Lager Moria brennt: Der Luftbrücke nach Deutschland steht nichts mehr im Weg

Es passt alles zusammen: Erst die 13 000 Stühle vor dem Reichstag, nun der Brand des Flüchtlingslagers Moria auf Lesbos, das oft als eine „Hölle“ bezeichnet wurde.

VON Alexander Wallasch

Wo soll man da beginnen bei diesem vernetzten Wahnsinn rund um den Kampf um die bald vollkommene Freizügigkeit der Einreise nach Europa vornehmlich Deutschland, um sich hier unter Vollversorgung und ohne jedweden Integrationsdruck ansiedeln zu können?

Am Montag standen 13.000 Stühle vor dem Reichstag stellvertretend für die Bewohner des Auffanglagers Moria auf der griechischen Insel Lesbos. Eine groß angelegte Mahnung sollte das sein an alle Abgeordneten, die sich noch sträuben und an die Regierung, sich jetzt endlich auch offiziell über die aktuelle Gesetzeslage hinwegzusetzen und Länder und Kommunen eigenständig Menschen aufnehmen zu lassen nach belieben und im Sinne der NGO Seebrücke „sichere Häfen“. SPD-Chefin Saskia Esken und ihr Generalsekretär Lars Klingbeil ließen sich dazu mit einem Plakat „Aufnahme ermöglichen“ ablichten.

Zeit zum Lesen „Tichys Einblick“ – so kommt das gedruckte Magazin zu Ihnen Seit gestern Abend brennt nun Moria, Menschenleben sind in Gefahr oder in Gefahr gewesen. Ja, natürlich auch Kinder, Alte und Frauen. Unter ihnen auch Schwangere. Nichtsdestotrotz muss man attestieren, dass dieser Brand dafür gesorgt hat, dass die Dringlichkeit der Versorgung dieser Menschen rapide angestiegen ist, denn zuvor waren sie versorgt – wenn auch nicht immer in allen Belangen nach ihren Vorstellungen: So soll beispielsweise das Lager gerade erst mit einer neuen Krankenstation ausgerüstet worden sein, die griechische Regierung hat hier also mitnichten nichts getan.

Hinzu kommt – quasi als Brandbeschleuniger – eine Ausgangssperre nach Bekanntwerden von einigen dutzend Corona-Fällen und der drohenden Isolation der Betroffenen sowie des Lagers in seiner Gesamtheit. Und schon ist der von den NGOs seit längerem in den sozialen Netzwerken geforderte Aufstand da.

Ganz klar: Mit dem Brand steigt jetzt die Chance der Bewohner nach Deutschland zu kommen, wohin ja die meisten wollen. Sollten also die Lagerbewohner den Brand selbst gelegt haben – und die Verhinderung der Löscharbeiten spricht nicht gerade gegen diese Vermutung – dann werden sie wohl erfolgreich ihren Weg nach Deutschland verkürzt haben. Nicht vergessen darf man hier, dass die linksradikale (Zuweisung eines Ex-Kapitäns) Dresdner NGO Lifeline bereits vor Wochen erfolgreich Spenden gesammelt hat, mit denen Flüge bezahlt werden können, eine regelrechte Luftbrücke aufzubauen vom Camp direkt in die per NGO Seebrücke sich am Gesetz vorbei zur Aufnahme bereit erklärten Städte und Kommunen in Deutschland. Aber bisher wurde daraus offiziell noch nichts. Jetzt dürfen die Maschinen – so kann man prognostizieren – sicher bald starten.

Und wenn wir schon bei den linksradikalen Lifelinern sind: Die sollen mittlerweile – die Meldungen ihres Twitter-Accounts sind hier aufschlussreich – eine wichtige, wenn nicht sogar die entscheidende Rolle im Lager spielen. Informationen über das, was im Lager passiert, gelangen praktisch kaum noch an den NGOs vorbei aus dem Lager. Die Infrastruktur steht und die NGOs in Deutschland erledigen mit ihren Kampagnen den Rest, wie jetzt Montag vor dem Reichstag – hier sind sie sich zudem der Solidarität aller Parteien außer der AfD ebenso wie der ehemals Leitmedien genannten Presse bewusst. Nicht nur die Parteichefin der SPD war am Montag wie selbstverständlich Teil der Stühle-Inszenierung der NGOs, zahlreiche Bundestagsabgeordnete unterzeichneten auf einer Tafel: „Hiermit erkläre ich, dass ich mich für die sofortige Evakuierung der überfüllten Flüchtlingslager einsetzen werde“. Was die große Koalition nicht offiziell illegal beschließen darf, nimmt dann eben den Weg über den außerparlamentarischen Arm.

Und die NGOs vor Ort, dort, wo die Menschen in der Warteschlange nach Deutschland stehen, übernehmen den Rest – sowohl logistisch als auch in der dazugehörigen Versorgung mit den passenden Bildern. So zitiert dann eben die Tagesschau unter der Überschrift „Feuer verwüstet Flüchtlingslager Moria“ eine Reihe beteiligter NGOs vor Ort, die dann entsprechend ihrer No-Borders-No-Nations-Ideologie Auskunft erteilen.

Willkommensbotschaft nach Lesbos Die nächste Besetzung vor dem Reichstag: 13.000 Stühle der Seebrücke Die Feuerwehr von Lesbos, die den Brand löschen wollte, soll dabei von Migranten mit Steinen beworfen worden sein, um die Löscharbeiten zu verhindern. Andere Stimmen sagen, möglicherweise aber hätten die einheimischen Bewohner von Lesbos selbst den Brand gelegt. Denn natürlich hätten auch sie einen Vorteil davon, sollte das Lager abbrennen und die Bewohner notwendigerweise evakuiert werden, weg von ihrer Insel. Wahrscheinlich ist das aber nicht, zu offenkundig erscheint hier die Annahme einer Brandlegung aus dem Lager selbst heraus.

Außerdem werden immer wieder neue Zuwanderer den Weg aus der Türkei die kurze Strecke über das Meer auf die griechischen Inseln finden – das türkische Festland ist ja in Sichtweite, die Handys der NGOs landen immer wieder im türkischen Netz. Die Bewohner hätten hier also nur einen sehr kurzfristigen Vorteil. Zudem macht Ursula von der Leyen für die EU gerade den Weg frei für einen umfangreichen EU-Flüchtlingspakt, für eine Legalisierung der Asylantragseinreise letztlich hin zu einem Einreiserecht für alle. Hin also zu einem Umbau der griechischen Lager zu Aufnahmestationen für weitere Hunderttausende. Der Damm ist längst gebrochen, die EU-Grenzschützer von Frontex nicht in Sicht.

Der Brand mag jetzt zwar den Willen der letzten noch unentschlossenen politischen Entscheider in Deutschland gebrochen haben, der Weg war aber längst vorgezeichnet, die Einreise nur eine Frage der Zeit. Spannend bleibt die Rolle der deutschen NGOs, allen voran der linksradikalen Dresdner Lifeliner in Moria. Hier wäre eigentlich die Bundesregierung gefragt, Licht ins Dunkel zu bringen. Aber daraus wird wohl nicht werden, denn warum sollte die Bundesregierung willens sein, sich selbst einen ihrer so wirkmächtigen außerparlamentarischen Arme abzuschlagen?

Quelle

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