Tichys NEWSLETTER 16.10.2020

TICHYS EINBLICK
Auf den Müll…
… mit allen Polizisten, diese Utopie einer taz-Kolumnistin, die nebenbei als Werbegesicht für das Berliner Luxuskaufhaus KaDeWe Modell steht, offenbarte die hohe Qualität des Journalismus, und ist keine Beleidigung, wie der Deutsche Presserat befunden hat.
Nun mussten in der Liebigstraße 34 in Berlin 1500 Polizisten den Müll wegräumen, den  viele Linke und andere Anhänger der „anarcha-queer-feministischen“ Szene hinterlassen haben. Denn es geht nicht um ein paar seltsame Hausbesetzer. Sie operieren im Schutz einer breiten Unterstützerschaft, die auch applaudieren, wenn etwa eine Autobahn wegen selbsternannten Naturschützern gesperrt wird – und es dann zu einem schweren Verkehrsunfall kommt.

Denn erst nach jahrelangen Prozessen, zu denen auch Attacken gegen den Anwalt des Hauseigentümers der Liebigstraße 34 gehörten, sprach ein Gericht diesem dann doch irgendwann das Recht zu, über seine Immobilie zu verfügen. Das gilt in den tonangebenden Kreisen Berlins und für Unterstützer draußen im Land als exotische und unbegreifliche Entscheidung. 

Allmählich scheint es dem rot-grünen Establishment aber zu dämmern, dass es dabei ist, seine eigene Existenzgrundlage zu zerstören. Die Unterstützung für die „anarcha-queer-feministische“ Szene gegen die Polizei war doch sehr übersichtlich. Die Bilder zeigen ja auch: Nicht nur Polizisten leben schlecht in dieser sagrotan- und kapitalismusfreien Szene – auch die bedrohten Nachbarn. Das lässt hoffen. Auch wenn es immer neue Spinnereien gibt, die von der Schwäche des bürgerlichen Milieus zeugen – lesen Sie den Beitrag, wie die Bahn einknickt. Sie hat gewagt, Anzeigen in Schwarz-weiß-rot zu publizieren – voll Nazi eben. 
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