Realitätsverdrehung im „Stern“: Die Maske als Freiheitssymbol

„Freiheitsmaske“ – Symbolfoto: Imago

Die „Alltagsmaske“ als Ausweis unserer Freiheit? Im „Stern“ ist ein unglaublich dreister Artikel erschienen, in dem genau das behauptet wird. Die Medienkritik.

von Max Erdinger

Im Jahre 1948 kam George Orwells Dystopie „1984“ heraus. Gerade während der sogenannten „Pandemie“ im Jahr 2020 wurde der alte Orwell häufig bemüht, um gegenwärtige Parallelen zu jenem System aufzuzeigen, das der englische Schriftsteller 1948 meinte, als er sein weltberühmtes Werk verfasste. Das war die damalige Sowjetunion.

Das Buch sei immer noch eine deutliche Mahnung und sensibilisiere, wenn es um den Umgang mit staatlicher Gewalt, Bürgerrechten, Überwachung, Kultur und Medien geht, schrieb Prof.Dr. Marc Coester sehr zutreffend bereits vor sieben Jahren. Coester über den dystopischen Orwell-Staat: „Die drei Parolen der inneren Partei prangen am Ministerium für Wahrheit. Ozeanien wird mit harter Hand regiert. Die Bevölkerung unterdrückt und kontrolliert. Die Gedankenpolizei überwacht jeden Schritt der Bevölkerung. Neusprache, die von der Partei eingeführte Amtssprache, ersetzt oder streicht schädliche Begriffe wie »Gerechtigkeit«, »Moral«, »Demokratie«. Fernsehgeräte, die den ganzen Tag den Staatssender zeigen, können sämtliche Wohnzimmer akustisch und visuell überwachen – zur Erinnerung steht »Big Brother is watching you« auf Plakaten überall in Ozeanien. Kunst wird zensiert oder verboten. Die Geschichte neu geschrieben. Freie Meinungsäußerung und Bürgerrechte gibt es schon lange nicht mehr.“ – Zweifellos: Orwell könnte auch an Deutschland und die EU im Jahr 2020 gedacht haben, wenn er nicht bereits 1950 im Alter von knapp 47 Jahren verstorben wäre.

Den Kolumnisten Frank Schmiecher im „Stern“ ficht das nicht an. In seiner Kolumne „Hier spricht der Boomer“ behauptet er nicht nur, die „Alltagsmaske“ sei ein Symbol unserer Freiheit, sondern er erklärt auch noch, warum das angeblich so ist. Der „Stern“-Kolumnist selbst kommt einem dabei vor, als sei er der Orwellschen Phantasie entsprungen. Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke …

Allein schon der Versuch, jemandem weiszumachen, die „Alltagsmaske“ sei ein Freiheitssymbol, läßt tief blicken hinsichtlich der Frage, wofür man beim „Stern“ die eigene Leserschaft hält. Es scheint diesbezüglich kein Blatt Papier zwischen die dortige Chefredaktion und meineneinen zu passen. Einigkeit also wenigstens in diesem Punkte. Aber dann scheiden sich die Geister.

Gefährlich geht die Erzählung umher

Frank Schmiecher: „Es geht gerade eine gefährliche Erzählung um, die geht ungefähr so: Die Bundesregierung nutze die Zeit der Pandemie, um unsere Demokratie auszuhöhlen. Grundrechte wie das Versammlungsrecht würden beschnitten. Die Maske sei Ausdruck unserer Unfreiheit, Maskenträger seien Schafe, die blind den Mächtigen hinterher trotten.“ – Kurzen Moment noch. Ehe ich mich mit der Perfidie der Schmiecherschen Satzkonstruktion auseinandersetze, möchte ich noch einmal daran erinnert haben, daß die Bundesregierung ein Subventionsprogramm in Höhe von 220 Mio. Euro für die vom Auflagenverlust gebeutelte „Qualitätspresse“ beschlossen hat. Es könnte sich also bei Schmiechers Kolumne alleine deswegen schon um die Abtragung einer Dankesschuld handeln. Aber zurück zur Perfidie seines einleitenden Satzes: Den Indikativ als Modus zur Darstellung eines tatsächlichen Geschehens verwendet er zum Transport einer eigenen, höchst subjektivistischen Interpretation, die alles andere als eine Tatsache beschreibt: „Es geht gerade eine gefährliche Erzählung um …“ – den Irrealis allerdings verwendet er für das, was tatsächlich passiert: „Die Bundesregierung nutze„, anstatt „die Bundesregierung nutzt …“. Das ist bereits eine komplette Verdrehung. Richtig gewesen wäre, zu schreiben, die Erzählung, die umgeht, könne gefährlich sein, weil die „nämlich so geht“: „Die Bundesregierung nutzt die Zeit der Pandemie, um unsere Demokratie auszuhöhlen“. So geht die Erzählung nämlich tatsächlich, weswegen sie im Indikativ zu schildern gewesen wäre, wohingegen Schmiechers persönliche Einschätzung im Konjunktiv oder im Irrealis hätte stehen müssen.

Tja, was denkt sich meinereiner, wenn er einen Autoren schon in dessen erstem Satz beim „grammatikalischen Framing“ erwischt? – Der Mann will nicht der Realität, sondern seiner persönlichen Absicht folgen. Das könnte interessant sein für jemanden, der aus welchen Gründen auch immer an Frank Schmiechers Absichten interessiert ist. Wer allerdings wissen will, ob die Bundesregierung die Zeit der Pandemie nutzt, um unsere Demokratie auszuhöhlen, dem nützt es gar nichts, zu erfahren, daß ein Frank Schmiecher im „Stern“ sein persönliches Meinen & Finden absichtsvoll verwechselt mit der Tatsache, daß Dritte eine Erzählung in Umlauf bringen. Eine „gefährliche“ noch dazu. Tatsächlich geht nämlich keine gefährliche Erzählung um, sondern eine realistische. Tatsächlich werden Grundrechte wie das Versammlungsrecht beschnitten. Tatsächlich müssen regelmäßig erst die Verwaltungsgerichte bemüht werden, um diese Beschneidungen wieder aufzuheben. Allein die Häufigkeit, mit der das passiert, ist bereits ein Indiz dafür, daß Bundesregierung, Länderregierungen oder der Berliner Senat entweder keine Ahnung vom Grundgesetz haben oder daß sie wild entschlossen sind, es einfach zu ignorieren. Das wäre nicht eine Gefahr, sondern das ist eine. Noch genauer: Allein schon der weitverbreitete Verdacht, daß Bundes- und Länderregierungen das Grundgesetz entweder nicht kennen könnten oder es sogar ignorieren wollten, ist bereits eine Gefahr für „unsere Demokratie“. Wobei man selbst dann unterstellen müsste, daß wir tatsächlich noch eine haben. Daß man beim „Stern“ offensichtlich damit rechnet, die eigenen Leser mit rabulistischen Grammatik-Tricks schon im ersten Satz eines Artikels einlullen zu können, macht Schmiechers Einlassungen zu einem „gefährlichen Artikel“, um hier seine eingebildete Raffiniertheit nachzuäffen. „Gefährlich“ ist, daß es Schmiecher in seinem Artikel unterläßt, darauf hinzuweisen, wie Verwaltungsgerichte regelmäßig korrigierend einschreiten müssen. Warum unterläßt er es? Weil der Hinweis seiner persönlichen Absicht nicht dienlich wäre.

Wir leben bekanntlich in einer „Demokratie“, in der das 1. Axiom der (deutschen) Sozialpsychologie zum dogmatischen Fundament der „demokratischen Meinung“ geworden ist. „Jeder Mensch konstruiert sich seine eigene Realität“, lautet das 1. Axiom. In der Folge haben sich Wahrheit und Lüge gründlich vermischt und gehen heutzutage unterschiedslos als „gleichberechtigte Meinung“ durch. Das gilt als mordsdemokratisch im Lande des ewigen Untertans und verhilft diesem Untertan dazu, ohne sich ändern zu müssen Untertan bleiben zu können, weil er sich selbst als Demokraten begreifen darf. Das wiederum hilft einer autokratischen Regierung hinter der Demokratiefassade, weil es über die Eitelkeit des „demokratisch-gleichberechtigten Meinungsinhabers“ verhindert, daß sie von der „breiten Masse“ als Autokratie erkannt werden kann. Zwar kann man bei „Stern“-Lesern nicht mehr von Masse reden, aber ziemlich breit müssen die übriggebliebenen Leser schon sein, um auf einen solchen Schmiecher-Artikel auch nur einen Pfifferling zu geben.

Aust und Steingart versus Schmiecher

Weil sich nun ein Frank Schmiecher als gleichberechtigter Meinungsinhaber gerieren darf, der nicht – was realistisch wäre – vor lauter Scham im Boden versinken muß, stellt er „seine Meinung“ auch als gleichberechtigt neben die von „Welt“-Herausgeber Stefan Aust und die von Gabor Steingart. Er zitiert beide.

„Die Maske muss der Maske wegen getragen werden. Als Symbol für Gehorsam den Maßnahmen der Regierung gegenüber.“ (Stefan Aust, Herausgeber WeltN24)

„Ein Regieren mit Notstandsverordnungen (hat) die Tür zum autoritären Durchregieren geöffnet.“ (Podcaster Gabor Steingart)

Schmiechers Meinung: Das ist sie, die „gefährliche Erzählung“ die hierzulande umgeht. Wir wären aber nicht im besten Deutschland, das es je gab, wenn ein Frank Schmiecher nicht dazu übergehen würde, seine rabulistischen Verbmodi-Tricks (Verwendung von Indikativ, Irrealis und Konjunktiv) noch durch simuliertes Differenzierungsvermögen zu ergänzen. Die deutsche Differenzierungssimulation kommt im Jahre 2020 immer mit dem „Wie-Wort“ daher. Hier also: „Wie gefährlich ist die Erzählung, die umgeht?“ Daß sie gefährlich sei hat der Leser bis zu diesem Punkt nämlich bereits gefressen. Sehr gut macht sich auch immer ein Einschub, der von der persönlichen Betroffenheit berichtet, welche einem – wie hier durch Stefan Aust und Gabor Steingart -, immer von außen aufgezwungen wird, so daß man zum Leidenden wird, zum Opfer, dem gefälligst das Mitgefühl der „menschlichen Gesellschaft“ zuteil zu werden hat. Das ist im Falle Schmiechers eine realistische Kalkulation, weil der „Stern“-Leser der Protototyp eines „woken“ Deutschen ist, der mit Freuden das logische Denken in die Tonne tritt, sobald ihn jenes „richtige Gefühl“ beseelt, welches absichernde Voraussetzung für den dekadenten Verzicht auf die Logik ist. Frank Schmiecher kommt als nächstes also mit dem obligatorischen Betroffenheits-Einschub, mit dem er sich jene Bonuspunkte zu ergaunern hofft, die er angesichts der Dürftigkeit seiner weiteren Argumentation dringend brauchen wird. Dieser Einschub geht so: „Mir ist nach solchen Sprüchen ein bisschen übel. Denn die Maske ist nicht das Zeichen der Unterdrückung, sondern ein Zeichen der Freiheit.“ Wir sehen: Dem Differenzierungssensibelchen wird schnell schlecht. Ein ganz armer Mensch, der unser volles Mitgefühl verdient hat. Am besten hassen wir jetzt mit Schmiecher jeden, der ihm diese Übelkeit eingebrockt hat, indem er das Maskenzeichen komplett fehlinterpretierte.

Einschub

Kleiner Einschub meinerseits: Wenn vor fünfzig Jahren jemand versucht hätte, eine vorgeblich rationale Diskussion mit der Behauptung eines persönlichen Übelkeitsgefühls auf die emotionale Ebene des Mitleids zu ziehen, dann wäre der „hinterfotzig“ genannt worden. Und früher hätte man als Christenmensch auch noch gewußt, wie man dem Hinterfotzigen am schnellsten zu seiner Läuterung verhilft. Das ist allerdings heute nicht mehr salonfähig, weil wir deutlich „zivilisierter“ geworden sind. In der linken „Zivilisiertheit“ sind die altehrwürdigen Salons ohnehin nur noch etwas für bourgeoise Schweine. Jedenfalls darf einem Schmiecher im Angesichte anderer Meinungen heutzutage übel werden – und „wir“ haben die Pflicht und die Schuldigkeit, ihn dafür zu bedauern und mit unserer ganzen Solidarität zu überschütten. Was zählt noch der Verstand, wenn das Gefühl das Regiment übernommen hat? – Eben. „Menschliche Gesellschaft …“ – Einschub Ende.

Dennoch erneut dieser frappierende Gegensatz: „Die Bundesregierung nutze …“ einerseits – und “ … die Maske ist nicht das Zeichen der Unterdrückung, sondern ein Zeichen der Freiheit“ andererseits. Jede Wette, daß Frank Schmiecher partout auch noch ernstgenommen werden will. Der „Stern“-Schmiecher weiter: „Die meisten Deutschen beweisen jeden Tag mit einem Stück Stoff, dass sie gewillt sind, der Vernunft zu folgen.“ Zwar bin ich mir nicht sicher, daß Schmiecher seine Behauptung, die ubiquitäre Maskenträgerei beweise Vernunft, dem „Stern“-Leser wiederum als „Beweis“ für die Richtigkeit seiner Behauptung andienen will, die Maske sei kein Zeichen der Unterdrückung, sondern eines der Freiheit, aber für denkbar halte ich es, daß man beim „Stern“ ernsthaft damit kalkulieren könnte, der Leser liese sich eine zweite subjektivistische Behauptung als „Beweis“ für die Richtigkeit einer ersten subjektivistischen Behauptung andrehen. Wodurch ich dann bei der Frage lande, ob der Nutzen der Alphabetisierung eines Volks wirklich so groß ist, wie allgemein unterstellt wird, oder ob sich dieser Nutzen selbst in seinem Ausmaß am Denkvermögen des zu beschulenden Analphabeten orientiert. Anders gefragt: Muß man erst das Lesen lernen, um logisch denken zu können, oder muß man erst logisch denken können, damit das Lesenlernen überhaupt einen Sinn hat? – Na, sei´s drum, der „Stern“ erscheint auch, ohne daß das abschließend geklärt ist.

Der kleinste gemeinsame Nenner

Die meisten Deutschen halten sich an den kleinsten gemeinsamen Nenner: Wir haben uns als Gesellschaft dafür entschieden, gemeinsam das Virus zu bekämpfen. Wir sind solidarisch. Klar, dass es zu einzelnen Regeln unterschiedliche Meinungen gibt. Darüber wird ausgiebig diskutiert. Im Internet, Talkshows und am Küchentisch. Wir streiten, aber wir halten uns an Vereinbarungen.“ – *ROFL!*.

Ohne dieses vermaldeite Virus müsste Schmiecher gar keine Kolumne beim düsteren „Stern“ schreiben, sondern könnte als Clowns-Entertainer auf einem Kreuzfahrtschiff in der sonnigen Karibik arbeiten. „Wir als Kreuzschiffahrtsgesellschaft halten uns an den kleinsten gemeinsamen Nenner und bezeichnen die Palmen dort drüben als Pflanzen. Wir sind solidarisch. Klar, daß es zu einzelnen Pflanzen unterschiedliche Meinungen gibt. Darüber wird ausgiebig diskutiert.“ – aaaalter Schwede. Chuzpe hat er, der Mann.

Dem Leser eine obrigkeitsstaatliche und strafbewehrte Anordnung als „Vereinbarung“ andrehen zu wollen, erfordert nämlich Chuzpe. Ganz ehrlich: Meinereiner hat mit niemandem jemals irgendetwas vereinbart, das mit Masken zu tun hatte. Maskenvereinbarungstechnisch gesehen bin ich ein gänzlich Unbeleckter. „Wir haben uns als Gesellschaft dafür entschieden, gemeinsam das Virus zu bekämpfen …“ – da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt von einem solchen verlogenen Geschwurbel?

Es ist wohl so: Die Regierung hat in Absprache mit der WHO und anderen Regierungen ohne jede weitere Gemeinsamkeit beschlossen, den kulturellen Verfallszustand in der Infantilität zu nutzen, um den Völkern per Panikmache (entsprechende Strategiepapiere dazu sind bekannt geworden) einzureden, die je persönliche Angst vor Infektion und möglichem Dahinscheiden (Surrogat: „meine gleichberechtigte Meinung“) begründe eine Pflicht für die Allgemeinheit, den Infantilen auf dem Weg in die grundlose Panik zu folgen, weil alles andere als unsolidarisch anzusehen sei.

Über die tiefere, ideologische Ursache für den regierungsamtlich beförderten Panikschnack braucht man gar nicht mehr zu grübeln, weil die u.a. von der Kanzlerin bereits genannt wurde: Über die Schleifung der Grundrechte und den Mißbrauch des Bürgers als wandelnde Panik-Litfaßsäule hin zu einer „neuen Weltordnung“, die mit den bürgerlichen Grundrechten freiheitlich-demokratischer Staaten absolut inkompatibel ist. Die Bundeskanzlerin wirbt seit Jahren explizit für die „neue Weltordnung“. Und die behauptete „Pandemie“ ist das ideale Vehikel,um die Verwirklichung dieser „neuen Weltordnung“ gehörig voranzutreiben. Es gibt keine Pandemie, die gefährlicher wäre als altbekannte Epidemien. Deshalb erfolgte schließlich die Neudefintion dessen, was „Pandemie“ sein soll, durch die WHO erst kurz bevor sie dann „tatsächlich ausgebrochen“ ist. Tatsächlich ausgebrochen ist sie allerdings nur in den Köpfen der Paniker.

Ohne willfährige Medien, die – „anständig“ subventioniert – gern Regierungspropaganda verbreiten, hätte bis heute kein Mensch etwas von einer Pandemie bemerkt.

Doch dreist geht es weiter: „Zur menschlichen Vernunft gehört es, die persönliche Freiheit aus eigenem Willen in einigen Aspekten zu beschränken, wenn es einem höheren Ziel dient. Das ist höchster Ausdruck staatsbürgerlicher Verantwortung, des Vertrauens in die Demokratie und gelebter Moral. Millionen Menschen in Deutschland sind dieser Verantwortung gerecht geworden.“ – Wenn das nicht Wahnsinn ist? Wer allein schon in Kenntnis des autokratischen Umgangs der Kanzlerin mit demokratisch einwandfrei verlaufenen Ministerpräsidentenwahlen und der permanenten Korrektur politischer Entscheidungen durch Verwaltungsgerichte noch vom „Vertrauen in die Demokratie“ redet, kann leider nicht mehr alle Latten am Zaun haben und lebt wahrscheinlich in einer komplett anderen Welt. Oder er simuliert seine eigene Verpeiltheit im Auftrag. Vielleicht muß er ein Häuschen abbezahlen, wer weiß.

Und Schluß

Aber ich denke, ehe das hier zu lang wird, breche ich diese Medienkritik mit dem Hinweis ab, über den Zustand der noch als existent unterstellten Demokratie sei bereits dadurch viel ausgesagt, daß einigen Lesern vom „Stern“ die Schmiecher-Kolumne als bedenkenswert angedient werden kann. Immerhin verkauft sich das Blatt noch ein bißchen. Würde ich mir eine „Stern“-Ausgabe zulegen wollen, dann würde ich einem Bedürftigen fünf Euro alleine dafür zahlen, daß er für mich zum Kiosk geht, um mir den Schund später diskret hinter der großen Eiche im Stadtpark zu übergeben. Der „Stern“ ist ja nur noch peinlich. https://ecdn.firstimpression.io/static/html/obd_banner.html


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Jessica Phillips

Jessica Phillips 5. Oktober 2020 2:17

Gedanken, die leeren Koepfen entspringen, sind am gefaehrlichsten! (Zitat Zarko Petan) Mehr muss dann doch zu solchen Typen nicht sagen! 1

Sachse

Sachse 4. Oktober 2020 22:25

Lieber Max Erdinger, es geht noch toller. Bei diesem Schreiberling kann man ja noch von einer abstrusen eigenen, aber unmaßgeblichen Meinung ausgehen. Folgendes Zitat stammt aus einem Interview, dass die leitende Mitarbeiterin Marina Oesterreich vom Chemnitzer Krankheitsamt (früher Gesundheitsamt) dem MDR gab: „Mittlerweile ist es ein Accessoire geworden, wo jeder für seinen Anspruch das raussuchen kann, was ihm steht und gefällt“. 4

Causa

Causa 4. Oktober 2020 20:16

Es gibt einen wesentlich drastischeren Roman als „1984“: „Schöne, neue Welt“.
Nur ein Beispiel daraus: die Wohnungen und Häuser sind aus Glas. Alles ist öffentlich. 4

Sarkastico

Sarkastico 4. Oktober 2020 19:21

Der Stern?
Was war das noch? 6

Tjalfi

Tjalfi 5. Oktober 2020 3:55 Reply to  Sarkastico

Der mit den Tagebüchern des Unaussprechlichen… 2

WirlebeninderMatrix

WirlebeninderMatrix 4. Oktober 2020 19:16

SYMPTOM_Bekämpfung sit ebenfalls wichtig, Wichtiger erachte ich jedoch Ursachen-Sensibiliesierung: Die Schrottung der Bildung, Zersetzung Familie, Werte, Tradition, Glaube, Patriotismus…Klima-Schwindel, Gender-Irrsinn, Migrantenflutung, Bürokratisierung, sukzessive Zerstörung Mittelstand, Zensur und eben auch Corona… sind natürlich alles nur Zufälle, Versagen, Dummheit, schlimmstenfalls Sesselkleben/kleine Vertuschung. – NEIN, das ist ein unsichtbarer HYBRIDER Krieg, der an vielen Fronten gleichzeitig stattfindet, mit dem Ziel der kompletten Destabilisierung, dem eine jahrzehntelange Agenda vorausgegangen ist, in dem unser Politiker nur Marionetten sind… Erst wenn man das erkennt, DANN macht plötzlich die widersprüchliche „Politik“ SINN!!!! Aber die meisten wollen oder können es sich nicht vorstellen. „Um die Weltregierung durchzusetzen ist es… Weiterlesen » 4

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