im Rahmen der sogenannten „Black Lives Matter“-Proteste vorgetragen hatte.

… aus Sicht deutscher Meinungsmacher wie dem Spiegel-Redakteur Philipp Oemcke, der den fraglichen „Debattenbeitrag“ schrieb, ein absolutes Ding der Unmöglichkeit, wenn eine andere, ordnungs- und sicherheitspolitische, objektive Sichtweise auf die Vorgänge in den USA in einer der renommierten Major-Tageszeitungen veröffentlicht wird – und nicht mehr als recht und billig, wenn der verantwortliche Ressortleiter dafür seinen Hut nehmen muss. Denn das Kardinalverbrechen Bennets bestand nicht nur darin, dass er – so Oemcke – einen „Gastbeitrag im Trump-Duktus veröffentlicht hat“, sondern weil er „einem überholten Ideal von neutralem Journalismus nachhing“.

Dieser Meinung schließt sich Georg Restle, bekannt durch MONITOR mit Nachdruck an: „… überholter Journalismus … und Neutralität im Journalismus, gibt es nicht, gab es nie und wird es nie geben“.

Lesen Sie die ganze Geschichte hier:

https://www.journalistenwatch.com/2020/06/12/selbst-stalinisierung-journalisten/

 

Die Süddeutsche Zeitung übernimmt des Öfteren Artikel der New York Times. Zu vorstehender Angelegenheit wird unaufgeregt berichtet.

https://www.sueddeutsche.de/medien/new-york-times-meinung-streit-1.4928453

 

Aktuell: Antifa plante bereits vor Monaten einen regierungsfeindlichen Aufstand

Aktivisten der linken Antifa- Bewegung planten bereits im November, als die US-Präsidentschaftskampagne ernsthaft begann, einen landesweiten Aufstand gegen die Regierung auszulösen, so ein Polizeibeamter mit Zugang zu Informationen zu der Schattengruppe.

… Nach Angaben von US-Strafverfolgungsbeamten und privaten Sicherheitsexperten hat sich die radikale Bewegung nach gewalttätigen Protesten und Plünderungen im ganzen Land nach dem Tod von George Floyd in Polizeigewahrsam in Minneapolis zu einem zentralen Thema für Ermittler entwickelt.

.. “ Antifas Aktionen stellen einen harten Bruch mit der langen Tradition eines friedlichen politischen Prozesses in den Vereinigten Staaten dar“, sagte der ehemalige Mitarbeiter des Nationalen Sicherheitsrates, Rich Higgins . „Ihre marxistische Ideologie versucht nicht nur, die Wahlen kurzfristig zu beeinflussen, sondern auch die Verwendung von Wahlen als bestimmenden Faktor für die politische Legitimität zu zerstören.“

https://www.washingtontimes.com/news/2020/jun/3/antifa-planned-anti-government-insurgency-george-f/

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5 Kommentare

  1. Das diese Bewegung ihre Wurzeln in Amerika hat hilft uns nicht wirklich. Denn es bleibt festzustellen, dass der Green New Deal in Amerika vom Kongress abgelehnt wurde. (Wie man sieht würden die Amerikaner das auch niemals mitmachen)
    Ich hatte damals schon die Befürchtung, dass man auch diesen Unsinn nach Europa exportieren wird und kaum ein Jahr später bestätigt sich diese Befürchtung. Erst der Klimanotstand und jetzt das.
    Es ist einfach nur traurig, dass die Europäer sowas mit sich machen lassen, bzw. es stellenweise sogar befürworten…
    Inzwischen bin ich fast soweit zu sagen, dass dieser Kontinent sein Schicksal verdient hat und der Absturz nicht schnell genug gehen kann, damit der Preis nicht noch höher wird…

    • Herr Dietmar Fürste irrt, die „Grüne Bewegung“ ist wie jede kommunistische Bewegung, eindeutig und nur europäischen Ursprungs. Ich erinnere an den Club of Rome.

      Nur Kontinentaleuropa ist so töricht. Unsere Möchtegern-Eliten gönnen uns weder wirtschaftliche noch politische Freiheit. Mit diesen Eseln an der Macht wird Europa gegenüber den anderen Konkurrenten eindeutig verlieren.

      Die nicht-sozialistischen US-Amerikaner verspotten und verhöhnen die Kommunisten und die Umweltfaschisten.

      Eine gute Führung ist das A und O und darin sind die nicht-sozialistischen US-Amerikaner weiterhin führend.

  2. Die so genannte „Grüne“ Bewegung hat meines Wissens ihre Wurzeln in den USA, wo deren Aktivisten mit ihren unbewiesenen Behauptungen ein genügend großes Echo in einer gläubigen Öffentlichkeit erzeugen konnten.
    Wie so oft bei vergleichbaren Initiativen wurden Gegenstimmen und begründete Zweifel niedergemacht und die Mär vom „menschengemachten Klimawandel“ war geboren.

    Die Frage, woher die materielle Unterstützung für diese Bewegung kam und noch immer kommt, wird nicht gestellt. Es war immer und bleibt auch künftig eine reine Machtfrage. Inzwischen hat diese Kampagne sich für die Initiatoren im Hintergrund prächtig ausgezahlt und deren Fortkommen und Einfluss wie gewünscht gefördert.

    Nur – das Wetter, (und damit das Klima) können auch diese Leute bis heute immer noch nicht selber machen, aber trotzdem wird jede in’s Bild passende Natur-Erscheinung, vom Frost bis zur Dürre, vom Hagelschlag bis zum Tornado ohne weiteres dem angeblich unverantwortlichen menschlichen Einfluss angelastet.

    Fatal dabei ist meines Erachtens, dass dieses Vorgehen genug Gläubige findet, denen damit eine Art Schuld an Unwetter-Katastrophen in der Vergangenheit und/oder Kalt- und Warmzeiten in der Erdgeschichte zugewiesen wird. Aber so wurde und wird eben immer Politik gemacht – es muss nur genug Angst erzeugt werden und die „Retter“ werden für ihre Lösungen mit den gewünschten Wählerstimmen belohnt.

  3. Handelt es sich bei den 93 Billionen Dollar, die im Artikel genannt werden, um amerikanische Billions, die ja unseren Milliarden entsprechen, oder tatsächlich um Billionen, was nach unserer Rechenweise 93.000 Milliarden wären? Da der Unterschied immerhin den Faktor 1000 beträgt, sollte man das eindeutig geklärt wissen.

    P.S. ein Blick auf den Originalartikel klärt die Angelegenheit: „One study suggests that this “Deal” would cost $93 trillion over the next 10 years.“ Es handelt sich tatsächlich um europäische Billionen – vielleicht sollte man das im Artikel deutlich hervorheben ….

  4. „Neutraler Journalismus“ wird von unseren Rotgrün-Medien-Vertretern also ziemlich dreist wegdiskutiert. Bleibt eigentlich nur die Konsequenz, dass man auf solche Medien-Produkte verzichtet – sofern nicht staatliche Zwangsbezahlung angeordnet ist. Die uns immer noch als „Pressefreiheit“ verkauft wird… Aber gerade dem ÖRR ist es herzlich wurscht, ob seriöser Journalismus geboten wird. Die Zwangsgebühren sprudeln sowieso, was die zahlreichen Rotgrün-Ideologen weidlich ausnutzen.

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