Corona-Impfstofftest wegen schwerer Nebenwirkungen gestoppt – Was der Spiegel verschweigt

Der Spiegel hat heute berichtet, dass die Erprobung eines als vielversprechend geltenden Corona-Impfstoffs wegen schwerer Nebenwirkungen gestoppt wurde. Interessanter ist aber, was der Spiegel seinen Lesern verschwiegen hat.

Der Spiegel brachte heute unter der Überschrift „Testperson erkrankt – Pharmakonzern muss Studie zu Corona-Impfstoff stoppen“ einen Artikel, in dem ein wichtiges Detail verschwiegen hat, über das der Anti-Spiegel vor zehn Tagen berichtet hat. Der Spiegel schrieb:

„Rückschlag bei der Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus: Die Firma AstraZeneca muss ihren Testlauf aussetzen, weil bei einer Person offenbar ernste Nebenwirkungen aufgetreten sind.“

Der Spiegel-Artikel ist ausgesprochen sachlich gehalten, der Spiegel erwähnt auch die vermutete Erkrankung eines Test-Teilnehmers. Da der Hersteller dazu keine Angaben gemacht hat, berief sich der Spiegel dabei auf einen Artikel der New York Times, die meldete, es handle sich um eine Transverse Myelitis. Was das ist, erklärt der Spiegel nicht im Detail, er erwähnt nur, es handle sich um:

„eine Entzündung, die das Rückenmark treffe und von Vireninfektionen ausgelöst werden könne.“

Dass diese sehr seltene Krankheit zu einer Querschnittslähmung führen kann, erfährt der Spiegel-Leser nicht.

Und noch etwas verschweigt der Spiegel: Ich habe vor zehn Tagen darüber berichtet, dass die EU-Kommission mit einem Hersteller einen Vertrag über die Lieferung von 400 Millionen Dosen eines Corona-Impfstoffs abgeschlossen hat, in dem der Hersteller praktischer weise auch gleich von der Haftung für Impfschäden befreit wurde, den ausführlichen Artikel finden Sie hier.

Und nun raten Sie mal, wer dieser Hersteller ist – Richtig geraten, es ist AstraZeneca. Aber das erfährt der Spiegel-Leser in dem Artikel genauso wenig, wie die Tatsache der Haftungsbefreiung und des geschlossenen Vertrages der EU-Kommission.

Nachtrag: Es ist niedlich zu beobachten, wie der Spiegel damit umgeht. Kurz nach dem genannten Artikel hat er einen zweiten Artikel veröffentlicht, in dem er die Leser beruhigen möchte. Völlig zu Recht schreibt der Spiegel, dass es sich bei einem solchen Abbruch der Testphase um einen ganz normalen Vorgang handelt. Außerdem schreibt der Spiegel:

„Dabei werden für den Menschen harmlose Viren mithilfe von Gentechnik als das neuartige Coronavirus „verkleidet“. Dafür tauschen Forscher bestimmte Eiweiße an deren Oberfläche gegen typische Bestandteile des Krankmachers aus. Diese sollen dem Körper eine Infektion vorgaukeln, aber nicht krank machen. Wer mit solchen Vektorviren geimpft ist, so die Theorie, bildet Antikörper, die auch vor einer echten Infektion schützen. Der erste zugelassene Impfstoff gegen Ebola funktioniert nach diesem Prinzip.“

Das alles ist korrekt, mit Vektorimpfstoffen wird seit Jahrzehnten gearbeitet und es handelt sich dabei um ein grundsätzlich gut erprobtes Mittel. Immerhin ist es keiner der bisher für Menschen noch nie zugelassenen DNA- oder nRNA-Impfstoffe, an denen im Westen auch gearbeitet wird. Was der Spiegel aber verschweigt: Auch der russische Impfstoff, der von der westlichen Presse so verteufelt wird, ist ein Vektorimpfstoff. Und was der Spiegel ebenfalls verschweigt: Auch der erwähnte Ebola-Impfstoff kommt aus Russland.

Das nur nebenbei…

Quelle

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