Der glückselige Weg von der Krise in den Ruin

Bad Bank: Selbstverständlich haben wir derzeit gar kein anderes Thema mehr als Corona, SARRS-COV-2 und die daraus resultierende brutale Bedrohungslage der Welt. Wir alle müssen um unser Leben fürchten, bei einer bislang mageren Überlebenswahrscheinlichkeit von 99,9 Prozent. Alle Politiker und Parteien, der uns bekannten Hemisphäre, schwingen sich gerade auf die Welt zu retten. Das gelingt zuweilen nur mit harten Maßnahmen, Gesetzen, Einschränkungen, sozialer Distanzierung. Denn, so die Politik, die “neue, alte Normalität” können wir, anders als jemals zuvor in der Menschheitsgeschichte, nur mittels Medikament oder Impfstoff zurückerlangen.

Das ist natürlich noch nicht alles. Neben den vielen gutmeinenden Regularien zu unserer aller Errettung braucht es sehr, sehr, sehr viel Geld, um die krisenbedingt verschrottete Weltwirtschaft irgendwie am Schnaufen zu halten. Erinnern wir uns noch an den letzten Weltuntergang, den von 2008 und 2009? Damals haben wir bereits sehr viel Spielgeld der Steuerzahler in die Hand genommen und so erfolgreich ein Banken-Massensterben vereitelt. Banken, die für das “Überleben der Menschheit” angeblich noch wichtiger sind als Medikamente und die Menschen selbst. Nur leider waren diese Maßnahmen nicht ganz so anregend, unterhaltsam und virtuell, wie beispielsweise der spielerische Besuch in einem Online-Casino. Naja, offiziell haben wir für die aktuell laufende Rettungsaktion die Rechnung ja noch nicht präsentiert bekommen. Wir erhöhen stattdessen zunächst noch einmal den Einsatz.

EZB an vorderster Front mit dabei

Selbiges Rettungsschauspiel wiederholt sich bereits, in der viel bedeutsameren Krise, in der wir just in diesem Moment feststecken. Diesmal findet sich für die Gelddruckerei und Bankenrettung ein wirklich “viraler” Anlass. Genau genommen natürlich nur wegen der daraus politisch resultierenden und umgesetzten Maßnahmen. Alle Notenbanken drucken derweil Geld ohne Unterlass. Die EZB steht dabei keineswegs im Abseits. Sie schickt sich an, aufgrund der vielfältigen Ankäufe von “Schrottpapieren”, zur größten “Bad Bank” in Europa zu mutieren.

Der glückselige Weg von der Krise in den Ruin

Das neuerliche “Pandemic Emergency Purchase Programme” (PEPP) soll rund 1,35 Millionen Euro umfassen und erhöht somit die Bilanzsumme der EZB auf einen Wert von etwas über 6 Billionen Euro. Das sind wahrlich “pandemische Ausmaße” mit exponentiell steigendem Sterberisiko (für die Gesamtwirtschaft). Wer sich grundlegend für die aktuelle Entwicklung der Bilanzsummen der Notenbanken interessiert, der kann einmal hier nachsehen: Bilanzsummen der Zentralbanken[Tagesgeldvergleich], wo sie recht anschaulich auf einer Seite im Überblick dargestellt sind. Dazu zählt neben der EZB, die FED, die BoE, die SNB und natürlich die BoJ.

Der Trend ist aller Orten derselbe. Es wächst gerade Geld wie Unkraut. Die Vermehrung des Geldes dürfte zumindest die des speziellen SARS-COV-2 Virus deutlich überragen. Die bei der EZB entstehende Bilanzsumme, in Relation gesetzt zur jährlichen Wirtschaftsleistung des Euroraums, entspricht einer Verschuldung dieser Zone von rund 50 Prozent seines jährlichen Bruttoinlandsprodukts. Letzteres beträgt für besagte Euro-Teilnehmerstaaten rund 13,5 Billionen Euro pro Jahr.

Wirtschaft bleibt davon unbeeindruckt

Das ändert leider nichts an der allgemein notleidenden Wirtschaft. Die droht wegen der enormen Krise, mit immer noch ein paar Toten täglich in Deutschland, ihren Geist aufzugeben. Derzeit ist die Wahrscheinlichkeit, bei einem Verkehrsunfall ums Leben zu kommen, bedeutend größer als an COVID-19 zu erkranken und zu versterben. Ob deshalb an einem allgemeinen Verkehrsverbot gearbeitet wird, ist nicht bekannt. Sicher, das Herunterfahren der Wirtschaft und alle Begleitmaßnahmen passieren nur vorsorglich, weil uns die “Zweite Welle” droht, die medial eigentlich schon da ist. Mit etwas Glück kann sich die zweite Welle auf ein “allgemeines Unternehmenssterben” beschränken, bei dem gar nicht so viele Menschen ums Leben kommen.

Jeder Mensch, der das brutale Elend und die endlosen Leichenberge der letzten Monate miterleben musste, wird das alles sofort einsehen. Später zu behaupten, dass all diese Maßnahmen lediglich ein großes Glücksspiel gewesen seien, ist unfair. Es wird den aufrechten Politikern und deren Lobbyberatern keineswegs gerecht. Wir sehen, wie komplex die diesbezügliche Materie ist, die nur von Experten zu durchschauen ist. Das Ende allerdings, ist selbst von Laien ziemlich gut vorhersehbar, sodass wir brav aus gesundheitlichen Gründen und mit Volldampf diesen Kurs beibehalten müssen. Sinn oder Unsinn solcher Maßnahmen öffentlich zu hinterfragen ist heute “unsolidarisch”. Schlimmer noch, in Fällen gar “rechts-” oder “linksextrem”, in jedem Fall aber hochgradig unanständig.

Und jetzt der Turbo …

Den Turbo, zumindest in Deutschland, werden wir mit Ablauf des dritten Quartals 2020 zuschalten. Dann endet das sogenannte: Gesetz zur vorübergehenden Aussetzung der Insolvenzantragspflicht und zur Begrenzung der Organhaftung bei einer durch die COVID-19-Pandemie bedingten Insolvenz[Gesetze im Internet]. Das ist der Zeitpunkt an dem alle Unternehmen, die bereits seit Monaten faktisch insolvent sind, sich ein Stelldichein bei den Amtsgerichten zu geben haben, um dort ihren Ruin zu Protokoll zu geben. Dieses Ritual ist integraler Bestandteil der amtlich gepflegten Virenfeierlichkeiten. Wie bereits angedeutet, wird die Zahl der insolventen Unternehmen, die Zahl der an oder mit COVID-19 Verstorbenen, vermutlich deutlich übertreffen. Und sagen sie jetzt bitte nicht, sie hätten das alles bereits gewusst, dann wären sie ein Hellseher.

Quelle

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