Die Merkel-Truppe taugt nicht mal als Hausmeister

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Corona-Managment, Demokratie-Simulation im Bundestag
29. Oktober 2020

Hausmeister ist ein durchaus ehrenwerter Beruf. Der Hausmeister repariert das Licht im Treppenhaus, pustet Laub in große Säcke, organisiert den Putzdienst und das Aufstellen der Mülltonnen. Als Ausbildung reicht handwerkliches und organisatorisches Geschick. Das vorweg geschickt müssen wir feststellen, dass die Regierungstruppe um Dr. Angela Merkel herum nicht mal als Hausmeister taugen würde.

Bei einem Wasserrohrbruch im Keller, das Wasser steht bereits im Parterre, verständigen sich die Mitarbeiter der Firma Merkel gerade darauf, in vier Tagen den Klempner anzurufen. Wer braucht solche Leute?

Genau das findet vor aller Augen statt. Da werden Panik und Untergang beschworen, gravierende Maßnahmen beschlossen, aber die treten erst in vier Tagen in Kraft? Warum nicht im Januar? Oder am 15. November? Den Unsinn der einzelnen Aktionen wollen wir nicht wieder durchkauen. Aber selbst in der Welt steht zu lesen, der „Wellenbrecher-Lockdown“ trifft „viele Branchen wohl zu Unrecht, die neuen Regeln sind für die Bürger schlichtweg nicht logisch nachzuvollziehen“.

Wenigstens auf die wichtigsten gesellschaftlichen Gruppen wurde bei den Verordnungen Rücksicht genommen. Linke Demos bleiben erlaubt und „Kirchen“ geöffnet, womit allerdings wohl hauptsächlich Moscheen gemeint sein dürften, denn die Kirchen sind auch ohne Lockdown leer.

Demokratie-Simulation im Bundestag

Nachdem alles beschlossen und verkündet war, unter wohlwollendem Pressetrara und Kopfnicken einer Expertenauswahl, dachte sich Dr. Angela Merkel, es sei mal wieder Zeit, im Bundestag vorbeizuschauen. Für ihre Fans vor den TV-Bildschirmen und zur Feier des Tages behielt sie sogar ihre FFP2-Maske auf der Regierungsbank umgebunden – anders als der alte Horst und der Genosse Olaf, die oben ohne auf ihren Bänken saßen.

Gekonnt, wie man es von ihr gewöhnt ist, verhöhnte sie das Parlament mit den Worten: „Es ist richtig, es ist wichtig, dass die Maßnahmen öffentlich kritisiert und diskutiert werden. Das begreife ich als Zeichen unserer Gesellschaft. Die kritische Debatte stärkt unsere Demokratie.“ Die Merkelianer in der Union und die Spezialdemokraten im Plenum waren so dankbar für die Worte ihrer Herrin, dass ihnen nicht einmal auffiel, wie sie verspottet wurden.

Wenigstens der Frechdachs von der FDP, Lindner, hat es gemerkt. „Frau Bundeskanzlerin“, traute sich der zu bemerken, „Sie sagen, Debatte stärke die Demokratie. Dafür muss die Debatte hier vor der Entscheidung stattfinden.“

Debatte vor einer Entscheidung? Also da, wo die Frau Bundeskanzlerin herkommt, war das immer andersherum. Entsprechend bekommt der freche Lindner auch nur Beifall von den eigenen Leuten im Bundestag – und von der AfD, wie der brave Tagesspiegel entrüstet notiert.

Der AfD-Sprecher Gauland hatte übrigens den besseren Redenschreiber. Der alte Oppositionsführer zieht einen „etwas ungewöhnlichen Vergleich“ (so, begriffsstutzig, der Tagesspiegel): „Es gibt eine einfache Lösung, die Zahl der Verkehrstoten auf null zu senken: Man schafft den Straßenverehr ab.“

War es Laschet, der sagte, es gibt keine „Corona-Diktatur“? Oder Merkels Pöbelbruder Brinkhaus?

Zum Faktencheck: Wenn Sie, liebe Leser, sich selber ein Bild von der tatsächlichen Corona-Lage machen wollen, gehen Sie hin und wieder auf das DIVI-Intensivregister mit den echten tagesaktuellen Zahlen. Die Zahlen des heutigen Tages.

Inzwischen fragt auch die Welt besorgt: „Corona und Intelligenz – lässt die Hirnleistung nach?“ Wie wir gestern hierzu bereits andeuteten: Das kann erst beantwortet werden, wenn der Jens wieder im Dienst ist.

Söder und sein Ausrufen des Katastrophenfalls? Also unsere Sozialprognose ist da eindeutig. Der Söder kommt nicht mehr von der schiefen Bahn herunter.

Es geht wieder aufwärts für Sawsan Chebli! Sie habe „erfolgreich geklagt“ gegen den Finanzen-Verlag, der das Magazin Tichys Einblick herausbringt, freut sich die SPD-Senatorin für Vielerlei und Allerhand. Das Landgericht Berlin untersagte es dem Antragsgegner (Finanzen-Verlag), unseren kleinen Scherz (Chebli: „die sexistische Beleidigung“) aus der Kolumne „Nicht zu fassen… der etwas andere Monatsrückblick von Stephan Paetow“ zu wiederholen, den nicht nur Dorothee Bär als „frauenverachtend“ empfand.

Abgesehen davon, dass in einer Zeitschrift eher selten dieselben Scherze mehrmals wiederholt werden, und auch wir mit unseren Kalauern nicht auf Tournee gehen, könnte Cheblis Anwalt ein kleiner Fehler unterlaufen sein, denn der Verlag hatte bereits vor drei Wochen ganz freiwillig eine Unterlassung abgegeben, die die Chebli-Kanzlei Schertz-Bergmann und das Landgericht wohl übersehen hatten.

Islamistenterror in Frankreich, mehrere Tote. Gut, dass das bei uns nicht passieren kann. Unsere Medien sind voll integrativ, Humor, etwa über eine bestimmte Religion oder über einen Demokratiesimulanten vom Bosporus, findet sich hierzulande schon lange so gut wie gar nicht mehr. Deshalb gibt’s bei uns auch nur ein paar Einzelfälle mit Psychoproblemen, bei deren Betreuung versagt wurde. Von daher sind weitere Maßnahmen nicht erforderlich.

Quelle

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