Griechenland lässt Flüchtlinge weiterziehen: Die Invasion geht weiter

Der Flüchtlingsstrom nach Europa endet immer in Deutschland Symbolbild: Jouwatch-Collage

Mit einer simplen, aber effizienten Masche entledigen sich derzeit die genervten Griechen der – seit Abflauen der Corona-Pandemie wieder verstärkt ins Land strömenden – Flüchtlingsmassen: Sie statten sie einfach mit Dokumenten aus, erkennen sie an und schicken sie weiter – in den meisten Fällen nach Deutschland. Kein Wunder: Die Bundesregierung hatte kräftig für den berüchtigten Pull-Faktor gesorgt und mit ihrer unbeirrten Aufnahme sogenannter „minderjähriger Flüchtlinge“ die Hoffnung Zehntausender geschürt, vom Sprungbrett in der Ägäis ins gelobte Land weiterreisen zu dürfen.

Es scheint, als hätten die Griechen dem Rest Europas die Unsolidarität bei der Verteidigung ihrer Landesgrenzen gegen Erdogans taktisch in Stellung gebrachte Horden sogenannter „Flüchtlinge“ im Januar nicht vergessen: Damals wollten Hunderttausende die griechischen (und damit EU-) Außengrenzen stürmen; nur eher symbolische Frontex-Einheiten, ansonsten vor allem die griechische Bevölkerung, Polizei und vor allem Armee geboten dem gespenstischen und erpresserischen Treiben Erdogans Einhalt. Der Spuk verlief sich erst durch die aufkommende Corona-Krise und die sich daraus ergebenden innereuropäischen Grenzschließungen wieder im Lande.

Noch einmal wollen sie eine derartige Destabilisierung ihrer innen- und sicherheitspolitischen Lage in Hellas nicht hinnehmen; begreiflich – zumal das wirtschaftlich krisengeschüttelte Land mittlerweile ganz andere Probleme hat: Erdogan schürt eifrig weiter den Grenzkonflikt im Mittelmeer und schreckt auch vor einer militärischen Eskalation nicht zurück. Kein Wunder, dass man sich da mit Armuts- und Wirtschaftsmigranten nicht lange aufhalten will.

Migration: Alles zurück auf Vor-Pandemie-Verhältnissehttps:

Mit „Erfolg“: Inzwischen haben sich die Erstantragszahlen von Flüchtlingen hierzulande, drei Monate nach Wiederöffnung der meisten Binnengrenzen, schon fast wieder auf dem Vorpandemieniveau eingependelt – mit über 7.000 jeweils im Juli und August, Tendenz stark steigend. Und das, obwohl die griechischen Lager unvermindert überfüllt sind.

Die deutsche Bevölkerung, berieselt und emotional manipulativ bearbeitet durch entsprechendes Medien-Framing, hat dabei stets Bilder von hilflosen, geschwächten, kranken Flüchtlingen vor Augen – ein ähnliches Zerrbild wie im Fall der „Seenotrettung“. Wie es in griechischen Lagern typischerweise aussieht, wenn etwa die überwiegend muslimischen Migranten religiöse Zeremonien feiern, das zeigten gestern im Netz verbreitete Aufnahmen aus einem Flüchtlingslager auf Chios:2C6sdk=joey https://ecdn.firstimpression.io/static/html/obd_banner.html

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