Haben wir etwas falsch gemacht? Was?

Von Lothar Finger

Ich erinnere noch das eigenartige Gefühl, als sich die SPD nach dem Rückzug der FDP aus den Koalitionsverhandlungen gegen ihre Aussage sich in der Opposition zu erneuern, doch wieder mit Frau Merkel an einen Tisch setzte und daraus eine Koalition aus Not und Elend bildete.

Merkel wurde zwar gerupft, ging aber mit einem entspannten Gesicht Richtung Kanzleramt. Ob sie erreicht hatte, was sie wollte?

Na – so schlimm wollte sie es sicher nicht! Aber eines haben wir alle nicht bemerkt: Sie sitzt wieder im Kanzleramt, empfängt Gäste, regiert mit Intrigen und unfehlbarem Machtinstinkt und trotz aller Anwürfe weiter!

Sie hat zwar Promoviert, kann aber nicht mal die simpelsten Rechenopertationen was eine mögliche Energiewende anbelangt durchdringen noch, das ein nicht evaluierter PCR – Test nicht zur Vernichtung von Wirtschaft, Kultur herangezogen werden darf!

Das man nicht zur gleichen Zeit aus Atomenergie und aus der Kohle aussteigen kann. Und das, weil man das mit einfachen Grundrechenopertationen feststellen kann!

Ich mag gar nicht alle unglaublichen Taten aufzählen – Nur ein paar zum verdeutlichen :

ESM, Dieselverbote, Grenzwerte, Elektromobilität, TargetII Salden, Zensurgesetzte, oder als sie ihre Freundin, welche gar nicht nicht zur Wahl stand in Brüssel platziert hat! (Und diese sofort mit dem verplempern von Milliarden begonnen hat) Ausschaltung des Parlaments, Aussetzung der wesentlichsten Grundrechte- nach belieben der Regierung. Effektive Beeinflussung der Massen durch Kontrolle der MSM.

Der Schaden: Schwer zu beziffern – aber unermesslich in der Höhe.

Ich hörte von zwei Milliarden € pro Tag ihrer Regierungszeit. Diese Zahl kommt der Realität recht nahe. Mit solchen Beträgen zwingt man jedes Land in die Knie, vor allen Dingen wenn Günstlinge, Berufsjubler und Parteisoldaten jegliche Opposition eingestellt haben. (So sie denn je eine wahren.)

Viele sahen diese Frau als Puttchen von schlichtem Gemüt, die nicht mehr viel anrichten kann. Hier denke ich liegt ein entscheidender Trugschluss:

Die Frau ist nicht dumm – mit dem Puttchen- Immage spielt sie sehr geschickt und zieht ihren Widersachern die Hose im gehen aus, ohne das diese es merken!

Wie gnadenlos sie mit Unliebsamen umzugehen vermag konnte man recht gut beim Mord auf offener Bühne an Herrn Röttgen sehen, oder zum Beispiel bei der Rücksetzung des Ergebnisses der freien Wahlen in Thüringen, welche sie nach ihrer Rückkehr aus Africa auch umgehend „korrigierte“. So konnte (musste) auch Friedrich Merz zu Kenntnis nehmen, das sie ihn als Fraktionsvorsitzenden ganz einfach eliminiert hat. Und jetzt – bei der eigentlich anstehenden Neuwahl des Parteivorsitzenden wurde er wieder ausgebremst – wer da wohl an den Fäden gezogen hat? (To be continued)

Wenn es also nicht die Schlichtheit des Gemüts ist, welches sie so handeln lässt – was ist es dann? An diesem Punkt kommt man dem Kern der Sache näher!

Kann es ein Ziel sein ein Land, ein Land wie Deutschland komplett zu ruinieren?

Ein paar mal habe ich mir wichtige Leute nach ihrer Meinung gefragt: Was wäre, wenn „Merkel muss weg“ Realität werden würde? Was würde sich ändern?

Und ich wage den Schluss: Nichts!

Ein paar andere Gesichter, welche aus dem Schatten treten, aber der Plan oder das Konzept oder wie man es nennen mag – das wird damit nicht eliminiert.

Das, nach dem diese Frau ganz zielsicher und ruhig, Schritt für Schritt vorgegangen ist, bleibt wie es ist!

Gerne würde ich diesen Plan kennen – aber da bin ich wohl nicht der Einzige.

Auswandern?

Wenn man ein gewissen Alter erreicht hat, ist es so gut wie unmöglich. Zu dem kommt ja ein ganz wesentliches Element hinzu: Reisebeschränkungen durch Impfpflicht !

Und wohin? Ich erwähne nur Australien – da will man doch freiwillig nicht hin!

Was bleibt? Nicht viel – Durch Wahlen wird sich nichts ändern – und das Gewaltmonopol hat der Staat.

Also – Tür sofort aufmachen wenn es laut klopft. Maske auf und hinein mit den Überwachern.

Ein Nachbar will gesehen haben, das sich mehrere fremde Frauen in meinem Schlafzimmer aufgehalten haben könnten und „gesichtsnahe Praktiken“ ausgeübt haben sollen.

Über die neue Denunziations – App hat er sofort die neue Einheit namens „Lauterbach Forces“ alarmiert und die darf überall alles.

Wie die prügelnden Polizisten in Berlin und inzwischen überall in der Republik.

Sollte noch jemand irgendwelchen Illusionen über „freien Bürger“ nachhängen – hier nicht – das ist Historie und kommt nicht mehr zurück!

Ich erinnere einen Beitrag welchen ich im März 2020 veröffentlicht habe.

So ist es gekommen! (Bärbel Boley)

Von Chaim Noll

Ich habe mich immer gern erinnert. Schon als Kind. Mit jedem Jahr sammelt sich mehr Erinnernswertes an. Viele, an die ich denke, leben nicht mehr. In mir sind sie lebendig. Falls ihr mich hört, ihr Entschwundenen: Verlasst euch drauf, ich denke an euch. Gestern, beim Pflanzen in meinem Wüsten-Garten, erinnerte ich mich an Bärbel Bohley.

Muss ich erklären, wer sie war? Sie ist 2010 gestorben, zu jung, kaum 65 Jahre alt. Vor dreißig Jahren, als die DDR unterging, kannte sie jeder. Ich erinnere mich, wie wir im Herbst ‚89 bei Freunden in der Schweiz, auf der Durchreise von Rom nach Berlin, die Fernseh-Nachrichten sahen – gerade war Honecker abgesetzt worden – und wie im Schweizer Fernsehen von Bärbel die Rede war wie von einer Instanz. Sie galt als Ikone der Bürgerrechtsbewegung. Doch zu einer Stellung im Nach-Wende-Deutschland kam es nicht, da stiegen andere auf, Mädchen, die bis zuletzt brav mitgemacht hatten. Bärbels Name stand für eine lange Vorgeschichte von Ungehorsam und Rebellion. Es lag in der Natur des westdeutschen Parteiensystems, dass im vereinigten Deutschland nicht

Leute wie sie, sondern die Mitläufer hochkamen, die Angepassten. Als „Kohls Mädchen“ wäre Bärbel Bohley nicht geeignet gewesen. Da fanden sich Andere, Geschicktere.

Im Frühjahr 1991 habe ich Bärbel Bohley zum letzten Mal gesehen. Wir gingen nach einer Fernseh-Sendung, in der sie mich heftig angegriffen hatte, zum Essen in ein italienisches Restaurant nahe dem Gebäude des Senders Freies Berlin in der Masurenallee. Katja Havemann war dabei, die Witwe des berühmten Dissidenten, und der West-Berliner Schriftsteller Peter Schneider.

Die Diskussion nach dem Essen, bei einer Flasche Wein, war fulminant.

Bärbel konfrontierte uns mit ihren, wie wir fanden, naiven Vorstellungen von einer besseren politischen Ordnung nach der Wende. Sie war gegen die sofortige Auflösung der DDR, sie plädierte für eine Übergangszeit,

in der beide deutsche Staaten in guten Beziehungen, aber noch getrennt,koexistieren sollten, im Osten schwebte ihr etwas vor wie eine Regierung des Runden Tischs. Der Runde Tisch war ein provisorisches Gremium, in dem Vertreter aller möglichen oppositionellen Gruppen zusammen kamen und diskutierten. Peter Schneider und ich hielten diese Runde für nicht regierungsfähig. „Ihr blickt nicht durch“, sagte sie. „Typisch westliche Arroganz.“Wir verstanden wirklich manches nicht. Ich beschäftigte mich damals,im Rahmen eines Forschungsprojekts an der Freien Universität, mit den Akten des DDR- Schriftstellerverbands und war entsetzt über die lückenlose Überwachung und Bespitzelung, die schon im Keim erstickte Meinungsfreiheit, die „innere Zensur“, der sich die Schreibenden unterworfen hatten und die – der heutigen political correctness vergleichbar– bereits die Wege ihres Denkens auf ungesunde Weise lenkte und behinderte. Ich konnte nachverfolgen, wie Regulierung von Sprache,Themen, Meinungen ihre Rückwirkung nimmt auf die Psyche. Wie Menschen daran krank werden. Ich nannte es „Stacheldraht im Gehirn“.„Das ständige Lügen wird wiederkommen“Sofort war Übereinstimmung hergestellt. Und nun sagte sie etwas, wa sich nie vergaß. „Alle diese Untersuchungen“, sagte sie, „die gründliche Erforschung der Stasi-Strukturen, der Methoden, mit denen sie gearbeitet haben und immer noch arbeiten, all das wird in die falschen Händegeraten. Man wird diese Strukturen genauestens untersuchen – um sie dannzu übernehmen.“Als wir verblüfft schwiegen, fuhr sie fort: „Man wird sie ein wenig adaptieren, damit sie zu einer freien westlichen Gesellschaft passen.Man wird die Störer auch nicht unbedingt verhaften. Es gibt feinere Möglichkeiten, jemanden unschädlich zu machen. Aber die geheimen Verbote, das Beobachten, der Argwohn, die Angst, das Isolieren und Ausgrenzen, das Brandmarken und Mund tot machen derer, die sich nicht anpassen – das wird wiederkommen, glaubt mir. Man wird Einrichtungen schaffen, die viel effektiver arbeiten, viel feiner als die Stasi.

>>>>>>!

Auch das ständige Lügen wird wiederkommen, die Desinformation, der Nebel, indem alles seine Kontur verliert.“An diese Sätze denke ich oft. Wir haben bald nach diesem Abend Berlin verlassen, sind nach Israel gegangen. Ich habe noch ein paar mal mit Bärbel telefoniert, ich konnte ihr helfen, einen guten Anwalt zu finden zur Abwehr der Gerichtsverfahren, Klagen und Einstweiligen Verfügungen,mit denen sie überschwemmt wurde – langwierige, kostspielige Prozesse,die ihr sehr geschadet haben. Für sie war das Leben im Westen kein Aufatmen. Sie hatte sich, in den kurzen Monaten der Euphorie, der Hoffnung und der Wahrheit, die auf den Fall der Mauer folgten, eine Offenheit angewöhnt, ein lautes Aussprechen unliebsamer Gedanken, die sie auch im Westen zur Unperson machten.Ich denke oft an sie. Wenn ich davon lese, wie seltsame Einrichtungen, sagen wir:die von der deutschen Regierung finanzierte Amadeu Antonio Stiftung,das Beobachten von Kindergarten-Kindern suggerieren, wie die Vorsitzende dieser Stiftung, unsere alte Ost-Berliner Bekannte Netty,mit ihren Mitarbeitern Listen zusammenstellt, in denen Unliebsame, unter dem Vorwand eines „Kampfes gegen rechts“ oder der Prävention gegen„Rassismus“, namhaft gemacht, zur Ausgrenzung empfohlen, stigmatisiert werden – dann denke ich an Bärbel Bohley.

An ihre prophetischen Worte vor fast dreißig Jahren.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: