Ärgern sich Merkel & Medien über Trumps Friedensdeal?

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Von: Watergate Redaktion 18. September 2020

Das von Präsident Trump Mitte August angekündigte Friedensabkommen zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain und Israel ist vor drei Tagen von Vertretern der Staaten in einer denkwürdigen Zeremonie im Weißen Haus unterzeichnet worden, der auch die Kongressabgeordneten im Garten beiwohnten. Trump sagte der Presse, es sei damit zu rechnen, dass sich noch 9 weitere Nationen, inklusive Saudi-Arabien dem Friedensabkommen anschließen könnten. Er bezeichnete das Friedensabkommen als „Aufbruch in einen neuen friedlichen Mittleren Osten“, welcher Frieden in der gesamten Region bringen könne.

Donald J. Trump@realDonaldTrump

HISTORIC day for PEACE in the Middle East — I am welcoming leaders from Israel, the United Arab Emirates, and the Kingdom of Bahrain to the White House to sign landmark deals that no one thought was possible. MORE countries to follow!

Das Abkommen ist zweifellos der größte Durchbruch in den Friedensbemühungen im Nahen und Mittleren Osten seit dem Friedensvertrag zwischen Israel und Jordanien. 1978 wurden der israelische Premier Begin und der ägyptische Präsident Sadat für ihre Friedensbemühungen geehrt, US-Präsident Carter bekam den Friedensnobelpreis für seine Vermittlung. Israels Ex-Botschafter Michael Oren bezeichnete das Abkommen als „game changer“. In einem Interview mit der „Bild“-Zeitung sagte er, „der Deal verändere alles, was seit 70 Jahren über Frieden zwischen Israel und den Arabern angenommen wurde. Die Annahme sei immer gewesen, dass man den israelisch-palästinensischen Konflikt als Kern des israelisch-arabischen Konflikts gehalten habe. Das habe sich als falsch erwiesen.“

Verhaltene Reaktion von deutscher Mainstream-Presse

Während das Friedensabkommen weltweit als „einzigartige historische Errungenschaft“ gewürdigt wird, fällt der Applaus von der hiesigen Presse wie erwartet dürftig aus, so wie die beiden Nominierungen Trumps für den Friedensnobelpreis, welchen er – im Gegensatz zum Kriegspräsidenten Obama – tatsächlich verdient hätte. Die Friedensbemühungen Trumps wurden von europäischen Kommentatoren mit Häme bedacht und auch deutsche Politiker machten sich über den Präsidentenberater und Nahost-Sonderbeauftragten Jared Kushner lustig, Trumps Schwiegersohn.

Währenddessen schickte Außenminister Maas seinen Staatsminister Niels Annen, welcher unter anderem für den Nahen Osten zuständig ist, nach Warschau. Dieser hatte aber offenbar wichtigeres zu tun, als das Friedensabkommen Trumps zu würdigen. Auf Twitter beschäftigte sich Annen mit der Feuerwehr Hamburg und einem Einbruch in Eimsbüttel, berichtet die „Bild“ weiter. Dabei schien ihm entgangen zu sein, dass gleichzeitig in Washington historische Friedensabkommen eingeleitet worden waren. Auf Twitter schrieb er später „überrascht“, man „werde das Abkommen erstmal genau prüfen“, so die „Bild“.

Wenig Würdigung Merkel, Maas & Co.

Nicht nur das Auswärtige Amt von Heiko Maas versagte hinsichtlich einer angemessenen Würdigung des Friedensabkommens, sondern die gesamte Bundesregierung reagierte zu verhalten auf den historischen Durchbruch. Denn der Mann, der das ermöglichte, heißt Trump und nicht Obama. Wäre mit Obama der vermutlich schlechteste – gleichzeitig aber zumindest außerhalb der USA beliebteste Präsident seit Kennedy – noch im Amt, ihm wären wohl nicht nur hymnische Leitartikel in den hiesigen und internationalen Zeitungen sicher. Er bekäme höchstwahrscheinlich auch schon bald – und diesmal zu Recht – seinen zweiten Friedensnobelpreis verliehen.

Da Trump aber, selbst wenn er übers Wasser ginge, von der Mainstream-Presse allenfalls die Fähigkeit zum Schwimmen abgesprochen bekäme, wird der geschichtsträchtige Friedensschluss zwischen Israel und seinen Erzfeinden von vielen Journalisten kleingeschrieben oder sogar in den Schmutz gezogen.

Der von „ZDF heute“ interviewte Nahostexperte Michael Lüders sah die Palästinenser durch den Friedensschluss „verraten und verkauft“. Dabei hat der „Experte“ offenbar vergessen, dass Präsident Trump lange vor diesem israelisch-arabischen Friedensabkommen bereits einen Friedensvertrag zwischen Palästina und Israel entworfen und den beiden Parteien vorgeschlagen hatte. Die Zustimmung Palästinas steht noch aus, doch auch dieser Frieden wird nur noch eine Frage der Zeit sein, denn das Vermittlungstalent Trumps ist offensichtlich unschlagbar.

Quelle

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