Robert Habeck fordert konsequentes Vorgehen gegen Islamismus

Der Bock als Gärtner

Von Alexander Wallasch

Weil sein Stern schon wieder sinkt, gibt Habeck jetzt mal den Islamismus-Bekämpfer. Wer wird auf den Taschenspielertrick reinfallen?

Was den Chef der Grünen dazu brachte, gegenüber dpa auf einmal in Sachen Islamismus eine Law&Order-Botschaft zu verkünden, kann Robert Habeck nur selbst beantworten. Für die Angehörigen der Opfer und viele andere Deutsche jedenfalls sind diese neuen Töne von Habeck wohl kein Trost, sondern es ist wohl eher eine Zumutung, wenn der grüne Bundesvorsitzende nach dem mörderischen Attentat von Dresden und der späten Festnahme des Täters nun äußert, die islamische Bedrohung sei real.

Im Wortlaut erklärte Habeck seinen Gesprächspartnern: „Ein grausamer Mord in Paris an einem Lehrer, der die Meinungsfreiheit verteidigt, eine tödliche Messerattacke mitten in der Dresdner Innenstadt auf zwei Urlauber: Die letzten Wochen haben erneut gezeigt, wie real die Bedrohung durch islamistische Gewaltäter ist. (…) Wir müssen konsequent gegen diese Gewalt, getrieben durch Hass und Menschenverachtung vorgehen. Sie ist eine Bedrohung für unser Zusammenleben und unsere offene Gesellschaft.“ADVERTISING

Wie bitte? Jetzt, wo es brennt, fordert er plötzlich wie aus heiterem Himmel einen konsequenten Kampf gegen Islamismus, ohne sich dabei für die über Jahre hinweg andauernde Duldung durch seine Partei zu entschuldigen, also überzeugend Abbitte zu leisten für die Verharmlosung von Gewalt gegen Einheimische durch Zugewanderte. Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Twitter angezeigt werden.

Wie lange haben die Grünen eigentlich gebraucht, sich für ihre Förderung von Kinderschändern zu entschuldigen und diesen Wahnsinn aufzuarbeiten? Rund zwanzig Jahre später bat die Grünen-Landesvorsitzende Bettina Jarasch um Verzeihung: „Das Wegschauen sehen wir als institutionelles Versagen“, bescheinigt sie ihrer Partei.

Und wie lange haben die Grünen gebraucht, sich für ihre negative Haltung gegenüber der Wiedervereinigung bei den Ostdeutschen zu entschuldigen? Hier hat es sogar dreißig Jahre gedauert, bis sich ein Robert Habeck in einem Gastbeitrag für T-Online kritisch geäußert hat gegen der Haltung seiner Partei, „die lieber eine linke Diktatur in der DDR haben wollte als keine DDR.“

Zeit zum Lesen „Tichys Einblick“ – so kommt das gedruckte Magazin zu Ihnen Robert Habeck ruft nach der Festnahme des islamistischen mutmaßlichen Mörders von Dresden dazu auf, den Kampf gegen Hass und Islamismus zu intensivieren. Dagegen ist ja überhaupt nichts zu sagen, aber aus dem Mund eines grünen Parteichefs verhöhnt es die Opfer, wenn seine Kritik nicht zu allererst in die eigenen Reihen zielt, dorthin nämlich, wo führende Grüne wie beispielsweise Katrin Göring-Eckart diese Massenzuwanderung von vorwiegend muslimischen jungen Männern seit Jahren feiern, als müsse Deutschland sich noch bedanken dafür, dass die Sicherheitsarchitektur zusammenbricht. Die Grünen-Fraktionsvorsitzende im Deutschen Bundestag erklärte auf dem Höhepunkt der ersten Massenzuwanderungswelle 2015 bei Anne Will:

„Dieses Land wird sich verändern. Und es wird sich ziemlich drastisch verändern. Und es wir ein schwerer Weg sein, aber dann glaube ich, können wir wirklich ein besseres Land sein. Und daran zu arbeiten, das mit Begeisterung zu machen, die Leute mitzunehmen, auch die, die Angst haben (..) das ist eigentlich die historische Chance in der wir sind. Das ist wahrscheinlich sogar noch mehr als die deutsche Einheit, was wir da erreichen können. Was die Kanzlerin gemacht hat, ist eine große Idee davon, was es heißt, dieses Land neu zu denken. (…) Die Arbeitgeber scharren längst mit den Füßen und sagen: Wir brauchen diese Leute. (..) “

Das Scharren hat längst aufgehört, stattdessen werden immer neue Programme aufgelegt, welche die Corona-gebeutelten Mittelständler mit der Euro-Puderdose nötigen, Auszubildende zu nehmen, die sie früher trotz Mangel nicht mit der Kneifzange eingestellt hätten. Und dann müssen sich die von den Corona-Maßnahmen vielfach ruinierten Unternehmer von der Kanzlerin noch erzählen lassen, die wahren Verlierer der Pandemie seien die Zuwanderer.

Kirche unten gegen Kirche oben „Seenotrettung“: Ein aufsässiger Pfarrer gegen den EKD-Vorsitzenden Muslimische Familien-Clans kontrollieren mittlerweile ganze deutsche Stadtviertel. Und sie rekrutieren fleißig neue Kriminelle aus der Masse von bald zwei Millionen Migranten, die nach 2015 großteils illegal nach Deutschland eingereist sind und zum überwiegenden Teil nicht fürchten müssen, je wieder zurückgeschickt zu werden. Trotz diverser auch innereuropäischer Abkommen darf bleiben, wer es bis hierher geschafft hat, Spanien und Frankreich verbindet hier übrigens etwas: Der gemeinsame kostenlose Bus-Shuttle-Service von der Mittelmeerküste mitten hinein in die deutschen Ballungsgebiete über mehrere Staatsgrenzen hinweg.

Aber das alles wäre nicht möglich – die Kriminalstatistik ist hier selbsterklärend, wird aber Jahr für Jahr neu verbogen bis zur Unkenntlichkeit – das alles wäre nicht möglich, würden nicht die Grünen und die ihnen ideologisch angeschlossenen, die staatlicherseits über das Familienministerium subventionierten NGOs alles dafür tun, die anhaltende Massenzuwanderung selbst noch während der Covid-19-Pandemie zu befeuern und das Land weiter zu einem grenzenlosen Einwanderungsland für Muslime zu erklären. Und was machen die Grünen? Sie lassen Renate Künast im Bundestag ein Demokratiefördergesetz fordern und endlich eine unbefristete Budgetierung der Antifa: „Ich bin es ehrlich gesagt leid, wie wir seit Jahrzehnten kämpfen darum, das NGOs und Antifa-Gruppen, die sich engagieren immer um ihr Geld ringen und von Jahr zu Jahr nur Arbeitsverträge schließen können. Das reicht nicht, sie müssen eine verlässliche Finanzierung bekommen.“

Antifa hier, Massenzuwanderung da: Die Grünen unterstützen den Transport weiterer Zuwanderer über das Mittelmeer, die Partei von Robert Habeck fordert eine staatliche Übernahme der Kosten dieser Schlepperhelfer der NGOs, die Grünen fordern gar die Legalisierung der illegalen Machenschaften in Sachen Menschenschmuggel.

Merkel finanziert Islamverklärung Macron versucht nun, islamische Gegengesellschaften nicht einfach weiter gewähren zu lassen Man könnte lachen über diesen durchschaubaren Teil eines Vorwahlkampfes zur Bundestagswahl 2021 mittels Betroffenheitsheuchelei. Aber es geht um Deutschland, es geht darum, dass ausgerechnet diese Partei mit dieser blamablen Führungsspitze seit der vergangenen Wahl systematisch zum neuen Partner an der Seite der Union aufgebaut wird. Die Einladungspolitik der öffentlich-rechtlichen Talkshows als eine Art Ersatzparlament – das bestehende hat sich ja weitestgehend protestlos selbst sediert – sprechen hier Bände, die Grünen sind im ÖR auf eine Weise überpräsent, die anderen sicher die Schamesröte ins Gesicht treiben würde, Robert Habeck bleibt da aber ganz gelassen.

Fakt ist: Robert Habeck ist einer der ganz großen Beförderer der Zuwanderung aus dem muslimischen Kulturraum nach Deutschland. Der da heute so aufgeregt tönt, wir müssten dem Islamismus konsequenter entgegentreten, ist ein Heuchler. Warum? Weil es Robert Habeck war, der – um nur ein Beispiel zu nennen – gerade erst Ende September 2020 gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vehement dazu aufgefordert hat, Kommunen weitere finanziellen Anreize zu geben, so diese dann noch mehr via Asylsystem eingeschlichene Wohlstandsmigranten aufzunehmen bereit sind.

Liebig 34 Willkommen in der sagrotan- und kapitalismusfreien Zone Habeck will so viele Wohlstandssucher wie möglich nach Deutschland einwandern wissen. Und als Parteichef trägt er ohne Wenn und Aber auch Mitverantwortung für die Verheerungen der von ihm so massiv beförderten – immer noch illegalen – anhaltenden Massenzuwanderung. Parteikader Katrin Göring-Eckardt ist extra nach Lesbos geflogen, um sich vor Ort umzuschauen, wie der abgebremste Zuwanderungszug wiederbelebt werden kann. Als sie dabei in ihrem Aktivismus von einer kritischen Journalistin mit lästigen Fragen aufgehalten wurde, zog sie sofort die Nazikeule und die ehemaligen Leitmedien folgten ihr in der Diffamierung nur zu gerne, ohne zu hinterfragen, ohne selbst zu recherchieren.

Wenn es um das Fortkommen, den Wohlstand und den Frieden der Deutschen geht, muss Robert Habeck weiter als Gegner verstanden werden. Weil das aber immer mehr Deutsche verstehen und der von den Öffentlich-rechtlichen so mühevoll auf Hochglanz polierte Stern schon wieder sinkt, die Umfragewerte schon wieder nachgeben, gibt Habeck jetzt mal den konsequenten Islamismus-Bekämpfer. Was für eine Wurst, nein, was für ein hässliches Häschen da aus dem Hut gezaubert wird, als wären die Menschen im Land vollkommen bescheuert und würden diesem Taschenspielertrick noch applaudieren. Oder werden sie doch?

Quelle

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