NEWSLETTER 06.10.2020

TICHYS EINBLICK
Von Cancel Culture…
… ist viel die Rede; es ist der mit „Culture“ geschönte Begriff für den Versuch, abweichende Meinungen zum Verstummen zu bringen.
Im öffentlich-rechtlichen Fernsehen wie in Medien, der Politik und möglichst auch am Stammtisch. Da klappt es nicht immer ganz so gut. So weit reicht der Arm der Angstmacher noch nicht.

Und es gibt auch positive Zeichen. Immer mehr Bürger und auch Politiker haben begriffen: Hier geht es um den Kern der Demokratie, wenn nur noch Ja-Sager gehört werden sollen.

Arnold Vaatz konnte seine Rede zur Wiedervereinigung in Dresden halten, auch wenn SPD, Grüne und die Linke als Block den Sächsischen Landtag verlassen haben. Herbert Wehner, der große Fraktionsvorsitzende der SPD zu Zeiten, in denen diese Partei noch Bundeskanzler zu stellen vermochte, Herbert Wehner hat einmal der Union, als diese den Plenarsaal verlassen hat, hinterhergerufen: „Wer rausgeht, muss auch wieder reinkommen.“ Nun denn, irgendwann muss zumindest die SPD wieder den Weg zurück in den demokratischen Konsens finden – oder sie findet sich plötzlich als diejenige, die dann draußen steht.

Und wie Vaatz ging es auch Peter Hahne, der häufig bei TE schreibt: In der alten Universitätsstadt Freiberg waren es wieder die drei Parteien mit dem schwachen Demokratieverständnis, die seine Rede verhindern wollten. Hahne konnte trotzdem sprechen. 

Das ist ein gutes Zeichen. Die Demokratie lebt. Und ihre Anhänger beginnen sich zu wehren und dafür einzutreten. Dann ist auch das Wort von der Kultur richtig: Als Streit-Kultur verstanden, dem Geist der Demokratie.
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