CDU in Sachsen-Anhalt will Erhöhung der Rundfunkgebühren stoppen

Nach dem „Funk“-Video gegen Polizisten

Die Empörung über ein vermeintlich satirisches Video im öffentlich-rechtlichen Jugendsender Funk hat Folgen: Sachsen-Anhalts CDU will nun die Erhöhung der Zwangsgebühren verhindern und fordert eine Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

Das 3-minütige Video des öffentlich-rechtlichen Jugendprogramms „funk“, der offenbar eine Satire sein soll, zeigt eine Polizeistreife, die auf einen jungen Mann trifft und ihn schließlich tötet. TE berichtete. In dem Clip wird der Eindruck erweckt, dass deutsche Polizisten rassistisch sind und daher schwarze Opfer leichtfertig erschießen.

„Der Clip soll wehtun und trotzdem zum Lachen bringen“, erklärte Macher Aurel Mertz bei Instagram, wie Bild und andere berichten. Offenbar haben er und die Öffentlich-Rechtlichen provoziert, dass eine Landesregierung die nächste Gebührenerhöhung nicht billigt, womit sie wegen des Einstimmigkeitsprinzips scheitern würde.

Der Generalsekretär der CDU Sachsen-Anhalt, der Europa-Abgeordnete Sven Schulze kündigte über Twitter an, dass die regierende CDU in Sachsen-Anhalt  die geplante Erhöhung der Rundfunk-Zwangsgebühren per Veto stoppen werde: „Dieses Video, finanziert mit Gebührengeldern von ARD & ZDF, ist ein Schlag ins Gesicht aller Polizisten in Deutschland. Nicht nur deshalb ist es richtig, dass die geplante Erhöhung des Rundfunkbeitrags nicht kommen wird. Die CDU in SachsenAnhalt wird das verhindern“

Schulze auf Twitter weiter: „Ich halte den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland für unverzichtbar, bin aber wie hier auch immer wieder negativ überrascht was mit den Gebührengeldern finanziert wird. Eine Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist dringend nötig!“

Quelle

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