MERKEL-Problem: Jetzt steigen auch noch die Sozialversicherungsbeiträge

Die Kosten für den Lockdown in Deutschland werden enorm sein. Wir wissen bis heute, dass die Schuldenuhr in Deutschland bereits mehr als 2 Billionen Euro aufweist. Die EU möchte nun, dass die Beiträge Deutschlands für den Haushalt um bis zu 40 % steigen. An der einen oder anderen Stelle wird jeder von uns dies spüren. Eine der Fallen: Die Sozialversicherungsbeiträge.

Wir berichteten kürzlich hier, dass die Beiträge steigen werden. Die wichtigste Botschaft: Die bisherige Obergrenze von 40 % der Bruttoeinkommen wird wohl nicht zu halten sein.

Eine Expertenkommission hat seit 2019 im Auftrag der BDA den Sachverhalt untersucht. Die Kommission wurde von Prof. Martin Werding geleitet, die Studie nennt sich: „Zukunft der Sozialversicherungen“ Beitragsbelastung dauerhaft begrenzen“.

Gesetzgeber sollte Belastung von weniger als 40 % sicherstellen

Die Studie widmet sich dem selbsterklärten Ziel von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, nicht mehr als 40 % der Einkommen für Sozialversicherungen aufwenden zu müssen. Die übrigen Mitglieder der GroKo, also die SPD oder auch Kanzlerin Merkel, haben das Ziel bis dato noch nicht ausgerufen.

Wenn die demografische Entwicklung in Deutschland anhielte wie bislang, so jedenfalls die Studie, dann würde bis zum Jahre 2040 eine Beitragsbelastung von gut 50 % anstehen. Im Jahr 2060 werden dann 55 % als Beitragsbelastung zu erwarten sein.

Zu den Sozialversicherungskosten rechnen etwa die Beiträge in die Rentenversicherung, in die Krankenversicherung, die Pflegeversicherung, die Arbeitslosen- und auch die Unfallversicherung. Unternehmen und Beschäftigte teilen sich formal die Belastung, indem die Gesamteinkommen (brutto) belastet werden. Die Bruttoeinkommen bei Arbeitnehmern sind demnach geringer als die tatsächlichen Bruttokosten, die ein Unternehmen zahlt (Bruttoeinkommen AN plus die Sozialabgaben, die das Unternehmen abführt).

Die Belastungen sind insofern bemerkenswert, als die Steuerbelastung noch nicht einmal inkludiert ist. Bei einem Durchschnittssteuersatz von 30 % würden 2040 etwa 75 % insgesamt an den Staat un die Sozialversicherungsträger fließen. Die entscheidenden Hintergründe dazu finden Sie hier.

Quelle

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