Abstandsregeln und Rechtsstaat – für die „Guten“ gelten sie in Berlin nicht

Boris Reitschuster war auf der gestrigen Demonstration in Berlin unterwegs und hat ein Zeitdokument gedreht.

Laut ARD und anderen Medien waren die Anti-Rassismus-Demonstrationen am Samstag fast so friedlich wie ein evangelischer Kirchentag. Vor Ort bot sich in Berlin allerdings ein ganz anderes Bild: Gefährliche Gewalt gegen die Polizei, die sich offenbar kaum zu wehren traute. Massive Verstöße gegen das Abstandsgebot, die von den Ordnungshütern toleriert wurden – ganz anders als bei anderen Demonstrationen.

Auf der einen Seite gilt das eine, was für den anderen nicht mehr gelten soll: Da werden noch vor wenigen Wochen ältere Damen und frühere Widerstandskämpfer in der DDR gleich mit mehreren Polizisten abgeführt, unbescholtene Bürger beim Spaziergang und Anhalten auf einer Parkbank mit Bußgeldern sanktioniert – knapp einen Monat später steht die Polizei oftmals regungslos tausenden Demonstranten gegenüber, die Abstandsregeln und sehr häufig auch auf Selbst- und Fremdschutz wie Mund-Nasen-Masken ignorieren.

Wie der Rechtsstaat einknickt – und sogenannte Leitmedien ein einseitiges Bild der Realität zeigen – Boris Reitschuster hat sich auf der gestrigen Demonstration in Berlin umgesehen.


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