Blackbox KW 34 – Endgültig auf den Hund gekommen

Die Regierung regelt den Hunde-Stuhlgang, der Staatsfunk erzählt Corona-Zombiegeschichten, Lindner rechnet sich an die Regierung, und Jens Spahn ist für jeden Millionenkredit gut.

Haben Sie sich auch gewundert, warum Ihr Hund seine Haufen immer mitten ins Wohnzimmer setzt, anstatt die Toilette zu benutzen, wie jeder andere anständige Mensch? Unsere Regierung – die beste, wo gibt auf ganze Welt – hat jetzt den Grund für dieses hundsgemeine Fehlverhalten ermittelt und wird dankenswerter-weise gleich eine Verordnung zur Abhilfe erlassen.

Der Hund an sich erledigt nämlich seine Geschäfte im Freien, haben Forscher des Julia-Klöckner-Ministeriums herausgefunden, deshalb muss ihm hierzu auch täglich zweimal die Möglichkeit gegeben werden. Laut neuer Vorschrift steht dem Bello ab sofort mindestens je eine Stunde Auslauf gesetzmäßig zu. Als Nachweis ist ein Fahrtenbuch mitzuführen.

♦ Die Sorge der Regierung gilt dabei nicht nur dem Wohlergehen des Hundes oder der Pflege der ansonsten verschmutzten Wohnung. Wie immer verfolgt der Staat in erster Linie eigene Interessen. Ohne Hund wäre das Land längst auf denselben gekommen: In Hanau (bekannt, weil da ein Killer aus grünem Elternhaus viele Menschen erschoss) sind die Einnahmen aus der Hundesteuer inzwischen höher als die aus der Gewerbesteuer.

♦ Letzten Endes stand nur eine Menge Fördergeld trotzig vor dem Düsseldorfer Landtag – ein Verein namens Zukunft Plus, Abgeordnete des Informations- und Dokumentationszentrums für Antirassismusarbeit in NRW, dazu sicherlich rote und grüne Jugend. Aber die Geförderten blieben doch weitgehend unter sich beim „Protestmarsch für Mohamed A. – gegen Polizeigewalt“. Am Wetter lag‘s nicht, dass nicht mal ein Zehntel der geplanten Demonstranten Mohammed A. ihr „tiefstes Mitgefühl“ (Karima Benbrahim, Demo-Anmelderin) aussprechen wollten. 

Eher an Mohammed A., der sich denkbar schlecht als jugendliches Opfer von Polizeigewalt eignet. Das kriminelle Früchtchen war nach einer Attacke auf Beamte am Boden fixiert und dann zur Wache expediert worden. Dessen eigener Vater empfahl vergeblich, den kleinen Verbrecher aus pädagogischen Gründen wenigstens noch ein paar Wochen in der Zelle zu halten.

Rotgrünbunte Agitatoren hofften sofort, endlich ihren eigenen George Floyd gefunden zu haben und riefen zur Demo, denn, so ein Plakat, wahrscheinlich vom Schriftleiter persönlich beschriftet: „Staat ist Maffia“.

♦ Mohamed A. (Focus nennt ihn zu seinem Schutz Ali M., hahaha) hat mit seinen gerade mal 15 Jahren eine ordentliche Ermittlungsakte und war bereits 15 Minuten nach seiner Freilassung wieder in der Düsseldorfer Altstadt auffällig. 

In Hamburg lehrte der 15-jährige Boxer Kadir M. gleich acht Polizisten auf einmal das Fürchten, bis er fixiert werden konnte. „Ich bekomme keine Luft“ ruft er schließlich, denn so ein Kampf ist ganz schön anstrengend. Und wieder hörte die Journaille George Floyds „I can’t breathe“.

Unterdessen überfiel ein 14-jähriger Intensivtäter mit scharfer Waffe Kioske in Hamburg. Und was lernen die Hamburger daraus? Vielleicht hätten sie das Wahlalter auf 14 runtersetzten sollen, statt auf 16, wie in HaHa bereits geschehen. Die Kleinen sind doch deutlich frühreifer als in der Vergangenheit.

♦ Wenn ein Minister, der wegen Corona mit hunderten Millionen Euros mehr oder weniger achtlos bündelweise um sich wirft, dann will er verständlicherweise nicht, dass seine Anschaffung einer Millionenvilla just in diesem Moment in der Presse steht. Wenn dieser Minister auch noch besonders dumm ist, dann schickt er seinen Anwalt los mit der Behauptung, der Bericht sei falsch, die Villa hätte keine 4 Millionen gekostet, und der Forderung, den Beitrag zu löschen.

Noch blöder für den Minister ist es, wenn den Journalisten von businessinsider.de der Kaufvertrag über 4,125 Millionen Euro vorliegt. Und nach diesem „Kommunikationsversehen“ bleibt nur noch die Frage im Raum stehen zu dem 1,75-Mio-Darlehen der Sparkasse Westmünsterland, bei der Jens Spahn sechs Jahre als Bundestagsabgeordneter im Verwaltungsrat saß.

♦ Nun kann sich der Jenesemann vielleicht nicht so gut erklären, aber fachlich kann ihm keiner. Nachdem der erste Schwung im Maskenhandel von der Unternehmensberatung „Ernst & Young“ für 9,5 Millionen Euro perfekt organisiert und abgewickelt wurde, sucht Jens nun für 27 Millionen Euro weitere Berater für die nächsten Maskenlieferungen. Kein Wunder, dass der Jens im Beliebtheitsranking steigt und steigt. Nur: Was machen eigentlich die 1.312 Mitarbeiter des Ministeriums so beruflich?

♦ Wo die Liebe der von Umfragern Belästigten und Polit-Journos halt so hinfällt. Karl-Josef Laumann, der Gesundheitsminister vom Homeland NRW, kann mit Bundesbruder Jensemann jedenfalls nicht mithalten. Eine ehrliche Haut, die in einer Talkshow sagt „Hätten wir gewusst, was wir jetzt wissen, hätten wir nicht so einen Lockdown gemacht“, stört den ganzen Panikbetrieb und wird einfach totgeschwiegen. Er kommt in den Besprechungen bei Welt“und Focus einfach nicht vor.

♦ Der Staatsfunk bekommt inzwischen sogar von Fachleuten die Diagnose „Tunnelblick“ diagnostiziert. Forscher fanden in 90 Sendungen von ARD Extra und ZDF Spezial vor allem Einseitigkeit und Panikmache, mit Bildern aus „Endzeiterzählungen und Zombiegeschichten“.

♦ Nachdem Söder vor Merkel mit königlichen Schlössern geprotzt hatte, durfte Armin Laschet zeigen, dass es auch im Homeland NRW schön ist, und er zeigte ihr eine alte, längst stillgelegte Zeche. Warum hat er sie nicht nach Duisburg-Marxloh geführt, das für den bedeutendsten Wirtschaftszweig im Homeland, Import & Integration, steht? Schöne Bilder hätte das auch gegeben.

♦ Dabei lautet die Frage für immerhin 40% der Wähler (SPD, SED, Grünpartei) nicht Söder oder Laschet, sondern Annalena oder Robert. Der Robert will was mit Pendlerpauschale und Bafin machen, Annalena hingegen Nazis zur Strecke bringen. Etwa den Kemmerich von der AfD. Moment. Oder ist er in der FDP? Auch egal, irgendwie alles dasselbe.

♦ Das findet auch Parteifreund Jonas Stickelbroeck aus Krefeld. Der ist dafür, „dass der nächste Bundesparteitag der Jungen Union im Gulag stattfindet“, und „Faschist*innen“ (was das ist, klärt rechtzeitig eine rotrotgrüne Kommission) aufgehängt werden sollten.

♦ Nur Christian Lindner will partout nicht lernen, was die Stunde geschlagen hat. Er rechnet so: SPD schafft mit Wumms-Olaf locker 25%, die Grünen bringen 18, fehlen 5 – die schafft er mit links. Schon ist er Minister. Deshalb hat Lindner als FDP-Experten für Rechenspiele Volker Wissing als Generalsekretär eingestellt. Außerdem hatte Linda Teuteberg die Haare immer schöner als er. Das geht ja gar nicht. So. Und jetzt noch schnell ein Flüchtlingslager in Syrien besuchen …

♦ Achtung! Am 29. August große Demo in Berlin für Sawsan Chebli und gegen Parteigewalt. Sawsan will nämlich in den Bundestag, aber auf dem Platz hat sich schon Murks-Müller breitgemacht und will nicht weichen. Sauerei!

♦ Ist es erwähnenswert, dass die „Mohrenstraße“ in Berlin jetzt „Toren-Straße“ heißt? Is pumpe, wa? Oder dass Bodo Ramelow, SED, sich vorstellen könnte, in Zukunft direkt vom Volk gewählt zu werden, statt vom Parlament, oder wie Frank-Walter von Sängern, Transvestiten, Gauklern und fahrendem Volk? Oder dass ein Islamist versuchte Motorradfahrer zu töten? Eher nicht. Außerdem war der Islamist krank und schuldunfähig. Sagt Dr. (?/ wenn dann nur in Berlin) Margarete Koppers. Wie der, der den 8-jährigen Jungen in Frankfurt vor einen Zug stieß und tötete.

♦ Der Schläfrige Joe (Biden) ist jetzt offiziell Präsidentschaftskandidat der US-Spezialdemokraten. Und obwohl er häufig auf seinen eigenen Worten ausrutscht, hat er seine Rede live gehalten. Übertragen von CNN, wo BLM jetzt heißt: „Biden live matters“.

*Große Aufregung, weil die linke Kampfpresse (Spiegel/SZ) seinerzeit die österreichische Regierung stürzte mit der Unterstellung, Strache wollte krumme Geschäfte mit Oligarchen machen, bei den Berichten, aber vergessen hatte zu erwähnen, dass Strache deutlich sagte: „No way. Mach ich nicht. Bei mir nur gerade Geschichten“. Aber Leute, deshalb heißt das ja linke Kampfpresse!

♦ Ach so: Die kleine Greta Thunberg kann im Spielebereich des Kanzleramts abgeholt werden. Wir schließen gleich.


Lesen Sie Stephan Paetow auch auf
https://www.spaet-nachrichten.de/

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