Saisonale Normalbelegung, keine Notlage: Chefarzt rechnet mit Corona-Hysterie ab

Intensivstation einer Fachklinik (Symbolbild:Imago/pacificpress)

Dem nächsten deutschen Spitzenmediziner platzte am Wochenende der Kragen: Professor Christian Gleißner, Chefarzt für Innere Medizin II am Lehrkrankenhaus der Uni Regensburg, brachte in einem Facebook-Post seinen Unmut über die Corona-Politik zum Ausdruck. Prompt wurde er, wie üblich, als „Coronaleugner“ an die Wand gepappt – ein bewährtes Verfahren, um andere Ärzte abzuschrecken, die sich womöglich aus der Deckung wagen könnten.

Propagandistische Panikmache und eine grotesk völlig verzerrte Fehldarstellung der realen Gesundheitssituation, die ebenso auf extrem fehlerbehafteter Testmethoden basiert wie auf der verantwortungslosen Darstellung eines normalen saisonalen Infektionsgeschehens als Folge einer todbringenden Pandemie – sie bilden die Basis für politische Fehlentscheidungen und seit Monaten hysterischere Prognosen, die nun im zweiten Lockdown gipfelten, den es angeblich doch nie mehr geben sollte.

Gleißner hatte – ausgehend von der Situation seiner eigenen Klinik – gewagt, die Verhältnismäßigkeit zu verdeutlichen und klargestellt, dass selbst in einem „Hochrisikolandkreis“ wie dem Rottal-Inn-Kreis, wo schon eine Woche vor dem nationalen Lockdown von der Söder-Regierung alles heruntergefahren wurde, die reale medizinische Situation mehr als ungewöhnlich war; eine Zustandsbeschreibung, die man im Prinzip auf ganz Deutschland übertragen kann – und selbst wenn durch Atemwegserkrankungen Intensivstation an ihr Limit geraten, so ist dies nichts, was es auch in den Vorjahren nicht schon gegeben hätte.

(Screenshot:Facebook)

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Dass sich in Deutschland kaum noch Ärzte und Kapazitäten ihres Fachs aus der Deckung trauen und allenfalls gegenüber Vertrauten oder befreundeten Journalisten ihre wahre Einschätzung zur einer weitestgehend fabrizierten pandemischen Notlage bekunden, ist nicht verwunderlich – gefährden sie für abtrünnige Positionen doch ganz schnell die eigene Reputation und Karriere. Selbst wenn sie, wie der Präsident der Bundesärztekammer Dr. Klaus Reinhardt, ihre Skepsis als ausdrücklich persönliche Meinung äußern, werden sie anschließend öffentlich getadelt und zum Widerruf gezwungen (Reinhardt, promovierter Mediziner und Jurist, musste sich von Markus Lanz und anderen belehren lassen, dass über den Nutzen von Masken nicht mehr diskutiert werden müsse).

Und natürlich ließ auch im Fall von Gleißner der mediale Gegenwind nicht lange auf sich warten. Die Social-Media-Kontaktschuld – Motto: Du bist verantwortlich für jeden, der dich zitiert – schlug gegen den Professor voll zu, ganz im Sinne einer möglichst nachhaltigen Desavouierung seiner Ansichten: „Auf manchen Facebookseiten von Corona-Leugnern und Maskenverweigerern, wo sich mancher Ministerpräsident Söder mit Hitler-Bart als eigenes Profilbild angelegt hat, finden sich die Aussagen Gleißners mit entsprechenden Kommentaren wieder„, so die „Passauer Neue Presse“ auf Gleißners Post hin am Freitag, die zum Thema außerdem titelte: „Chefarzt sorgt mit Corona-Aussagen für Wirbel„. Solange diese Meinungsmanipulation in Deutschland weiterhin funktioniert, wird es kein Entrinnen aus dieser eingebildeten Pandemie mehr geben. (DM) https://ecdn.firstimpression.io/static/html/obd_banner.html

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