Nach den Morden in Frankreich…

TICHYS EINBLICK
NEWSLETTER 29.10.2020
… erwartet der seit sechs Jahren unter Polizeischutz lebende Politologe und Autor Hamed Abdel-Samad weitere blutige Attentate, auch in Deutschland.

Abdel-Samad wirft den westlichen Ländern vor, Islamisten viel zu viel Raum einzuräumen und nicht energisch genug gegen die Intoleranz vorzugehen. In einem Interview mit Tichys Einblick, das nach den Anschlägen auf den französischen Lehrer Samuel Paty sowie auf Thomas L. in Dresden und vor dem heutigen Anschlag von Nizza geführt wurde, sagt Hamed Abdel-Samad, mit Bezug auf den Mordanschlag auf das Satire-Magazin Charlie Hebdo 2015: „Es gab viele Charlies und es wird noch mehr Charlies geben, weil wir nur Symbolpolitik im Kampf gegen den Islamismus betreiben“. „Ehrlich gesagt, ich glaube, es ist auch zu spät. Die falsche Migrations- und Integrationspolitik ist dafür verantwortlich. Die Selbstaufgabe und die Aufgabe der eigenen Werte zugunsten von Multikulti sind dafür verantwortlich. Politiker wissen Bescheid, dass es zu spät ist, aber sie wollen das nicht zugeben, sonst geben sie auch das eigene Versagen zu.“

Für die islamistischen Täter hat Abdel-Samad nur noch das Wort Monster übrig. „Im Namen der Toleranz haben wir zugelassen, dass diese intoleranten Monster namens Islamisten immer mehr Räume erobert und selbst bestimmt haben, was wir schreiben oder zeichnen dürfen. Und wo sind die Anti-Rassisten jetzt, wenn es um den islamistischen Rassismus geht? Fehlanzeige!“ Auch nach dem Anschlag auf die Redaktion des Satiremagazins Charlie Hebdo sei nichts passiert. „Sie alle haben damals zwar geschrien „ich bin Charlie“, doch sie haben das nie in die Tat umgesetzt. Ich war damals Charlie, ich bin immer noch Charlie, aber für sie bin ich eher ein anti-muslimischer Rassist.“

Deutschland sieht der Autor, dessen aktuelles Buch „Aus Liebe zu Deutschland“ auf der Spiegel-Bestsellerliste in der Top 10 rangiert, auf einem ähnlichen Weg wie Frankreich, „wo die Islamisten ganze Stadtviertel unter ihre Kontrolle gebracht haben“, kritisiert Abdel-Samad. „Auch in Deutschland gibt es ein Klima der Einschüchterung an Schulen und Universitäten. Lehrer trauen sich nicht mehr zu, über den Islamismus oder über Erdogan zu reden, sonst kriegen sie Ärger mit Schülern und ihren Eltern. Muss erst ein Lehrer in Deutschland enthauptet werden, bis wir begreifen, dass es so nicht weitergehen darf?“
Interview mit Hamed Abdel-Samad „Ich war damals Charlie, ich bin immer noch Charlie“ Es gab viele Charlies und es wird noch mehr Charlies geben, weil und solange wir nur Symbolpolitik im Kampf gegen den Islamismus betreiben. Hamed Abdel-Samad im Gespräch mit Firuze B. Artikel lesen

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