Welle Nr. 2: Kliniken verschieben Operationen (wieder)

Diese Corona-Checkliste rettet Sie vor der Katastrophe

Sie erhalten heute eine Corona-Checkliste, die Sie unbedingt sofort lesen sollten. Denn die Gefahr eines System-Zusammenbruchs wird immer größer! Die Regierung versucht, uns die gesamte Wahrheit zu verheimlichen, doch damit ist jetzt Schluss. Bereiten Sie sich jetzt vor und retten Sie Ihre Familie.

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Erneut fangen Kliniken nach Zeitungsberichten (hier: “Welt”) damit an, Operationen zu verschieben. Der Hauptgeschäftsführer der “Deutschen Krankenhausgesellschaft”, Georg Baum, eröffnete der “Augsburger Allgemeinen” dazu, dass “nicht notfallmäßige Eingriffe in besonders belasteten Regionen und Krankenhäusern wieder verschoben werden müssen”. Das betraft in der ersten Welle zahlreiche Fälle, in denen Menschen z. B. mit Krebserkrankungen offenbar nicht operiert wurden. Aktuell sind in den Kliniken demnach noch 8.400 von über 30.000 Intensivbetten frei. Das große Problem sieht auch die Krankenhausgesellschaft indes nicht in der Bettenkapazität, sondern darin, dass es an Pflegepersonal fehle. Dazu kursieren zwar unterschiedliche Berichte. Wir erinnern allerdings daran, dass noch vor Ausbruch der Corona-Krise mehrere 10.000 Pflegekräfte in Deutschland fehlten. Dies ist kein Zufall, sondern hängt direkt mit der GroKo-Politik der vergangenen Jahre zusammen.

” 50.000 Pflegekräfte fehlen bei uns. Die Funktionärsriege, etwa aus der Medizinerschaft, schlägt vor, dass Krankenhäuser geschlossen werden müssen, wenn sie zu klein sind. Es müsse einen “Abbau von Standorten geben”. Zudem müsse die Arbeit effizienter werden – hier: digitaler. Das würde in Deutschland täglich 1.000 Arbeitsstunden kosten – hier auf Kosten der Kinder, die nicht behandelt werden.”

“Kranke Kinder brauchen eine besondere Behandlung. Sowohl in medizinischer Hinsicht als auch bei der Betreuung. Für Kliniken ist diese Art der intensiven Betreuung und Behandlung oft nicht mehr profitabel. Sie werden Opfer der Kommerzialisierung des Gesundheitssektors. Die FAZ berichtete jetzt von einem Kinderarzt, der diese Zustände anklagt, obwohl Ärzte über Missstände im Gesundheitssystem schweigen sollen.

Professor Klaus-Peter Zimmer ist schon sehr lange Kinderarzt. Er kennt sich mit dem System aus, vor allem aber weiß er, was kranke Kinder und deren Eltern brauchen. Er gehört noch zu den Kinderärzten, die sich auch noch lange über den Feierabend hinaus um ihre kleinen Patienten kümmern. Kinder und Jugendliche brauchen eine andere medizinische Behandlung, als Erwachsene. Zudem ist ihre Betreuung zeitintensiver und emotional aufreibender. Nicht selten müssen auch die Eltern von kranken Kindern mitbetreut werden.

Für Professor Zimmer ist es dennoch unvorstellbar, dass sich Kinderärzte nicht mehr die notwendige Zeit nehmen können, um die kleinen Patienten entsprechend zu behandeln. Dennoch passiert genau das immer öfter, klagt Zimmer an.

Zimmer ist Leiter der der Abteilung der Allgemeinen Pädiatrie der Universität Gießen, berichtet die FAZ weiter. Er versorgt Patienten, organisiert die Station, führt Personal und muss mit Krankenkassen über neuste Behandlungsmöglichkeiten verhandeln. Zimmer stellt fest, dass es immer schwieriger wird, die gewohnten Behandlungsstandards aufgrund der wirtschaftlichen Vorgaben einzuhalten. Zudem hat Zimmer immer weniger Zeit für seine kleinen Patienten. In den vergangenen Jahren haben sich die Bedingungen in der Kinderklinik tiefgreifend gewandelt, kritisiert der Kinderarzt.

Was jetzt überwiegend zählt, ist die wirtschaftliche Bilanz der Kinderklinik und weniger das Wohl der Patienten, so Zimmer. Arztstellen wurden gestrichen, sodass weniger Ärzte mehr Patienten betreuen müssen. Viele Kinderkliniken haten mehr Ausgaben als Einnahmen, deshalb wurde der wirtschaftliche Erfolg in den Vordergrund gestellt. Für Professor Zimmer ist die Situation dennoch inakzeptabel. Ihn machen diese Missstände wütend. Mittlerweile bestimmten Kliniken zu häufig, dass Geld und Profit die Art und Weise von Behandlungen festlegten. Nicht selten würden Ärzte in Deutschland aufgrund von Finanzknappheit in Kliniken erpresst. Sie müssten Entscheidungen zugunsten des Profits, anstatt im Sinne des Patienten treffen.

Zudem seien in Arbeitsverträgen für Ärzte immer häufiger sogenannte „Maulkorbklauseln“ enthalten. Ärzte müssten sich vertraglich dazu verpflichten, über Missstände in Krankenhäusern zu schweigen. Es sei Ihnen sogar verboten, mit Aufsichtsbehörden, Versicherungen, Medien oder Krankenkassen zu sprechen. Zimmer sieht darin einen klaren Interessenskonflikt. Zum einen müssen Ärzte gegenüber ihrem Arbeitgeber loyal sein. Andererseits hat der Arzt gegenüber seinen Patienten eine bestimmte Versorgungs- und Sorgfaltspflicht. Die „Maulkorbklausel“ wurde nach Ansicht von Zimmer nur deshalb in Arbeitsverträge aufgenommen, um wirtschaftlichen Schaden von Kliniken abzuwenden.

Zimmer hat sich dennoch entschieden, nicht zu schweigen, sondern an die Öffentlichkeit zu gehen. Die FAZ zitiert Zimmers Meinung zum Berufsethos des Arztes: „Ärzte dürfen eigentlich hinsichtlich ihrer ärztlichen Entscheidungen keine Weisungen von Nichtärzten entgegennehmen. Das besagt die Berufs- und Therapiefreiheit der Ärzte in ihrer Berufsordnung. Ferner dürfen betriebswirtschaftliche Gründe medizinische Entscheidungen nicht dahingehend beeinflussen, dass das Patientenwohl nicht das ,oberste Gebot‘ darstellt.“ Hier lesen Sie mehr dazu. 

Quelle

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