Es raschelt im Blätterwald…

TICHYS EINBLICK
Es raschelt im Blätterwald…
… mit der Süddeutschen Zeitung und Frankfurter Allgemeinen Zeitung torkeln gerade zwei Zeitungen, die sich als Leitmedien verstehen.
Die Welt musste diesen Anspruch mangels relevanter Auflage schon aufgeben wie zuvor schon das Handelsblatt, das nur noch in einer winzigen Nische seine Existenz fristet. 

Die FAZ gerät unter Druck, weil ihre unkritische Regierungsnähe, ihre vielfachen Faktenfehler, die sich zu echten Manipulationsversuchen auswachsen, und ihr Linkskurs die Leser abschrecken. Großes Aufsehen hat Professor Peter J. Brenner hervorgerufen, der nach Jahrzehnten als FAZ-Leser sein Abo kündigte und in einem detaillierten Brief an die Herausgeber begründet hat, warum er die Frankfurter in ihrer selbstbezogenen Ruhe nicht mehr stören will.

Anders liegt der Fall der Süddeutschen Zeitung; die hat diese Art von Lesern, die an Fakten und klarer Trennung von Bericht und Kommentar interessiert sind, schon lange abgestoßen. Jetzt sieht sie sich Vorwürfen ausgesetzt sie argumentiere wiederholt antisemitisch. Es geht um eine Kritik an dem Pianisten Igor Levit, der, so ein Autor in der SZ, aus seinem Spiel mit Twitter weit mehr Berühmtheit ziehe als aus seinem Spiel auf den Klaviertasten. Levit spricht Wählern der AfD ihr „Menschsein“ ab. Darf man ihn jetzt dafür kritisieren oder auf keinen Fall, weil das „den Rechten“ hilft, wie die Kritiker der SZ meinen? Die Chefredaktion hat dem Druck nicht lange standgehalten und ist umgefallen. Auch kein gutes Zeichen für ein Blatt. Denn Journalismus kann es niemals allen Recht machen. Zukünftig also darf man von der SZ keinerlei Beitrag erwarten, der nicht vorher von einer Art Twitter-Tribunal abgesegnet und entsprechend windelweich daher kommt.

Schade eigentlich. Aber so ist der Lauf der Dinge. Man kann sich durch schlechten Journalismus auch selbst überflüssig machen. Aber es gibt ja Alternativen. Und so fallen jahreszeitgemäß die Blätter zu Boden.
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