Demonstrationen:Im Schatten der Corona-Proteste – Linksextreme verletzen Polizisten

Von Alexander Wallasch

Während zigtausende Menschen auf den Straßen Berlins weitgehend friedlich gegen die Corona-Maßnahmen demonstrieren, terrorisieren Linksradikale nicht nur ihre Stadtviertel, sondern offensichtlich auch die Abendruhe eines Spiegel-Autors.

Screenprint via Twitter

Am Wochenende waren in Berlin 1100 Polizeibeamte im Einsatz zum Schutz und zur Überwachung einer Reihe von Demonstrationen. Etwa 45 Polizisten sollen während dieser Tätigkeit verletzt worden sein. Die Deutsche Presseagentur musste sich bereits dahingehend korrigieren, dass diese Verletzungen eben nicht, wie zunächst falsch berichtet, ausschließlich bei den Anti-Corona-Protesten entstanden wären. Laut Tagesspiegel mussten mindestens drei Beamte im Krankenhaus behandelt werden. https://ecdn.firstimpression.io/static/html/obd_banner.html

Am Sonntag sagte ein Polizeisprecher, dass es aktuell nicht möglich sei, zuzuordnen, auf welchen Demos die Beamten verletzt worden seien. Mit zu bedenken ist hier sicher, dass ein Einsatz von über eintausend Polizisten bei einem Demonstrationsgeschehen auch Verletzungen mit sich bringen kann, die nicht zwangsläufig von gewalttätigen extremistischen Demonstranten gleich welcher politischen Ausrichtung ausgehen müssen. Auch ein Polizist steht nicht über den Dingen, auch er kann beispielsweise im Eifer des Gefechtes unglücklich stürzen oder sich im Einsatz ohne vorsätzliche Fremdeinwirkung verletzten.

Während also diese zweihundert- oder doch nur zwanzigtausend Demonstranten gegen die Corona-Einschränkungen in Berlin-Mitte demonstrierten, kam es zu einer Reihe weiterer Demonstrationen mit deutlich geringerer Teilnehmerzahl und am Abend zu linkradikalen Protesten und Übergriffen von mehreren hundert Personen in Berlin-Neukölln. Anlass für die Randale war beispielsweise die Räumung der Kiezkneipe „Syndikat“ in besagtem Stadtviertel.

Hier kam es laut Polizei schon zu Beginn der Demonstration zu Ausschreitungen und Festnahmen. Die Vertreter der meisten Medien allerdings waren zu der Zeit offenbar schon damit beschäftigt, die Teilnehmer der Großdemonstration gegen die Corona-Maßnahmen zu diffamieren. Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Twitter angezeigt werden.

In der Pressemitteilung der Berliner Polizei vom 02. August Nr. 1805 heißt es lapidar: „Im Zuge des Abstroms von der Kundgebung sammelten sich knapp 3.000 Menschen auf dem Platz der Republik an. Darüber hinaus bildeten rund 2.000 ehemalige Veranstaltungsteilnehmende eine Menschenkette vor dem Bundeskanzleramt.“

Zeitgleich versammelten sich nun laut Polizeimeldung in Neukölln rund 400 Personen zu einem Aufzug, „der unter dem Motto „Gegen Räumungen, Abschiebungen & Faschisierung“ angemeldet worden war.“ Schon kurz nach Beginn soll diese Demo auf 2.500 Personen angewachsen sein.

So angewachsen begannen die Linksradikalen dann „unvermittelt“, wie es im Bericht heißt, die Polizeikräfte mit Steinen zu bewerfen. Beamte, die zur Verkehrsreglung eingesetzt waren, wurden dabei regelrecht „umzingelt“ und beworfen. Laut Bericht wurde eine Polizistin sogar von einer vermummten Personengruppe gejagt und dabei mit Gegenständen beworfen. Eine Hetzjagd auf eine Polizistin also und das mitten in Berlin. Alleine bei diesem Einsatz seien vier Beamte so verletzt worden, dass sie ihren Dienst abbrechen mussten, heißt es weiter. Ein weiterer Beamter erlitt einen Schock, Einsatzfahrzeuge wurden beschädigt.

Und in linkradikalen Kreisen machen Veranstalter nun Folgendes, wenn sie die Verantwortung für ihre Teilnehmer nicht mehr übernehmen wollen, wenn die erwünschte Randale losgeht, wo andere Veranstalter parallel auch ohne entsprechende Randale einfach festgesetzt werden: „Die Versammlungsleitung hatte zwischenzeitlich den Aufzug beendet, da sie keinen Einfluss mehr auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nehmen konnte“, schreibt die Polizei dazu.

Der Bericht klärt übrigens auch darüber auf, auf welcher Demonstration jene Beamten verletzt wurden, die ins Krankhaus verbracht werden mussten:

„Durch die Angriffe wurden mehrere Kolleginnen und Kollegen verletzt, drei von ihnen mussten in ein Krankenhaus verbracht werden, da sie zum Teil Verletzungen durch Glassplitter im Gesicht aufwiesen.“

Wie das im Detail aussieht, wäre nun Aufgabe von Journalisten vor Ort, zu recherchieren und zu berichten. Kaum bis sehr wenig dergleichen passiert. In diesem traurigen Wenig ganz weit voraus einmal mehr der Spiegel. Der hat alle Hände voll damit zu tun, die Bilder der zigtausend Demonstranten mit den politisch geforderten niedrigen offiziellen Zahlen in Einklang zu bringen. Online zeigt man zwar Aufnahmen und Videos, welche per Mengenlehre ziemlich eindeutig belegen, welche Massen an Maßnahmen-Gegnern dort erschienen sind, aber man findet weiter nichts dabei, die politisch gewollten viel zu niedrigen Zahlen im Text mitzuführen, wie einen journalistischen Makel, den man eben akzeptiert.

Spiegel-Autor Dirk Kurbjuweit – er ist ja nicht erst seit gestern dabei – geht dann in seinem Online-Morgenruf zur Demo fast entschuldigend in Deckung:

„Ich war den ganzen Tag zu Hause, bekam nicht viel mit von den Ereignissen.“

Steht da tatsächlich! Dem Kollegen war heiß in seiner Berliner Wohnung und die Fenster standen offen, wie er schreibt. Und so drangen am Abend wohl Geräusche ans Ohr:

„Am Abend fiel mir irgendwann die ungewohnte Geräuschkulisse auf. Ständig Polizeisirenen, ständig Hubschrauber in der Luft. Es klang ein wenig nach Bürgerkrieg, über Stunden.“ Nein, wir wissen nicht, in welchem Viertel der Spiegel-Kollege wohnt. Aber wir haben die besten Anhaltspunkte, woher die Geräusche gekommen sein könnten.

Die Details der Verheerungen und Gewalttaten in Berlin am Wochenende also derweil via Twitter. Und sie zeigen überdeutlich mit großer Schlagseite in die linksradikale Richtung. Grenzüberscheitungen aus der Gruppe der Corona-Gegner liegen wohl hingegen noch weit unter denen jeder einzelnen vergangenen als Love-and-Peace-Veranstaltung ausgelobten Berliner Love-Paraden.

Quelle

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