Die Merkel-Pleite(n): US-Forscher kritisieren deutsche Teststrategie

Der Forscher Michael Mina von der Harvard Universität kritisiert die Teststrategie der Bundesregierung. Bei den PCR-Tests gäbe es ja als mögliche Ergebnisse nur „ja“ oder „nein“. Dabei könne es aber passieren, dass nicht-infektiöse Personen positiv getestet würden, anschließend aber in Quarantäne müssten, obwohl sie niemanden ansteckten. Die „New York Times“ berichtete. Diese Massentests würden eine große Zahl von Menschen als „positiv“ diagnostizieren, die eine relativ unbedeutende Menge des Virus in sich tragen. Die verwendeten Tests seien zu „empfindlich“ und würden bereits sehr früh „positiv anschlagen“. Das Resultat dieser Test sei, dass viele Menschen grundlos in Quarantäne gehen müssten. PCR-Tests seien ungeeignet, weil viel zu teuer, zu aufwändig und für den Masseneinsatz zu präzise.

Virusmenge wichtig

Der Forscher der Harvard School of Public Health ist der Ansicht, dass die Virusmenge im Körper eines Menschen entscheidend sei, ob dieser ansteckend sei oder nicht. Dass diese Tatsache vernachlässigt werde, sei unverantwortlich. Deutsche Virologen wie Hendrik Streeck fordern ebenfalls einen Strategiewechsel: Man müsse die tatsächliche Infektiosität und nicht mehr die Infektion an sich testen. Denn der Grenzwert bei den PCR-Tests sei viel zu hoch.

Die „New York Times“ schreibt, die meisten PCR-Tests lieferten ein positives Ergebnis bereits bei einem Ct-Wert unter 40. Das entspricht einem Artikel der „Pharmazeutischen Zeitung“ nach der auch in Deutschland gängigen Praxis. Aber „jeder Test mit einer Zyklusschwelle über 35 ist zu empfindlich“, sagte Juliet Morrison, Virologin an der Universität von Kalifornien, der „New York Times“. Ein vernünftiger Grenzwert läge zwischen 30 und 35.

Die Zahl der Neuinfektionen ist in Deutschland indes weiter zurückgegangen. Jens Spahn, der Pharmalobbyist und Neubesitzer einer 4 Millionen Euro Villa, machte bei einer Veranstaltung in NRW ein überraschendes „Geständnis“. Er räumte ein, dass „mit dem heutigen Wissen einige Maßnahmen aus der ersten Welle nicht notwendig gewesen und deshalb auch künftig nicht mehr nötig seien“: „Mit dem Wissen heute, das kann ich Ihnen sagen, müssen keine Friseure mehr schließen und kein Einzelhandel mehr schließen. Das wird nicht nochmal passieren. Wir werden nicht nochmal Besuchsverbote in den Pflegeeinrichtungen brauchen.“

Die Einsicht Spahns kommt etwas spät, nachdem Millionen alte Menschen in Altenheimen monatelang wie in Gefängnissen gehalten, von ihren Angehörigen getrennt worden und vereinsamt sind. Das ging so weit, dass viele alte Menschen aus Einsamkeit und Verzweiflung gestorben sind.

Wir bedanken uns bei Frau Merkel hier und hier: Die Wirtschaft ist nun mal ruiniert, die Suizid-Rate so hoch wie sonst nur in einem ganzen Jahr, Hundertausende sind arbeitslos geworden, Millionen mussten in Kurzarbeit und weitere Millionen haben ihre Geschäfte und ihre Selbstständigkeit verloren.

Quelle

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