Geht’s noch? Barley und Marquardt fordern Kreuzfahrtschiffe für Geflüchtete

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Mein Kommentar heute früh zu den Zuwanderern aus Moria:

17 Jahre sind die? Dann müssen wir die aber ganz schnell aufnehmen und für jeden „Unbegleiteten“ 8500,00€ pro Monat investieren, bevor sie volljährig werden! Ach ja – den ganzen Familienclan nehmen wir dann ja gleich mit auf – Stichwort Familienzusammenführung. Am besten bauen wir gleich ein Zweifamilienhaus pro Jugendlichen. (Weil doch die Familien der Zuwanderer immer recht groß sind)

Mein Vorschlag vor 6 Monaten: Jede Woche ein Riesentouristendampfer nach Tripolis schicken – 10.000 Zuwanderer aufnehmen und direkt nach Hamburg bringen. Dort gleich zentral den Wohnungsbezugschein, den Reisepass das BGE, Rentenanträge für die älteren Neubürger sowie Zahnrenovierungsscheine für alle + Krankenkassenkarte – hab ich noch was vergessen?
So schlagen wir allen Schleppern ein Schnäppchen, keiner ertrinkt mehr im Mittelmeer und muss in einem Lager leben. Dazu bekommen wir ganz viele Menschen geschenkt, die wertvoller als Gold sind (Göring-Eck.)
Warum macht man das nicht? Oder will man sich im Licht der Samariter sonnen?
Und sollten die männlichen Zuwanderer lange Weile bekommen – hier ein kleiner Leitfaden, was man alles so machen kann um die Kurzweil zu vertreiben:
http://www.politikversagen.net Also – Wir schaffen das! (Mit uns kann man alles machen)

Manchmal ist die Realität schneller als die Satire!

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Brüssel – Kaum ein „Normalsterblicher“ kann sich überhaupt einen Luxusurlaub auf einem Kreuzfahrtschiff leisten, einfach, weil er das selber bezahlen muss und das „Urlaubsgeld“ nicht vom Steuerzahler hinterher geworfen bekommt.

Etwas anderes ist es, wenn man nach Europa reisen will:

Politiker von SPD und Grünen fordern die Bereitstellung von Kreuzfahrtschiffen für die nach dem Brand im Flüchtlingslager Moria obdachlos gewordenen Geflüchteten auf Lesbos. „Der Brand hat das wenige Hab und Gut, das den Geflüchteten geblieben ist, zerstört und sie benötigen dringend ein Dach über dem Kopf. Schiffe mit Hygienekonzept können ihnen kurzfristig Schutz bieten“, sagte die EU-Parlamentsvize Katarina Barley (SPD) dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Derzeit spiele sich auf Lesbos ein humanitäres Drama ab, so die SPD-Politikerin. Barley zufolge liegen bereits „konkrete Angebote von Reedereien zu Selbstkosten“ vor. „Die Europäische Kommission sollte hierauf zügig eingehen. Die Schiffe sind eine Möglichkeit, sowohl den Geflüchteten als auch den Inselbewohnern kurzfristig Entlastung zu verschaffen, denn beide sind zum Spielball der gescheiterten europäischen Asylpolitik geworden“, sagte sie. Auch der Grünen-Europaabgeordnete Erik Marquardt unterstützt diese Idee. „Viele Schiffe haben bereits Hygienekonzepte erarbeitet. Angesichts des eingebrochenen Markts für Kreuzfahrtreisen sind die Reedereien dankbar für alternative Einnahmequellen“, sagte er dem RND. Kreuzfahrtschiffe böten ausreichend Platz und Sicherheit. Zudem erfüllten sie die Standards zum Infektionsschutz und stellten eine Infrastruktur für eine menschenwürdige Unterbringung bereit. „So wäre eine würdige, geordnete Unterbringung sehr kurzfristig möglich“, so Marquardt.

Der Kreuzfahrtanbieter „Phoenix Reisen“ aus Bonn ist zu sofortiger Hilfe bereit. Johannes Zurnieden, Geschäftsführer von Phoenix-Reisen, sagte dem RND: „Wir stehen bereit, ein Schiff nach Lesbos zu schicken, um den Flüchtlingen und auch der Inselbevölkerung vor Ort zu helfen. Um Geld geht es uns nicht. Wir würden das Schiff auch verschenken.“ Zurnieden zeigt sich angesichts der Not Tausender Menschen auf Lesbos besorgt. „Wir haben Schiffe, die nutzlos hier in Deutschland liegen, während die Menschen auf Lesbos ohne Toiletten sind und nicht wissen, wo sie schlafen sollen. Ein Schiff ist gewiss besser als der Straßenrand“, sagte er. Hilfsbereitschaft signalisierte auch der Reiseanbieter TUI. „Grundsätzlich sind wir offen für Gespräche und den Einsatz von Schiffen“, sagte ein Unternehmenssprecher dem RND.

Die Umsetzung von humanitären Schutz- und Unterbringungsmaßnahmen sei allerdings staatliche Aufgabe; TUI besitze da „keinerlei Kompetenz“, schränkte der Sprecher ein. In der vergangenen Woche hatte auch Athen zunächst eine Unterbringung der Geflüchteten auf Schiffen erwogen – zwei Marineschiffe und eine Fähre wurden auf Lesbos erwartet. Bislang aber steht den Geflüchteten nur ein derzeit errichtetes Zeltlager als Alternative zur Verfügung. 1.200 Menschen – nur knapp ein Zehntel der Obdachlosen – hatte dort bis Mittwochmorgen Quartier bezogen. Von diesen wurden 35 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Tausende harren weiter auf der Straße und auf Feldern aus.

Wir sind gespannt, wann die Politik sich der Obdachlosen in Deutschland annimmt und ihnen ebenfalls Kreuzfahrtschiffe zur Verfügung stellt. (Mit Material von dts)

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