Corona-Computerspiele und harmlose Antifa – Wofür ARD und ZDF 45 Mio. GEZ-Gebühren verschleudern

Dass die deutschen „Qualitätsmedien“ in Sachen Corona Propaganda betreiben, wird bei einem Blick auf die offiziellen Zahlen offensichtlich. Nun allerdings wurde mit GEZ-Gebühren auch ein Propaganda-Computerspiel für Kinder finanziert und online gestellt. Auch die Kleinsten sollen in Sachen Corona gebührenfinanziert indoktriniert werden.

Ein Leser hat mich darauf hingewiesen und ich konnte es zuerst kaum glauben, aber es stimmt tatsächlich. Im Internet ist die Seite playcoronaworld.com online gegangen auf der ein Spiel zum Gratisspielen angeboten wird. Der Name „Coronaworld“. Worum es dabei geht, wird auf der Seite so erklärt:

„Schlüpfe in die Rolle einer Krankenschwester, die nach einem harten Arbeitstag einfach nur im Supermarkt einkaufen will. Aber Vorsicht! Überall lauern Infektionsgefahren. Nimm dich in Acht vor Joggern, Party People, Preppern und hochansteckenden Kindern. Schlage zurück, indem du deine Gegner desinfizierst. Hast du das Zeug, um Corona ein für alle Mal zu besiegen?“

Was wie Satire klingt, ist offenbar durchaus ernst gemeint. Und es wurde mit GEZ-Gebühren finanziert, wie man im Impressum der Seite nachlesen kann, das auf die Seite funk.net verweist:

Und da hat sich keineswegs jemand einen Scherz erlaubt. Das Projekt „Funk“ ist ein Gemeinschaftsprojekt von ARD und ZDF, das über sich schreibt:

„Wir wollen mit unseren Inhalten Menschen zwischen 14 und 29 erreichen. Das können wir natürlich nicht mit ein und demselben Angebot. Denn eine 14-jährige Schülerin sucht im Netz nach anderen Dingen als ein 29-jähriger Berufstätiger. Deswegen produzieren wir unterschiedliche Formate für Menschen mit unterschiedlichen Interessen – und lassen funk für jeden etwas anders aussehen.“

Wer sich die Inhalte anschaut, der stellt fest, dass „Funk“ tatsächlich ein Instrument zur Indoktrinierung junger Menschen ist. Völlig unkritisch werden alle bekannten Thesen des deutschen medialen und politischen Mainstream dort kindgerecht verbreitet. In einem aktuellen Video wird zum Beispiel die Antifa behandelt. Gleich im ersten Satz geht es dabei natürlich um die böse AfD (wie war das noch mit der Überparteilichkeit der öffentlich-rechtlichen Medien?).

Danach lernen die Kids, dass die Antifa keine einheitliche Struktur hat und dass sich viele – auch harmlose Linke – unter dem Logo tummeln. Immerhin kommt das Wort „linksextrem“ auch mal vor, aber dass die Antifa ausführllich im Verfassungsschutzbericht erwähnt wird, erfahren die Kids nicht. Lediglich eine Münchner Gruppe wird als vom Verfassungsschutzbericht beobachtet erwähnt. Aber es klingt fast so, als hätten solche Gruppen sich quasi unberechtigt das Logo der Antifa angeheftet.

Der „Faktencheck“ über die angeblich drei wichtigsten Punkte zur Antifa ist dann auch eine unglaubliche Verharmlosung. Die AfD wird mehrmals negativ erwähnt, die Gewalt der Antifa hingegen klein geredet. Man hätte ja zum Beispiel einfach nur die G20-Proteste in Hamburg thematisieren können. Doch obwohl das seinerzeit ein großes Thema in den Medien war, wird die Verwüstung Hamburgs durch Antifa-Gruppen mit keinem Wort erwähnt.

Am Ende des Videos erfahren die Kids, dass die Antifa regelrecht zu Unrecht in den Schmutz gezogen wird. Und zwar natürlich von der AfD. Nochmal zur Sicherheit: Ich unterstütze keine Partei, auch nicht die AfD, mir geht es nur um die Überparteilichkeit, die ARD und ZDF doch angeblich einhalten müssen. Hier wird die jedoch nicht eingehalten.

Dabei wäre es Aufgabe der öffentlich-rechtlichen Medien, überparteilich zu berichten. Ein einfaches Beispiel: Wenn ein Linker früher mal bei gewaltsamen Demos dabei war, wird das als Jugendsünde abgetan, von der er sich ja distanziert hat. Wenn prominente und aktive Politiker der Grünen, wie Volker Beck oder Daniel Cohn-Bendit, früher die Freigabe von Sex mit Kindern gefordert haben, dann wird darüber möglichst der Mantel des Schweigens ausgebreitet.

Wenn aber ein Politiker der AfD früher mal bei einer Versammlung einer möglicherweise rechtsextremen Gruppe war, dann wird das medial bis zur politischen Hinrichtung aufgebauscht.

Eigentlich müssten die öffentlich-rechtlichen Medien in beiden Fällen gleich vorgehen: Entweder sind Jugendsünden auch nach Jahren oder Jahrzehnten noch ein Grund für das Ende einer Karriere, oder man gesteht den Menschen zu, früher Fehler gemacht zu haben und heute die Meinung geändert zu haben. Aber das geschieht nicht, es wird Linksextremismus verharmlost und selbst konservative Ansichten in die rechtsextreme Ecke gestellt.

Weitere derzeit auf der Startseite von Funk vorgeschlagene Videos tragen Titel wie „Der unheimliche Einfluss von Ex-Stasi-Leuten“, wobei natürlich die massenhafte Überwachung aller Telefonate, Emails und so weiter durch die NSA nicht erwähnt wird, oder „Reichsbürger: Gefährlicher Aufstieg durch Corona?“

Dieses Propaganda-Instrument zur Indoktrinierung junger Menschen in die vom Mainstream gewünschte Richtung, verschlingt einen zweistelligen Millionenbetrag, wie man auf der Seite von Funk lesen kann:

„Wir sind ein öffentlich-rechtliches Angebot und werden daher durch den Rundfunkbeitrag finanziert. Insgesamt haben wir ein jährliches Budget von etwa 45 Millionen Euro. ⅓ davon kommen vom ZDF und ⅔ von der ARD.“

Nun wissen Sie, wozu der Rundfunkbeitrag auch verwendet wird und warum er immer weiter erhöht werden muss: Nicht etwa, um die Programmvielfalt der öffentlich-rechtlichen Staatssender zu verbessern, sondern um alle möglichen Kanäle und Portale zu finanzieren, die außerhalb der Fernsehprogramme die gewollten Narrative verbreiten.

Ich habe von dem Projekt schon früher gehört, denn vor einiger Zeit (es mag zwei Jahre her sein), gab es Meldungen, dass ARD und ZDF junge Talente fördern wollen, um eigene Influencer aufzubauen. Damals war die Rede von einem Budget von 45 Millionen Euro pro Jahr, offensichtlich ist diese Seite das Ergebnis der Bemühungen und man kann dort auch lesen:

„Wir arbeiten mit etablierten Köpfen der Webvideo-Szene zusammen, unterstützen und fördern aber auch Newcomer.“

Das gilt wohl nur für Newcomer mit der „gewollten“ politischen Meinung, denn um die Förderung von Talenten kann es nicht gehen. Wie die Zugriffszahlen zeigen, finden die „jungen Talente“ bei ihrer Verbreitung der Mainstream-Narrative kein großes Publikum, obwohl derartige Summen ausgegeben werden.

Beruhigend ist nämlich, dass die Seite funk.net ziemlich erfolglos ist. Sie dümpelt bei unter 200.000 Zugriffen pro Monat umher und hat damit nur knapp die Hälfte der Reichweite zum Beispiel des Anti-Spiegel.

Diese Zahlen zeigen auch, dass offensichtlich nur wenige Besucher der Funk-Seite dort verbleiben. Wenn man bedenkt, dass die Videos zum Beispiel zehn Minuten lang sind, dann schaut sich die wohl kaum jemand bis zum Ende an. Die Bounce Rate zeigt, wie viele Inhalte die User bei einem Besuch der Seite anklicken. 100 Prozent bedeutet, dass niemand auch nur irgendetwas anklickt, sondern sofort verschwindet. Es gilt also: Je niedriger der Wert, desto besser.

Und die Bounce Rate (also die Absprungrate) zeigt, dass die wenigsten beim Besuch der Funk-Seite die Inhalte anklicken. Für Medienseiten gelten Absprungraten von über 70 Prozent als sehr schlechter Wert, während nur wenige Seiten einen Wert von unter 60 Prozent erreichen. Ich habe noch keine Nachrichtenseite gesehen, die eine Bounce Rate von weniger als 50 Prozent erreicht hat, 50 Prozent ist also ein Spitzenwert.

Allerdings muss man von massiver Verschwendung der Rundfunkbeiträge sprechen, wenn die mit 45 Millionen Euro Jahresbudget gerade mal halb so viele Menschen erreichen, wie der Anti-Spiegel, den ich im Ein-Mann-Betrieb und völlig ohne Budget und ausschließlich spendenfinanziert betreibe…

Quelle

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