„Eine koordinierte Aktion mit dem Ziel, dieses ganze Camp in Brand zu setzen“

Wir telefonieren mit Rebecca Sommer, die auf Lesbos am niedergebrannten Migrantenlager von Moria ist. Sie spricht von vielen Feuern, die absichtlich gelegt wurden – angeblich auch unter Mithilfe von NGO-Aktivisten.

TE: Sie sind vor Ort auf Lesbos. Wie haben Sie den Brand des Lagers in Moria erlebt?

Rebecca Sommer: Ich habe leider nur wenig Zeit, weil ich gleich nach Moria mitgenommen werde, um mir vor Ort ein Bild der Lage zu machen. Ansonsten komme ich nicht durch. Ich war gestern, also am Dienstag, in Mytilini, der Hauptstadt der Insel, in einer Versammlung mit Bewohnern der Insel. Und bei diesem Meeting kamen Leute an den Tisch und sagten: Hier ist gerade eine Demonstration, eine riesenlange Schlange von NGOs, die Schilder hochhalten: Europa muss die Flüchtlinge aus Moria jetzt sofort aufnehmen und umsiedeln und so. Das war direkt vor meiner Nase, 50 Meter entfernt, aber ich hatte es noch nicht gesehen. Ich ging dann da hin, da war es schon fast aufgelöst. da habe ich nur gedacht: Da passt ja zeitlich perfekt zu den 13.000 Stühlen vom Reichstag …

… der Aktion, für die sich auch Saskia Esken und andere Bundestagsabgeordnete stark gemacht haben. 

Ja, da wusste man schon, wo der Hase läuft. Als nicht à la “Hasi, bleib hier” sondern die andere Nummer.

In der Nacht wurde ich aufgeweckt von Whatsappnachrichten von Flüchtlingen als auch von NGOs. Da bekam ich Bilder von Flüchtlingen, die leben, nein lebten muss man ja jetzt sagen, im wilden illegalen Camp von Moria, also zwischen den Olivenhainen. Sie müssen sich vorstellen, da gibt es das eigentliche offizielle Lager für etwas unter 3.000 Leuten, und drumherum haben sich dicht an dicht weitere sogar zehntausende angesiedelt, zur Zeit sind es ungefähr 10.000, der Rest lebt in Privatwohnungen, Häusern, Hotels und anderen Lagern auf der Insel.

Zeit zum Lesen „Tichys Einblick“ – so kommt das gedruckte Magazin zu Ihnen  In Moria wurde ja der Privatbesitz, also das Land der Menschen von Lesbos, dem Dorf Moria, besetzt. Diese Leute aus dem Camp haben mich also zuerst informiert, dass es richtig doll brennt. Dann kamen Nachrichten von NGOs, mit denen ich in Kontakt stehe. Und von den Dorfbewohnern von Moria, denn die Massen an Menschen zogen nun durch ihre Strassen. Das Dorf liegt oben auf dem Berg, von da kann man das Feuer gut sehen. Von dort wurde auch gefilmt, so dass man sehen konnte, dass es nicht die Insulaner waren, die die Feuer legten, sondern die Leute im Aufnahmecamp selber. In einem Video konnte ich sehen, dass das Feuer im offiziellen Camp schon lichterloh brannte, und das in dem wilden Camp um das offizielle herum koordiniert zur genau gleichen Zeit mehrere kleine Feuer gelegt wurden.

An mehreren Stellen?

An richtig vielen Stellen. Das war eine koordinierte Aktion mit dem Ziel, dieses ganze Camp in Brand zu setzen. Gestern Nacht haben meine Kontakte im Camp einen Mann und eine Frau gesehen, deutsche NGOs laut ihrer Ausage, die mit einer Gruppe Afghanen und Araber systematisch Feuer in ihrem Teil, wo sie ihre Zelte stehen hatten, gelegt haben. Sie wurden vorher gewarnt wie alle Campbewohner, dass sie das Camp verlassen müssen. Aber was für ein irrsinniges Verbrechen, Leben, Hab und Gut von Menschen zu bedrohen und das in Kauf zu nehmen. Die Zerstörung der Insel, die sie aufnahm und ihnen Schutz gewährt. 

Es heißt, die Löscharbeiten seien behindert worden. 

Die Feuerwehrleute, zum Teil sind das Freiwillige, Bewohner aus der Gegend hier, sitzen Tag und Nacht in ihren Schutzklamotten in der Nähe vom Camp und warten darauf, dass irgendwo im Camp wieder ein Feuer ausbricht. Das waren die ganzen Wochen, die ich hier bin, immer mehrere Feuer an mehreren Stellen, die gleichzeitig gelegt wurden. Also ein klares Zeichen, dass das Feuer absichtlich gelegt wurde, im Gegensatz zu dem, was oftmals in den deutschen Medien verbreitet wird,  wo es sogar heisst, es wären die Insulaner selber. Diese freiwilligen Feuerwehrleute haben mir selbst schon erzählt, wie sie von den Camp-Bewohnern verhöhnt und beschimpft werden, wenn sie die Feuer löschen. ich habe es auch selber beobachten können in mehreren Fällen, wie die Feuerwehrleute, aber auch Polizisten verspottet und verhöhnt werden. Die meisten Asylsuchenden hier zeigen keinen Respekt und sind oft erstaunlich aggressiv auch den Polizisten gegenüber. Aber Montagabend war es wohl besonders schlimm. Da wurden die Feuerwehrmänner mit Gewalt daran gehindert zu löschen, mit dem klaren Ziel, dass alles niederbrennt.

Ist denn jetzt alles komplett abgebrannt? Kann man da nicht mehr leben?

Man kommt nicht rein. Es ist komplett abgeriegelt. Es gibt auch keine Busse dahin, auch nicht in das Dorf Moria. Die Straße von der Stadt zum Dorf oder von einer anderen Stadt dahin ist komplett abgeriegelt. Es heißt, dass noch ein Teil des Camps steht, aber man muss schauen. Es weht heute ein sehr starker Wind, keine gute Sache bei einem großen Feuer. 

Wo sind denn die Camp-Bewohner?

Gestern Nacht (das heißt: Dienstag, Red.) sind sie in Massen durch die Straßen des Dorfes Moria gezogen, Richtung Hauptstadt Mythilini und andere kleinere Städte. Aber es sind offenbar auch sehr viele einfach in die Berge gegangen. Das Problem ist nun, und die Sorge der umliegenden Dörfer und Bewohner, viele von denen sind gewaltbereit und bewaffnet.

Bewaffnet womit?

Die sind jetzt im Moment in Gruppen von fünf oder zehn Leuten … Moria liegt auf einem Landstreifen zwischen dem Meer und dem Golf von Gera … unterwegs und da werden jetzt überall auch Migranten gesehen, die zum Teil Eisenstangen oder ähnliches dabei haben. Sie haben alle möglichen Waffen im Camp, die ich selber gesehen habe, von Schwertern bis Macheten, man munkelt auch von Schusswaffen aus Erdogans Armee, die Leute sind hochgradig alarmiert deshalb und organisieren sich gerade überall zu Wachtruppen, um sich zu schützen. Die große Sorge von allen Leuten hier auf Lesbos ist: Jetzt sind die Migranten überall verstreut … 

Wir haben hier auch die deutsche NGO Seawatch, mit einem grossen Schlepperboot „Mare Liberum“. Antifa-Leute hoch Fünf. Ich höre sowohl von den Migranten als auch Insulanern, dass die Seawatch-Antifa nicht nur mit koordinierter Menschenschlepperei sondern auch mit Drogenhandel zu tun haben, die Migranten mit echten Pässen – illegal natürlich – ausstatten, damit die dann mit diesen Pässen – oft von Balkan-Ländern – die Insel verlassen können und dann mit Drogen im Gepäck weiter durch die Lande ziehen.

Migranten auf Lesbos Brand im Lager Moria: Dorfbewohner berichten von planvollem Vorgehen  Ich schäme mich hier wirklich, Deutsche zu sein, denn es sind unfassbar viele Deutsche NGOs hier, die sich hier aufführen, als seien sie die Herren dieser Insel und dieses Landes. Ich hab von zwei Deutschen gehört, die sollen sogar mit Drohnen ein griechisches Militärgelände ausspioniert haben, die wurden letzte Woche deshalb verhaftet. Hier ist ja viel Militär und jeder Mensch weiß, dass man hier keine Militäranlagen fotografieren darf. Griechenland, aber vor allem die Inseln, sind in Alarmbereitschaft wegen der Aggressionen der Türkei, man befürchtet Verbindungen bezüglich der Deutschen, die stetig Kontakt zur anderen Seite aufnehmen. Und jetzt mit dem Spionagevorwurf des Militärcamps. Das war ein paar Tage vor dem Feuer. Ich habe übrigens im Moria-Camp selbst auch in vielen Zelten solche Drohnen gesehen. Die kriegen sie von den NGOs, die wirklich unglaublich gut organisiert sind.

Die Angst hier unter den Lesbos-Bewohnern ist: Erdogan hat ja vor kurzem verlautbaren lassen …

(nun mischt sich ein deutschsprechender Grieche, der neben Frau Sommer zu sitzen scheint, in unser Gespräch ein und sagt: „Der hat angedroht, hier Flüchtlinge aus Syrien und muslimischen Ländern kämpfen zu lassen“. )

Wenn man hier im Café sitzt, redet da jeder drüber.

Wie ist denn das Verhalten der Migranten gegenüber den einheimischen Griechen?

Die sind hier zum Teil sehr frech, auch aggressiv. Und was mich bei meinen Besuchen im Camp wirklich betroffen macht: Es sind viele Dschihadisten, strenggläubige Muslime, sogar Taliban hier.

Woran erkennen Sie die denn?

Das sieht man an den Taliban-Klamotten. Es ist eine ganz bestimmte Art, sich zu kleiden. Und der Bart. Sagten mir auch die Campbewohner und zeigen sie mir. 

Wo kommen die Migranten aus Lesbos hauptsächlich her? Syrien?

Syrer so gut wie gar nicht mehr. Da kann man leben, tun ja auch viele, dort wird aufgebaut. Da sind wir in Deutschland wirklich belogen und betrogen worden. Ich hab das früher ja auch alles geglaubt. Ich hab eine deutsche Bekannte die dort seit 2008 lebt, und einen syrischen Freund, der lebt seit Jahrzehnten in Berlin und ist auch während des Krieges zweimal im Jahr nach Damaskus geflogen und dann zu den Golanhöhen gereist, weil er da Land hat. Kein Syrer sollte heutzutage Flüchtlingsstatus erthalten. Hinzukommt, warum sollen die die einen bekamen, eigentlich bei uns bleiben? Sie könne doch wieder zurück. Asyl ist Schutz. den brauchen sie nicht mehr. Und das ist genau das Problem mit der jetzigen ideoligisierten Asylpolitik, es ist eine Ansiedlungspolitik und hat nichts mit dem eigentlichen Schutz nach Genfer Konvention mehr zu tun. 

Also wo kommen sie her? 

Sehr viele inzwischen aus Afrika. Afrika hat jetzt die Koffer gepackt, das sehen wir ja auch in Deutschland, wo sich unsere Städte zunehmend mit Afrikanern füllen. Hier im Lager saßen viele Frauen, nett umschrieben wohlgenährt, mit Hair-Extensions und geklebten langen Fingernägeln, viele auch alleinreisend, die hatten dann einen Status als besonders schutzbedürftig und lebten in einem Sonderteil im Camp. Außerdem haben wir hier in der absoluten Mehrheit Afghanen, hauptsächlich vom Volk Hazara, die ja auch bei uns in Deutschland die Hauptgruppe der Afghanen sind. Junge Burschen mit flottem Haarschnitt und Handy und oft schicken Klamotten von Adidas und Co.

Was ist mit Corona im Camp? Die Angst davor soll eine Rolle gespielt haben für die Unruhe unter den Migranten.

Keiner im Camp hatte nach meinen Beobachtungen Angst vor Corona. Das ist Medienpropaganda und die der NGOs, das ist eine Lüge. Die werden zugemüllt mit gespendeten Masken. Aber kaum einer trug sie innerhalb des Camps, außer wenn sie für NGOs arbeiten oder fotografiert werden. Es waren laut meinen Informationen die Corona-Positiven, die sich weigerten in Quarantäne zu gehen. Das muss man sich wirklich mal vorstellen, die verweigerten das anscheinend hochgradig aggressiv,  womit alles begann, bis hin zum Feuerlegen.

Quelle

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