USA: Candace Owens beleuchtet George Floyd und die Kriminalität

Von Dr. Manfred Schwarz Di, 23. Juni 2020

US-Bloggerin Candace Owens hat in einem mutigen Video die kriminelle Vergangenheit von George Floyd ausgeleuchtet. Und sie beschreibt wesentliche, ethnienspezifische Aspekte der Schwerkriminellen-Szene in den USA. Owens zieht seit Jahren den Hass der Democrats und vieler Medienvertreter auf sich.

imago Images/ZUMA Press

Die in den USA sehr bekannte schwarze Polit-Bloggerin Candace Owens hat in einem YouTube-Video die persönliche Geschichte George Floyds beleuchtet, dessen gewaltsamer Tod durch einen Polizisten in Minneapolis weltweit tagelange Demonstrationen gegen Rassismus und Denkmalstürze, aber auch vor allem in den USA schwere Ausschreitungen mit mehreren Toten und Plünderungen ausgelöst hatte. Floyds Lebensgeschichte, die Owens erzählt, ist die eines Drogenabhängigen und Kriminellen. Owens referiert dazu wichtige statistische Tatsachen zur Schwerkriminalität in den Vereinigten Staaten – Fakten, die im öffentlichen Bewusstsein in der westlichen Welt oft unerwähnt bleiben.

Henryk M. Broder wurde schon vor zwei Jahren auf Candace Owens aufmerksam
Er bezeichnete sie als eine schwarze Bloggerin, „die sich dagegen wehrt, von Weißen bemitleidet und bevormundet zu werden“. Broder meint, sie sei „klug, konservativ und witzig“.

Das Video von Candace Owens (Titel: „Geständnis: Ich unterstütze George Floyd nicht, und ich lehne es ab, ihn als Märtyrer zu sehen. Aber ich hoffe, seine Familie bekommt Gerechtigkeit“) ist mittlerweile weltweit fast sieben Millionen mal angeklickt worden. Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Youtube angezeigt werden.

In den Medien hat sich Owens damit nicht beliebt gemacht. Wer sich kritisch über Floyd äußert, sieht sich schnell persönlichen Anfeindungen und Angriffen bis hin zum Jobverlust ausgesetzt. Owens habe, schreibt zum Beispiel die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ), „den alten Grundsatz ‚Über die Toten nur Gutes‘ über Bord geworfen und den durch Polizeigewalt ums Leben gekommenen Floyd zu demontieren versucht“. Doch: Was die Bloggerin in ihrem Video an Fakten öffentlich zu Protokoll gibt, hat es in sich. Und interessanterweise ist es den bisherigen Kritikern nicht gelungen, Candace Owens inhaltlich zu widerlegen.

Aus Owens‘ Sicht kann der bei der Trauerfeier am 9. Juni in Houston als „wundervoller Vater und Freund“ bezeichnete Floyd kein Vorbildcharakter sein. Owens wird zwar nicht müde, auch in der Öffentlichkeit immer wieder zu sagen, es müsse die Schuld der Polizisten untersucht und bestraft werden, die Floyd festgenommen und getötet haben. Doch dürfe die Tatsache nicht unterschlagen werden, dass Floyd bei seiner Festnahme unter dem Einfluß harter Drogen (unter anderem Fentanyl) gestanden und sich zunächst mehrfach massiv gegen seine Verhaftung gewehrt habe, nachdem er zuvor Waren in einem Einzelhandelsgeschäft mit einem gefälschten Geldschein bezahlt habe.

Floyds Tod werde, so Owens, im Namen einer hoch gewalttätigen, linksradikalen, angeblich „antirassistischen Bewegung“, instrumentalisiert, um in den USA und weit darüber hinaus – gegen den mehr oder weniger klar ausgeprägten Willen einer schweigenden Mehrheit – umwälzende Veränderungen in der Gesellschaft zu erreichen.

Bei ihren Gewaltorgien sei den extremistischen Aktivisten das Schicksal von (afro-amerikanischen) Kriminellen wie Floyd im Grunde völlig egal. Schwarze wie Floyd dienten nur als Transmissionsriemen dafür, Ziele einer militant-anarchistischen Ideologie möglichst in der ganzen westlichen Welt durchzusetzen. Die Anarcho-Kämpfer verachteten alle wesentlichen demokratieorientierten Werte.

Unterstützt – und sehr oft geleitet – würden diese in hohem Maße gewaltorientierten Gruppierungen an sehr vielen Orten von linksextremistischen, stets gewaltbereiten Aktivisten der sogenannten „Antifa“, die auch in den USA eine immer aktivere Rolle spielen. Als weitgehend unkritische „Public-Relations-Organe“ fungierten in westlichen Gesellschaften die Massenmedien, die von linken Journalisten dominiert werden.

Owens bezeichnet Floyd als „Thug“, als „Kriminellen, der ‚kein Märtyrer für das schwarze Amerika‘ sein könne“ (Hamburger Abendblatt), Floyd sei ein Schwerverbrecher. Owens zählt die schweren Verbrechen auf, die Floyd insgesamt neunmal ins Gefängnis gebracht haben, vor allem wegen Drogendelikten und Raubüberfällen. Besonders genau beschreibt sie einen Raubüberfall Floyds auf eine schwarze Frau in deren Haus, bei dem Floyd die Spitze seines Revolvers an den Bauch der Hochschwangeren gesetzt habe – mit der Drohung die Frau (und das noch nicht geborene Kind) zu erschießen. Auch habe Floyd mit der Waffe auf den Kopf der Schwangeren eingeschlagen. Wegen dieser Tat – verübt mit fünf Komplizen – , bei der Floyd der Kopf der Gruppe gewesen sei und auch das Fahrzeug der Schwerkriminellen gefahren habe, sei der heutige vermeintliche „Märtyrer“ zuletzt zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden.

Es sei ein Märchen, so Owens weiter, wenn immer wieder von linken Medien und Politikern mit großer Chuzpe behauptet werde, Schwarze würden in ihrer übergroßen Mehrheit zu beklagenswerten Opfern gemacht – insbesondere von weißen rassistischen Polizisten, Staatsanwälten und Richtern. Statistiken sprächen eine völlig andere Sprache. Als Beispiele nennt Owens:

  • Das statistische Risiko eines Polizisten, von einem Schwarzen erschossen zu werden, sei immerhin 18-mal höher als umgekehrt.
  • Afro-Amerikaner stellten in den USA nur etwa 13 Prozent der Bevölkerung; aber rund 50 Prozent aller Morde in den Vereinigten würden durch schwarze Täter verübt.

Owens ist der Meinung, der afro-amerikanischen Bevölkerung solle nicht zuletzt durch die (immer mehr nach links tendierende) Demokratische Partei und ihr nahestehende Medien – in Anlehnung an die längst vergangene Sklaverei – das falsche und lähmende Bewusstsein einer „Opfermentalität“ aufoktroyiert werden.

Zeit zum Lesen „Tichys Einblick“ – so kommt das gedruckte Magazin zu Ihnen

Statt sich aktiv auf die Zukunft zu konzentrieren, würden Schwarze indoktriniert. Die Demokratische Partei sei bemüht, den Mythos zu fördern, dass die Republikaner – und ihnen voran Donald Trump – sich gegenüber den Schwarzen rassistisch verhielten. Es gehe den „Demokraten“ darum, schwarze (und andere) Wähler zu beeinflussen – mit dem Ziel, dass sie künftig mehrheitlich für Kandidaten der zunehmend linksorientierten Demokratischen Partei stimmen.

Viele Schwarze gehören längst zur Mittelschicht, oft sogar zur Oberschicht

Das sei, so Owens, absurd. Wohl gebe es eine große schwarze Unterschicht. Aber immer mehr Schwarze gehörten heute den Mittelschichten und sogar der Oberschicht an. Immerhin 40 Prozent der schwarzen Bevölkerung wohnten heutzutage in eigenen Eigenheimen. Das spräche nicht für eine umfassende Armut und Unterdrückung. Längst könnten auch aufstiegsorientierte schwarze Bürger in den USA ebenfalls die anspruchsvollsten Positionen in Wirtschaft, Staat und Gesellschaft erringen, wenn sie bereit seien, mit großer Disziplin und Motivation für große Ziele zu arbeiten.

Eindrucksvolle Bespiele seien etwa Condoleezza Rice (Ex-Außenministerin), Colin Powell (ehemaliger „Commander of the U.S. Army Forces Command and Chairman of the Joint Chiefs of Staff“) sowie – last, but not least – Barack Obama, der es als Schwarzer geschafft hat, sogar über zwei Legislaturperioden Präsident der USA zu sein.

Kriminalitätsstatistiken untermauern die Aussagen Owens‘

Ganz unabhängig von Candace Owens kann man in amerikanischen Kriminal- und Polizei-Statistiken (etwa bei den englischsprachigen Portalen pewresearch.org, Washington Post, Statista.com sowie Tichys Einblickhier und hier) selbst nachlesen. Wenn man sich Mühe gibt, sie zu studieren, kommt man zu interessanten Ergebnissen:

  • dass Schwarze (und Lateinamerikaner) in den USA (erheblich mehr als Weiße und vor allem als „Asiaten“) weit überproportional an (Gewalt-)Verbrechen beteiligt sind
  • dass infolgedessen schon statistisch die „Chance“ von Afro-Amerikanern (und Lateinamerikanern) sehr hoch ist, Objekt von Polizei-Maßnahmen zu werden
  • dass Schwarze längst rund 13 Prozent aller US-Police-Officer stellen (also bei der Polizei gemäß des Bevölkerungsanteils nicht unterrepräsentiert sind)
  • dass zum Beispiel in Chicago – mit großem Abstand – die meisten Schwarzen von afro-amerikanischen Polizisten erschossen werden
  • dass es 2013 FBI-Statistiken zufolge 2.492 schwarze Mordopfer gegeben hat, von denen 2.245 durch Afro-Amerikaner ums Leben gekommen sind
  • dass bei den Todesdelikten (nur) 0,4 Prozent der Opfer durch Polizisten ums Leben gekommen sind
  • dass etwa ein Drittel der Häftlinge in US-Strafanstalten Schwarze sind (die in den USA aber nicht einmal 14 Prozent der Bevölkerung stellen)
  • dass in den berüchtigt harten Kriminellen- und Drogen-Szenen der USA die Polizeistreifen – viel mehr als etwa in Deutschland – sehr häufig lebensgefährlichen Bedrohungen ausgesetzt sind, selbst schon von jugendlichen Schwerverbrechern mit Waffen (Messern, Schusswaffen etc.) angegriffen zu werden
  • dass die meisten schwer bewaffneten Verbrecher-Gangs, die sich immer wieder wilde Schießereien auch mit der Polizei liefern und viele Stadtviertel in amerikanischen Großstädten de facto zu rechtsfreien Räumen gemacht haben, sich in der Hand von Schwarzen und Hispanics befinden
  • dass aktuell riesige gewalttätige Gruppen in sehr vielen amerikanischen (Groß-)Städten – im Kern sind es oftmals linksextremistische „Antifa-Kämpfer“ – ganze Stadtviertel besetzen und dort brandschatzen und plündern sowie sogar in einzelnen Fällen (schwarze) Polizisten töten (im Vergleich dazu waren die schweren Ausschreitungen beim Hamburger _G20-Gipfel“ von 2017 noch eher harmlos).
Owens hat sehr viele Unterstützer in den USA – aber offentlich fast keine in Westeuropa

Was in den deutschen Leitmedien oft unerwähnt bleibt, ist die Tatsache, dass nach mehreren USA-weiten Umfragen etwa zwei Drittel der Bevölkerung im Grundsatz hinter der US-Polizei stehen, auf deren Schutzfunktion die meisten Bürger vertrauen. Dass gerade jetzt vermehrt systemimmanente Reformen zur Verbesserung des Polizeiwesens (in den Kommunen, Bundesstaaten und auf Bundesebene) gefordert werden, kann nicht überraschen.

Offene Unterstützung bekommt Owens in ihrer dezidierten Kritik an Floyd heute in den Vereinigten Staaten vor allem aus den Reihen der Republikanischen Partei. Zum Beispiel von deren Kongressabgeordnetem Mo Brooks (Bundesstaat Alabama). Er schrieb auf Twitter, es sei falsch , wenn „Lügenpresse, Demokraten und Sozialisten einen Junkie und Gangster für politische Zwecke vergöttern“. Ähnlich argumentiert der Polizeigewerkschafter Bob Kroll – Präsident der „Police Officers Federation of Minneapolis“ –, der fragt: „Warum schreiben die Medien nicht, dass Floyd ein gewalttätiger Krimineller ist?“

Äußerst selten bekommt die schwarze Aktivistin Owens Unterstützung in westeuropäischen Ländern. Eine Ausnahme in Deutschland ist etwa Achille Demagbo, schwarzer Dolmetscher und AfD-Politiker. Er bewertete die US-amerikanische „Black Lives Matter“-Bewegung – die mittlerweile in mehreren großen Kommunen sogar die Abschaffung der Polizei fordert – mit den Worten: Die „BLM“ sei für ihn „nichts anderes als eine traurige politische Manipulation gegen den amtierenden US-Präsidenten Donald Trump“

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38 Kommentare auf „USA: Candace Owens beleuchtet George Floyd und die Kriminalität“ Sie sind angemeldet als Lothar Finger | Jetzt abmelden? Sortiert nach:   neuste | älteste | beste Bewertung Der SchlafloseWie bedauerlich für das linke Milieu das Candace Owens auf ihrer identitätspolitischen Skala ganz oben steht. Das macht sie quasi unantastbar und man beschweigt diese Peinlichkeit lieber. Black lives matter: Aber auch nur wenn es dem juste Milieu zum reversen Rassismus gegen Weiße dient. Sonst mattert es nicht. Auch nicht, wenn etwa (nicht kriminelle) Weiße in Südafrika von schwarzen Banden mit Macheten zerhackt werden. Wie wäre es denn mit: Any (all) lives matter? Das wäre wohl auch ganz im Sinne von Martin Luther King gewesen. Aber es geht dem linken Milieu weder um Gerechtigkeit noch um Menschenleben. Es ist ebenso… Mehr2  Antworten37 Minuten 26 Sekunden herbkkopp

Die kriminelle Vorgeschichte von George Floyd wurde auch in den liberalen Medien der USA berichtet. Aber, selbst wenn er ein gesuchter Massenmörder gewesen wäre, dann würde dies weder erklären noch rechtfertigen, wie er getötet wurde. Nur darum geht es. Die 31-jährige Candace Owens hat einen umfangreichen Wikipedia-Eintrag, den ich nicht überprüfen kann oder will. Mir fällt dazu nur Brecht ein: Nur die allerdümmsten Kälber… -3  Antworten1 Stunde 40 Minuten herMaja Schneider

Ein äußerst interessanter und erhellender Beitrag über eine junge und sehr mutige Frau, die gegen den Strom schwimmt und dabei mit Sicherheit riskiert, massiv angegriffen zu werden von denen, die den Tod des G. Floyd für ihre politische Zwecke instrumentalisieren und vor allem gegen den verhassten Präsidenten Donald Trump einsetzen. Da stören lästige Fakten, Hintergründe und vor allem die Wahrheit nur. Hoffentlich gelingt es C. Owens, immer mehr Anhänger und Einfluss zu gewinnen, ohne dass sie ernsthaft gefährdet wird. 2  Antworten2 Stunden 7 Minuten hermartin ruehle

Candace Owens ist großartig.
Die Stimme der Vernunft gegen instrumentalisierte, linksradikale Indoktrinierung …! 3  Antworten2 Stunden 9 Minuten herDonald GDanke für diese aufschlussreiche Darstellung. Diese Frau verdient Respekt. An sich darf erwartet werden, dass Journalisten sich umfassend mit einer Materie auseinandersetzen und die problematischen, vor allem die kriminellen Seiten, von Personen aber auch Ethnien ausleuchten, abwägen und zum Diskurs stellen. Alles nur als Rassismus und dann noch völlig einseitig darzustellen, zeigt jedoch, dass es sich bei vielen Mitgliedern dieser Zunft nicht um Journalisten, sondern um Journalistendarsteller handelt, die entweder selbst mit jener militant-anarchistischen Ideologie sympathisieren und damit zu den Brandstiftern gehören, oder einfach nur charakterlose Feiglinge sind, die meinen, dem vermeintlichen Mainstream nach dem Mund schreiben zu müssen. Hier… Mehr1  Antworten2 Stunden 9 Minuten herHannibal Murkle

@“… Besonders genau beschreibt sie einen Raubüberfall Floyds auf eine schwarze Frau in deren Haus, bei dem Floyd die Spitze seines Revolvers an den Bauch der Hochschwangeren gesetzt habe – mit der Drohung die Frau (und das noch nicht geborene Kind) zu erschießen. …“

Dafür wird man bei den Grünen zum Helden – manche träumen bereits von George-Floyd-Straße, was linke Medien unreflektiert verbreiten:

https://www.welt.de/politik/deutschland/article210230489/Berlin-George-Floyd-Strasse-statt-Mohrenstrasse-Debatte-um-Umbenennung.html 4  Antworten2 Stunden 22 Minuten herMein Name ist LohseEine Hoffnung wäre, dass Trump im November wiedergewählt wird und die Republikaner, wie auch schon 2016, mehr Stimmen von der schwarzen Bevölkerung bekommen als damals Clinton. Eine zweite Amtszeit und das maßgeblich durch schwarze Stimmen, das würde einen Schlag tun, bei dem auch die deutschen Linksextremisten und vor allem ihre tumben Wegbereiter und Verharmloser speziell in der CDU/CSU und FDP sich einiges überlegen müssten ob sie da aufs richtige Pferd setzen. Die Mehrheit der Schwarzen in den USA braucht keinen weiß-linksradikalen Opferschutz oder Bevormundung. Viele Schwarze verbitten sich, dass Linksradikale meinen sie müssten hier eine Agenda für die Black Community… Mehr2  Antworten2 Stunden 28 Minuten herelly

“ LINKE INSTRUMENTALISIEREN SCHWARZE“
und entmündigen sie dadurch. Das habe ich bereits bei der Diskussion um Flüchtlinge beobachtet. Reflexartig gehen linke Gruppen, Gutmenschen in die Verteidigung ihrer Schützlinge. Damit stellen sie ihre Schützlinge auf das Niveau von Kleinkindern.
Für mich ist diese Entmündigung eine absolute Diskriminierung, zu beobachten auch im Umgang mit Senioren, Vorgenerationen, und im Falle von Schwarzen auch noch Rassismus. 15  Antworten3 Stunden 48 Minuten herKornerWas haben die Linken denn sonst? Krude Forderungen, Anarchie, wer will und braucht das, außer Merkel & Co. Viel wichtiger ist doch der Kampf gegen die Nazis. Gestern wurde wieder so eine Luftgewehrtruppe ausgehoben, die sich noch nicht einmal untereinander kannten. Ganz toller Erfolg. Bis zur Wahl werden wir wohl noch feststellen müssen, dass hinter jedem Baum ein Nazi lauert, der das vierte Reich will. Dass der Bürger genau gemerkt hat, dass das Manöver nur ein mediales Korrektiv zu der Schlacht von Stuttgart sein sollte, merken die in ihrem Wahlwahn schon gar nicht mehr. Nächstes Jahr wird das bestimmt surreale… Mehr10  Antworten3 Stunden 8 Minuten herManfred_Hbg

Tja, abgesehen von der Argumentation kann man gerade auch mit Blick auf die von Frau Owens herausgesuchten und vorgetragenen Statistiken einzig nur sagen: Welch eine kluge und umsichtige Frau!
SOLCH Frau(en) wünschte man sich auch in unseren regierenden Altparteienclub. 16  Antworten3 Stunden 53 Minuten herAndreas

Danke. Gleich weitergeschickt an ein paar allzu Gutgläubige. Man muss Fakten auch verbreiten. Allzu leicht glauben Leute den fein ausgestatteten und ach so „seriösen“ Staatsfunkern. 9  Antworten4 Stunden 17 Minuten herDer Schlaflose

Stimmt aber leider sind „Fakten voll Nazi“. Sie fühlen sich auch gar nicht gut an. 0  Antworten21 Minuten 55 Sekunden herThrym

„Gleich weitergeschickt an ein paar allzu Gutgläubige“

Aus deren Sicht ist George Floyd dadurch allerdings wohl kein Krimineller, sondern Sie ein Nazi 😉 2  Antworten1 Stunde 1 Minute herWKW

Probiert, funktioniert nicht, weil die Gutgläubkigen von ihrem Gutsein so überzeugt sind, dass sie resistent gegen alle Tatsachen sind. 6  Antworten2 Stunden 23 Minuten her Er war nie verheiratet aber jetzt wissen wir warumArticles Stone|Anzeige7 Todsünden beim Hausverkauf: Diese Fehler sollten Sie vermeidenHomeday|AnzeigeGewalt in Stuttgart: Ministerpräsident Kretschmann tut nur überraschtTichys EinblickUnfassbare ARD: Eine letzte Frage an den BundesaußenministerTichys Einblick

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Henryk M. Broder wurde schon vor zwei Jahren auf Candace Owens aufmerksam
Er bezeichnete sie als eine schwarze Bloggerin, „die sich dagegen wehrt, von Weißen bemitleidet und bevormundet zu werden“. Broder meint, sie sei „klug, konservativ und witzig“.

Das Video von Candace Owens (Titel: „Geständnis: Ich unterstütze George Floyd nicht, und ich lehne es ab, ihn als Märtyrer zu sehen. Aber ich hoffe, seine Familie bekommt Gerechtigkeit“) ist mittlerweile weltweit fast sieben Millionen mal angeklickt worden. Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Youtube angezeigt werden.

In den Medien hat sich Owens damit nicht beliebt gemacht. Wer sich kritisch über Floyd äußert, sieht sich schnell persönlichen Anfeindungen und Angriffen bis hin zum Jobverlust ausgesetzt. Owens habe, schreibt zum Beispiel die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ), „den alten Grundsatz ‚Über die Toten nur Gutes‘ über Bord geworfen und den durch Polizeigewalt ums Leben gekommenen Floyd zu demontieren versucht“. Doch: Was die Bloggerin in ihrem Video an Fakten öffentlich zu Protokoll gibt, hat es in sich. Und interessanterweise ist es den bisherigen Kritikern nicht gelungen, Candace Owens inhaltlich zu widerlegen.

Aus Owens‘ Sicht kann der bei der Trauerfeier am 9. Juni in Houston als „wundervoller Vater und Freund“ bezeichnete Floyd kein Vorbildcharakter sein. Owens wird zwar nicht müde, auch in der Öffentlichkeit immer wieder zu sagen, es müsse die Schuld der Polizisten untersucht und bestraft werden, die Floyd festgenommen und getötet haben. Doch dürfe die Tatsache nicht unterschlagen werden, dass Floyd bei seiner Festnahme unter dem Einfluß harter Drogen (unter anderem Fentanyl) gestanden und sich zunächst mehrfach massiv gegen seine Verhaftung gewehrt habe, nachdem er zuvor Waren in einem Einzelhandelsgeschäft mit einem gefälschten Geldschein bezahlt habe.

Floyds Tod werde, so Owens, im Namen einer hoch gewalttätigen, linksradikalen, angeblich „antirassistischen Bewegung“, instrumentalisiert, um in den USA und weit darüber hinaus – gegen den mehr oder weniger klar ausgeprägten Willen einer schweigenden Mehrheit – umwälzende Veränderungen in der Gesellschaft zu erreichen.

Bei ihren Gewaltorgien sei den extremistischen Aktivisten das Schicksal von (afro-amerikanischen) Kriminellen wie Floyd im Grunde völlig egal. Schwarze wie Floyd dienten nur als Transmissionsriemen dafür, Ziele einer militant-anarchistischen Ideologie möglichst in der ganzen westlichen Welt durchzusetzen. Die Anarcho-Kämpfer verachteten alle wesentlichen demokratieorientierten Werte.

Unterstützt – und sehr oft geleitet – würden diese in hohem Maße gewaltorientierten Gruppierungen an sehr vielen Orten von linksextremistischen, stets gewaltbereiten Aktivisten der sogenannten „Antifa“, die auch in den USA eine immer aktivere Rolle spielen. Als weitgehend unkritische „Public-Relations-Organe“ fungierten in westlichen Gesellschaften die Massenmedien, die von linken Journalisten dominiert werden.

Owens bezeichnet Floyd als „Thug“, als „Kriminellen, der ‚kein Märtyrer für das schwarze Amerika‘ sein könne“ (Hamburger Abendblatt), Floyd sei ein Schwerverbrecher. Owens zählt die schweren Verbrechen auf, die Floyd insgesamt neunmal ins Gefängnis gebracht haben, vor allem wegen Drogendelikten und Raubüberfällen. Besonders genau beschreibt sie einen Raubüberfall Floyds auf eine schwarze Frau in deren Haus, bei dem Floyd die Spitze seines Revolvers an den Bauch der Hochschwangeren gesetzt habe – mit der Drohung die Frau (und das noch nicht geborene Kind) zu erschießen. Auch habe Floyd mit der Waffe auf den Kopf der Schwangeren eingeschlagen. Wegen dieser Tat – verübt mit fünf Komplizen – , bei der Floyd der Kopf der Gruppe gewesen sei und auch das Fahrzeug der Schwerkriminellen gefahren habe, sei der heutige vermeintliche „Märtyrer“ zuletzt zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden.

Es sei ein Märchen, so Owens weiter, wenn immer wieder von linken Medien und Politikern mit großer Chuzpe behauptet werde, Schwarze würden in ihrer übergroßen Mehrheit zu beklagenswerten Opfern gemacht – insbesondere von weißen rassistischen Polizisten, Staatsanwälten und Richtern. Statistiken sprächen eine völlig andere Sprache. Als Beispiele nennt Owens:

  • Das statistische Risiko eines Polizisten, von einem Schwarzen erschossen zu werden, sei immerhin 18-mal höher als umgekehrt.
  • Afro-Amerikaner stellten in den USA nur etwa 13 Prozent der Bevölkerung; aber rund 50 Prozent aller Morde in den Vereinigten würden durch schwarze Täter verübt.

Owens ist der Meinung, der afro-amerikanischen Bevölkerung solle nicht zuletzt durch die (immer mehr nach links tendierende) Demokratische Partei und ihr nahestehende Medien – in Anlehnung an die längst vergangene Sklaverei – das falsche und lähmende Bewusstsein einer „Opfermentalität“ aufoktroyiert werden.

Zeit zum Lesen „Tichys Einblick“ – so kommt das gedruckte Magazin zu Ihnen Statt sich aktiv auf die Zukunft zu konzentrieren, würden Schwarze indoktriniert. Die Demokratische Partei sei bemüht, den Mythos zu fördern, dass die Republikaner – und ihnen voran Donald Trump – sich gegenüber den Schwarzen rassistisch verhielten. Es gehe den „Demokraten“ darum, schwarze (und andere) Wähler zu beeinflussen – mit dem Ziel, dass sie künftig mehrheitlich für Kandidaten der zunehmend linksorientierten Demokratischen Partei stimmen.

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Das sei, so Owens, absurd. Wohl gebe es eine große schwarze Unterschicht. Aber immer mehr Schwarze gehörten heute den Mittelschichten und sogar der Oberschicht an. Immerhin 40 Prozent der schwarzen Bevölkerung wohnten heutzutage in eigenen Eigenheimen. Das spräche nicht für eine umfassende Armut und Unterdrückung. Längst könnten auch aufstiegsorientierte schwarze Bürger in den USA ebenfalls die anspruchsvollsten Positionen in Wirtschaft, Staat und Gesellschaft erringen, wenn sie bereit seien, mit großer Disziplin und Motivation für große Ziele zu arbeiten.

Eindrucksvolle Bespiele seien etwa Condoleezza Rice (Ex-Außenministerin), Colin Powell (ehemaliger „Commander of the U.S. Army Forces Command and Chairman of the Joint Chiefs of Staff“) sowie – last, but not least – Barack Obama, der es als Schwarzer geschafft hat, sogar über zwei Legislaturperioden Präsident der USA zu sein.

Kriminalitätsstatistiken untermauern die Aussagen Owens‘

Ganz unabhängig von Candace Owens kann man in amerikanischen Kriminal- und Polizei-Statistiken (etwa bei den englischsprachigen Portalen pewresearch.org, Washington Post, Statista.com sowie Tichys Einblickhier und hier) selbst nachlesen. Wenn man sich Mühe gibt, sie zu studieren, kommt man zu interessanten Ergebnissen:

  • dass Schwarze (und Lateinamerikaner) in den USA (erheblich mehr als Weiße und vor allem als „Asiaten“) weit überproportional an (Gewalt-)Verbrechen beteiligt sind
  • dass infolgedessen schon statistisch die „Chance“ von Afro-Amerikanern (und Lateinamerikanern) sehr hoch ist, Objekt von Polizei-Maßnahmen zu werden
  • dass Schwarze längst rund 13 Prozent aller US-Police-Officer stellen (also bei der Polizei gemäß des Bevölkerungsanteils nicht unterrepräsentiert sind)
  • dass zum Beispiel in Chicago – mit großem Abstand – die meisten Schwarzen von afro-amerikanischen Polizisten erschossen werden
  • dass es 2013 FBI-Statistiken zufolge 2.492 schwarze Mordopfer gegeben hat, von denen 2.245 durch Afro-Amerikaner ums Leben gekommen sind
  • dass bei den Todesdelikten (nur) 0,4 Prozent der Opfer durch Polizisten ums Leben gekommen sind
  • dass etwa ein Drittel der Häftlinge in US-Strafanstalten Schwarze sind (die in den USA aber nicht einmal 14 Prozent der Bevölkerung stellen)
  • dass in den berüchtigt harten Kriminellen- und Drogen-Szenen der USA die Polizeistreifen – viel mehr als etwa in Deutschland – sehr häufig lebensgefährlichen Bedrohungen ausgesetzt sind, selbst schon von jugendlichen Schwerverbrechern mit Waffen (Messern, Schusswaffen etc.) angegriffen zu werden
  • dass die meisten schwer bewaffneten Verbrecher-Gangs, die sich immer wieder wilde Schießereien auch mit der Polizei liefern und viele Stadtviertel in amerikanischen Großstädten de facto zu rechtsfreien Räumen gemacht haben, sich in der Hand von Schwarzen und Hispanics befinden
  • dass aktuell riesige gewalttätige Gruppen in sehr vielen amerikanischen (Groß-)Städten – im Kern sind es oftmals linksextremistische „Antifa-Kämpfer“ – ganze Stadtviertel besetzen und dort brandschatzen und plündern sowie sogar in einzelnen Fällen (schwarze) Polizisten töten (im Vergleich dazu waren die schweren Ausschreitungen beim Hamburger _G20-Gipfel“ von 2017 noch eher harmlos).
Owens hat sehr viele Unterstützer in den USA – aber offentlich fast keine in Westeuropa

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Offene Unterstützung bekommt Owens in ihrer dezidierten Kritik an Floyd heute in den Vereinigten Staaten vor allem aus den Reihen der Republikanischen Partei. Zum Beispiel von deren Kongressabgeordnetem Mo Brooks (Bundesstaat Alabama). Er schrieb auf Twitter, es sei falsch , wenn „Lügenpresse, Demokraten und Sozialisten einen Junkie und Gangster für politische Zwecke vergöttern“. Ähnlich argumentiert der Polizeigewerkschafter Bob Kroll – Präsident der „Police Officers Federation of Minneapolis“ –, der fragt: „Warum schreiben die Medien nicht, dass Floyd ein gewalttätiger Krimineller ist?“

Äußerst selten bekommt die schwarze Aktivistin Owens Unterstützung in westeuropäischen Ländern. Eine Ausnahme in Deutschland ist etwa Achille Demagbo, schwarzer Dolmetscher und AfD-Politiker. Er bewertete die US-amerikanische „Black Lives Matter“-Bewegung – die mittlerweile in mehreren großen Kommunen sogar die Abschaffung der Polizei fordert – mit den Worten: Die „BLM“ sei für ihn „nichts anderes als eine traurige politische Manipulation gegen den amtierenden US-Präsidenten Donald Trump“.

Quelle

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