US-Wahlkampf: Corona is everywhere

Da ich schon länger nicht mehr über den US-Wahlkampf berichtet habe, ist die Ernennung der Vizepräsidentschaftskandidatin von Joe Biden eine gute Gelegenheit, einen Blick auf die wichtigsten Meldungen der letzten Zeit und ihre Hintergründe zu werfen.

Die aktuelle Meldung ist schnell erzählt. Joe Biden hat bekannt gegeben, dass er sich für die Senatorin Kamala Harris entschieden als Vizepräsidentschaftskandidatin entschieden hat. Die Meldung ist unspektakulär, die Dame ist völlig unerfahren und hat sich bisher nicht durch irgendwelche Qualifikationen hervorgetan. Sie ist erst seit 2017 im US-Senat, vorher was sie Staatsanwältin.

Ihre Qualifikationen können also nicht der Grund für ihre Ernennung gewesen sein und das wird auch offen gesagt. Sie hat sich nur durch zwei Eigenschaften qualifiziert, für die sie nichts kann: Erstens ist sie schwarz und zweitens ist sie ein Frau, mehr brauchte es nicht. Im Spiegel wurde es so formuliert:

„Der demokratische Präsidentschaftskandidat liegt in den landesweiten Umfragen zehn Prozentpunkte vor Trump. Seine Kandidatin soll ihm vor allem nicht schaden. (…) Harris verschreckt nicht. Sie begeistert auch nicht. (…) Dass sie Wähler begeistern kann, hat sie noch nicht bewiesen. Aber ihre Aufgabe ist es vor allem, keine Wähler zu verprellen.“

Das ist bedenklich, immerhin ist Joe Biden 77 Jahre alt und seine öffentlichen Aussetzer weisen auf eine fortschreitende Demenz hin. Dass er im Falle eines Wahlsieges die vollen vier Jahre Amtszeit durchsteht, ist nicht sehr wahrscheinlich. Sollte Biden vorher abtreten, dann würde Harris Präsidentin werden. Und da muss man sich schon fragen, ob jemand, deren einzige Qualifikationen darin bestehen, erstens schwarz, zweitens Frau zu sein und drittens keine Wähler zu verprellen, wirklich ausreichend für ein so wichtiges Amt, wie die Präsidentschaft der USA, geeignet ist.

Was man von der Dame erwarten kann, wird die Zeit zeigen. Daher kommen wir nun zu den wichtigsten Meldungen der letzten Woche.

Probleme mit der Briefwahl in den USA

Auf die Probleme mit der Briefwahl habe ich schon ausführlich hingewiesen. Die Details finden Sie hier.

Um nicht alles zu wiederholen, hier nur kurz: Das erste Problem sind die Wahllisten, die in den USA sehr ungenau geführt werden. Dabei gehen Wahlbenachrichtigungen an Verstorbene und auch an Menschen raus, die längst umgezogen sind. Im Wahllokal kann man kontrollieren, wer da mit dem Wahlzettel kommt, bei der Briefwahl werden die Wahlzettel aber unkontrolliert in Briefkästen geworfen. Damit ist der Manipulation Tür und Tor geöffnet. Das haben schon die Vorwahlen der Demokraten gezeigt. In New York, wo es nur einen Kandidaten, Joe Biden, gegeben hat gab es trotzdem ein Chaos bei den Auszählungen. Wie soll das erst bei einer knappen Präsidentschaftswahl werden?

Hinzu kommt Problem Nummer zwei: Die Briefkästen werden nicht bewacht und so könnte Black Lives Matter einfach Briefwahl-Kästen in republikanischen Stadtvierteln anzünden. Nicht vergessen: Black Lives Matter wurde von den Unterstützern der Demokraten mit weit über 130 Millionen Dollar unterstützt. Da werden die sicher gerne aus Dankbarkeit ein paar Briefkästen mit pro-Trump Stimmzetteln anzünden.

Die Demokraten wollen wegen Corona flächendeckend Briefwahl erlauben und zwar schon ab Anfang September. Das würde bedeuten, dass viele Wähler schon vor den in den USA so wichtigen TV-Duellen wählen können. Trump setzt – auch wegen Bidens geistiger Fitness – sehr stark auf die TV-Duelle und wollte daher ein viertes TV-Duell noch vor Beginn der Briefwahlen haben. Natürlich haben die Demokraten das abgelehnt, wie der Spiegel nicht ohne Schadenfreude berichtet hat:

„Das wird ihn ärgern: Donald Trump wollte noch vor Beginn der Briefwahlen ein weiteres TV-Duell mit seinem Herausforderer Joe Biden. Doch die Organisatoren lehnten die Forderung des Präsidenten ab.“

Übrigens kann man auch die Aufregung der westlichen Medien über Russlands Corona-Impfstoff in diesem Zusammenhang sehen. Gäbe es vor den US-Wahlen einen Impfstoff, bräuchte es keine Briefwahlen mehr. Daher ist es für die Unterstützer Bidens (und das sind die meisten westlichen Medien) eine Pflichtübung, den russischen Impfstoff in ein möglichst schlechtes Licht zu rücken. Dazu wird auch massiv gelogen, wie hier aufgezeigt habe.

Trump selbst hat aber erklärt, dass es gut möglich ist, dass in den USA bereits vor den Wahlen ein Impfstoff zur Verfügung steht, aber darüber wurde im Westen praktisch nicht berichtet, dort berichtet man stattdessen lieber von einem eventuell bevorstehenden neuen Lockdown.

Die Skandale des Joe Biden

Über die Skandale von Joe Biden kann man ganze Bücher schreiben. Da sind die zweifelhaften Verbindungen seines Sohnes zu einem chinesischen Investmentfond, da sind die Korruptionsvorwürfe aus der Ukraine und da sind die mit geschnittenen Telefonate zwischen dem damaligen Vizepräsidenten Biden und dem damaligen ukrainischen Präsidenten Poroschenko. Über all das habe ich ausführlich berichtet.

Aber es gibt noch mehr.

Während des Wahlkampfes 2016 zwischen Clinton und Trump hat das FBI den Wahlkampfstab von Trump illegal ausspioniert. Was früher eine unbewiesene Behauptung von Trump war, lässt sich heute kaum noch widerlegen, wie immer neue Meldungen von US-Medien belegen, die über freigegebene Unterlagen des FBI berichten. Auch über diesen Skandal habe ich schon im Detail berichtet, Sie finden das hier.

Die „Qualitätsmedien“ verschweigen diese Skandale jedoch konsequent. Während wir drei Jahre lang jede Woche mehrmals vom US-Sonderermittler Mueller gehört haben, der die belastenden Verbindungen zwischen Trump und Russland untersuchen sollte (aber nichts gefunden hat), hören wir in den „Qualitätsmedien“ kein Wort von Sonderermittler Durham, der seit gut einem Jahr die Unregelmäßigkeiten von Seiten der Demokraten im gleichen Wahlkampf untersucht.

Im September dürfte es bei den Biden-Skandalen zum Showdown kommen, denn erstens will der Senat Anhörungen wegen Bidens fragwürdigen Geschäften durchführen und Zeugen anhören und zweitens plant Durham, seinen Abschlussbericht im September oder Oktober vorzustellen. Da trifft es sich gut, dass – Corona sei Dank – viele Biden-Wähler, die von all dem noch nie gehört haben, möglicherweise schon Anfang September per Briefwahl ihre Stimme abgeben und ihre Wahl danach nicht mehr ändern können, selbst wenn sie es wollten.

US-Wirtschaftsdaten

Die gute Entwicklung der US-Wirtschaft war ein Trumpf in Trumps Wahlkampf, aber – wieder Corona sei Dank – ist davon nichts mehr übrig geblieben. Und es ist im Interesse der Demokraten, dass das auch bis zur Wahl so bleibt. Da verwundert es nicht, dass die Verhandlungen zwischen Republikanern und Demokraten über eine Verlängerung der Hilfsmaßnahmen für die US-Wirtschaft erfolglos abgebrochen wurden und nicht verlängert werden.

Nach dem Lockdown sind die Arbeitslosenzahlen in den USA auf Rekordwerte geschossen. Nachdem Trump – gegen den Widerstand der Demokraten – Lockerungen der Lockdown-Maßnahmen durchgesetzt hat, haben sich die Arbeitslosenzahlen erholt und sind auf verhältnismäßig niedrige zehn Prozent gesunken. Das ist nicht im Interesse der Demokraten und so fordern sie – der befürchteten zweiten Corona-Welle sei Dank – immer verzweifelter einen neuen Lockdown.

Um den durchzusetzen braucht es entsprechend katastrophale Meldungen über Corona. Zur Verstärkung der medialen Kampagne würden sich die Demokraten sicherlich freuen, wenn andere Staaten ebenfalls eine zweite Welle melden und auch wieder Lockdown-Maßnahmen einführen. Deutschland scheint da ausgesprochen folgsam zu sein, denn obwohl die Zahl der positiven Coronatests stabil bei weit unter einen Prozent bleibt, melden die deutschen Medien ständig, es gäbe wieder eine steigende Zahl der positiven Tests und warnen vor einer zweiten Welle. Diese Meldungen können pro-Demokratische US-Medien dann fröhlich als Bestätigung ihrer Forderungen nach Lockdown und Briefwahl zitieren.

Die Rolle von Corona

Ich habe meine These zu Corona in der letzten Tacheles-Sendung ausführlich dargelegt. Und während ich diesen Artikel schreibe, bestätigt sich mein geschilderter Eindruck: Corona spielt bei allen Themen ausschließlich den Demokraten in die Hände und sie verstärken das durch eigene Meldungen und Forderungen nach einem Lockdown und nach einer Briefwahl.

Das soll nicht heißen, dass sie Corona erschaffen haben. Aber dass die Demokraten Corona nutzen, das kann man nicht bestreiten. Corona lenkt von Bidens Skandalen ab, Corona ist das Argument für die Briefwahl, Corona hat die US-Wirtschaft praktisch zerstört und all das schadet Trump und nützt den Demokraten.

Wenn man nun noch bedenkt, dass die Medien, die die Demokraten und Joe Biden unterstützen, für Deutschland ursprünglich vor bis zu einer Million Todesfällen gewarnt haben, wir nun aber wissen, dass es kaum 10.000 geworden sind, dann muss man sich fragen, warum diese Medien ihre eigenen Meldungen nicht hinterfragen, sondern die von ihnen initiierte Corona-Panik weiterhin befeuern, obwohl die Zahlen das nicht hergeben.

Aber das Schöne ist ja, dass alle Medien uns mitteilen, wenn es erst einmal einen Impfstoff gibt, ist Corona vorbei. Und wie der Zufall es will, soll es im Westen erst im November oder Dezember einen Impfstoff geben, also nach den US-Wahlen.

Zufälle gibt´s…

Quelle

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: