Stuttgart wieder besenrein

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Horst & Haldenwang räumen auf
23. Juni 2020

Scherben wegfegen, ein paar Blumen für die Polizei, hat jetzt jeder was zur „Partyszene“ von Stuttgart… „Halten Sie bitte die Fresse, danke, ich rede gerade“… oh, Entschuldigung Herr Özdemir, waren Sie noch nicht fertig? Fertig haben jedenfalls Frank-Walter, Merkel, Horst, Annalena, Saskia und die ganze Vogelschar.

Wirklich Erhellendes zu den Stuttgarter Events muss sich der interessierte Zeitgenosse mühsam zusammensuchen. So zeigen die Äußerungen eines gewissen Mauch, bei der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart für Mobile Jugendarbeit zuständig, dass die Herrschaften genau wissen, wen sie da ins Land holten, und was das für das Zusammenleben bedeutet. Der (wahrscheinlich) fromme Mann: Schon in der Vergangenheit habe „oft ein falscher Blick gereicht, um Anlass für handfeste Auseinandersetzungen zu geben“. Mauch beklagt, dass es „keine präventive Sozialarbeit an den sozialen Brennpunkten gebe“. Auf Hochdeutsch: Wer Massenmigration sagt, muss auch Massen an Sozialarbeitern fordern.

Ein griechischer Kneipier in Stuttgart sehnt sich hingegen „nach dem Deutschland vor 25 Jahren zurück , als es diese Respektlosigkeit noch nicht gab“. Da gab es halt diese Respektlosen noch nicht.

Der fränkische CSU-Abgeordnete (parlamentarischer Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag) Stefan Müller zeigte auf erschütternde Weise, dass er den neuen Kurs von der fränkischen Broudwärschd Söder noch nicht ganz verinnerlicht hat: „Wir haben in Deutschland ein Problem mit Migranten, die keinerlei Respekt vor der Polizei haben“, schrieb der wenig kultursensible Müller. Wir schlagen Zwangsteilnahme bei Frank-Walters Antirassismus-Übungen vor (immer mittwochs im Schloss Bellevue).

Übrigens: Damit sich so was wie in Stuttgart nie wiederholt, hat der Horst eine rechtsextreme Vereinigung namens „Nordadler“ verboten. Und der Thomas Haldenwang (Schlapphut auf Igelschnitt) nennt die Identitäre Bewegung „gesichert rechtsextrem“. Da ist der Stuttgarter in uns sofort beruhigt. Horst und Thomas – ihr zwei wie Pech & Schwefel solltet zusammen Urlaub machen, so hart wie ihr gearbeitet habt!

Wir schalten um nach Seattle…
Als das Neue Deutschland noch spannende Geschichten aus dem Leben von Erich Honecker, Günter Schabowski oder Hilde Benjamin zu erzählen wusste, hatte die „sozialistische Tageszeitung“ eine Auflage von einer Million, heute wollen gerade noch ein paar Tausend mit den ND-Medienschaffenden das Tages-Geschehen aus einem „demokratisch-sozialistischen“ Blickwinkel betrachten. Komisch. Dabei sieht vieles mit dem demokratisch-sozialistischen Blick viel schöner aus.

Etwa das, was gerade in Seattle geschieht, wo Antifa und eine schwarze „Partyszene“ (Begriff entlehnt aus Stuttgart) einen Stadtteil zur Bullenfreien Autonome Zone (Anitfa-Jargon) erklärten – das sogenannte CHAZ. Das Neue Deutschland schreibt:

„Auf der Straßenebene ähnelt die CHAZ stark einem Straßenfest. Anstatt jedoch Geld anzunehmen, verschenken die Verkäufer Wasser und Lebensmittel, die andere gespendet oder zubereitet haben. Anstatt Waren zu verkaufen, diskutieren Aktivistinnen und Aktivisten Themen, organisieren Veranstaltungen und vernetzen sich mit ihren gleichgesinnten Nachbarn.“ Wenn das nicht der Sozialismus ist, von dem die Genossen schon in der DDR träumten. Verkäufer verschenken, was andere gespendet haben, wenn die Warenempfänger dafür mit ihnen diskutieren.

Aber Miesmacher gibt es überall: „Die Stimmung ist entspannt und sicher, auch wenn rechte Medien anderes suggerieren“, schreibt der Reporter.

Da wollen wir doch mal sehen, was rechte Medien suggerieren. „Die Bürgermeisterin Jenny Durkan (von den Spezialdemokraten, SP) hat angekündigt, dass die Autonome Zone dichtgemacht wird wegen der Schießereien am vergangenen Wochenende“, schreibt Breitbart News. Sie sagt natürlich noch dies und das, wie unsere Spezialdemokraten auch, aber das ist, was zählt: Ende Gelände.

Also Armin Laschet, du bist doch Professor, erklär das mal: Beim Tönnies sind 1.500 Leiharbeiter infiziert, die arbeiten dort offensichtlich ohne gesundheitliche Probleme, der Betrieb läuft weiter. Der Rest von Deutschland wird hingegen dichtgemacht. Logik?

Der Drosten wieder: „In zwei Monaten, denke ich, werden wir ein Problem haben“. Ein Problem? Wir haben nur noch Probleme seit dem Kabinett Merkel III.

Quelle

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