Corona ernst genommen

Ruediger Dahlke, [11.11.20 11:48]
Entscheidende Hilfe durch Vitamin D bei Covid 19

In Stockholm, Schweden waren zu Beginn 49 % der Covid-19 Toten schwarze Flüchtlinge aus Somalia.
In New York ist der Anteil der Schwarzen an den Opfern deutlich höher.
Das dürfte u. a. daran liegen, dass dunkle Haut in nördlichen Breiten fast immer zu Vitamin D-Mangel führt. Soweit erste Hinweise auf die entscheidende Rolle von Vitamin D bei der Pandemie.

Eine tägliche Einnahme von 4000 I.E. Vitamin D ist nach einem Gutachten der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) ungefährlich, das ist auch die Empfehlung der Amerikanischen Gesellschaft für Altersmedizin. Damit ist der notwendige Wert von 75 nmol/l erreichbar, der bezüglich Covid-19 und generell, zu empfehlen ist.
Aber in der Schweiz waren bis letztes Jahr nur 800 I.E. zugelassen, ab 2020 nun 1500 I.E., also noch nicht einmal die Hälfte des Notwendigen. Das RKI liegt in Deutschland mit seinen Empfehlungen auch weit unter dem Notwendigsten.
Die schreckliche Frage ist: lesen die Verantwortlichen keine Studien, verstehen sie sie nicht oder wollen sie die Bevölkerung krank halten?

Hier eine Zusammenfassung der Fakten von Dr. med. Jacob, die er am 20.10.2020 auf seiner homepage http://www.drjacobsweg.de inklusive aller Studien-Angaben veröffentlichte, die in meinen Augen beste und vollständigste Arbeit zu diesem Thema.

Obwohl die Studienlage erdrückende Hinweise auf die erleichternde und lebensrettende Potenz von Vitamin D ergibt, sorgen Institutionen wie das RKI für Vergiftungswarnungen, spielen Vitamin-D-Mangel als normale Begleiterscheinung des Alters herunter und schaffen damit lebensgefährliche Verunsicherung.
Dabei haben 88 % der Deutschen keine ausreichenden Blutspiegel von über 75 nmol/l wie ihn die amerikanische Gesellschaft für Alters-Medizin fordert.

Studien zu Vitamin D und COVID-19:
Epidemiologischen Studien zeigen klaren Zusammenhang von Vitamin-D-Mangel, Covid-19 Infektionsrisiko und der Schwere des Verlaufs und belegen, dass Vitamin-D-Mangel zu bis zu 19-fach erhöhter Sterblichkeit führt. Selbst wenn bereinigt durch Herausrechnung anderer Gründe – Schwarze sind etwa in Stockholm und New York sozial schlechter gestellt – ist die Sterblichkeit bei Vitamin D-Mangel immer noch 10-fach höher.
Eine spanische randomisierte Interventionsstudie mit 76 an COVID-19 erkrankten Patienten ergab: hochdosierte Vitamin D-Gaben bei 50 Patienten, erforderten nur bei 1 Patienten Intensivstation-Behandlung, bei den 26 Patienten, die kein Vitamin D bekamen, aber bei 13, d.h. bei der Hälfte. In der doppelt so großen Vitamin-D-Gruppe gab es keine Todesfälle, in der nur halb so großen Kontrollgruppe verstarben aber zwei Patienten (Entrenas Castillo et al., 2020).

Klinische Doppelblind-Studien mit insgesamt 11 000 Teilnehmern belegten eine Senkung des Risikos für Atemwegsinfekte mittels Vitamin-D-Gabe um 70 %.
In der neuen Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) mit knapp 10 000 PatientInnen über 15 Jahren wurde deutlich, dass über 40 % der Todesfälle an Atemwegserkrankungen auf unzureichender Vitamin-D-Versorgung beruhten. Bezüglich der COVID-19-Pandemie verweisen die Studien-Autoren ausdrücklich auf das enorme Potential von Vitamin D.
Klinische Studien belegen bei Vitamin-D-Gaben deutliche Besserung des Akuten Atemwegssyndroms, das bei COVID-19 häufig und oft tödlich ist.
Interventionsstudien zeigen bei Vitamin D-Gaben außerdem starke Verkürzung der Krankenhausverweildauer.
Weitere Studien belegen, dass Vitamin D die Überreaktion des Immunsystems, den oft tödlichen, sogenannten Zytokinsturm und das Eindringen der Viren in die Zellen hemmt.
Insofern ist es ein Segen, dass zahlreiche Wissenschaftler und Ärzte aus aller Welt längst fordern, etwas „gegen die weltweite Vitamin-D-Mangel-Epidemie“ (International Scientists Panel, 2015) zu unternehmen wie etwa Harvard-Prof. Walter Willett, einer der weltweit führenden Ernährungsmediziner.

Ruediger Dahlke, [11.11.20 11:48]
Auch epidemiologische Studien belegen den Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Mangel und schwerem COVID-19-Verlauf (Ilie et al., 2020; Rhodes et al., 2020).
Im Alter und bei bestimmten Erkrankungen nimmt der Vitamin-D-Spiegel ab, doch gleichzeitig hilft eine Vitamin-D-Gabe in Doppelblind-Studien eindrucksvoll gegen diese Erkrankungen.

Vitamin D spielt – von Dr. Jacob mit Studien belegt – auch eine wichtige Rolle bei Erkrankungen wie Tuberkulose, Psoriasis, MS, entzündlichen Darmerkrankungen, Typ-1-Diabetes, Bluthochdruck, Herzversagen, Muskelschwäche, aber auch Brust- und anderen Krebsarten. Zur Prävention dieser Erkrankungen empfehlen sich Serumwerte von 100-150 nmol/l Vitamin D.

Der Nutzen von Vitamin D bei akuten Atemwegserkrankungen – wozu COVID-19 zählt – belegte bereits 2017 eine großen Meta-Analyse, beruhend auf 25 Doppelblind-Studien zur Vitamin-D-Supplementierung mit insgesamt über 11 000 Studienteilnehmern. die zeigte, wie die Gabe von Vitamin D bei PatientInnen mit niedrigem Vitamin-D-Ausgangsstatus das Risiko für akute Atemwegserkrankungen um bis zu 70 % senkte (Martineau et al., 2017). Auf Grund dieser Meta-Analyse empfahl sogar die WHO eine Vitamin-D-Supplementierung gegen Atemwegsinfekte, wie vom renommierten British Medical Journal veröffentlicht.
Inzwischen sind auch spezielle Studien zu COVID-19 aus vielen Ländern wie Indonesien, Wuhan, China vorhanden, die sehr deutliche Ergebnisse lieferten:
Ein lebensbedrohlicher Verlauf war bei niedrigem Serum-Vitamin-D 23-mal häufiger als bei normalen Werten von über 75 nmol/l.
Sowohl klinische Doppelblind-Studien als auch die Wirkmechanismen von Vitamin D belegen inzwischen die Kausalität.
Dr. Jacob zu den Wirkmechanismen: „Vitamin D moduliert das Immunsystem an zentralen Stellen, ein Mangel führt zu einer fehlgesteuerten, lebensgefährlichen Immunreaktion. Vitamin D hilft die CD-8-T-Zellen der spezifischen Immunantwort zu aktivieren (Liu et al., 2020, Sarkar et al., 2016, Veldman et al., 2000), während es die Überreaktion des Immunsystems (Zytokinsturm) hemmt (Calton et al., 2015; D’Avolio et al., 2020, Daneshkhah et al., 2020, Rhodes et al., 2020). Es moduliert auch ACE2, welches erst das Eindringen des Corona-Virus in die Zellen ermöglicht (Li, 2011, Zhou et al., 2020b), aber auch den Krankheitsverlauf über einen Bradykinin-Sturm stark beeinflusst (Garvin et al., 2020).“

Sinnvolle Versorgung mit Vitamin D
Die Empfehlungen des RKI liegen – wie bei der Pandemie-Kriese schon gewohnt – auch hier völlig daneben, und ich erachte sie als lebensgefährlich. Es reicht eben keineswegs „in den Monaten März bis Oktober zwei- bis dreimal pro Woche mit unbedeckten Händen, Armen und Gesicht ohne Sonnenschutz so lange der Sonne auszusetzen, bis die Hälfte der Zeit verstrichen ist, in der sonst ein Sonnenbrand entstehen würde.“ Wer kennt überhaupt diese individuell unterschiedliche Zeit für sich?
Je dunkler unser Hauttyp, desto mehr Sonne brauchen wir zur Hormon-D-Bildung. Der Sonnen-Bedarf nach Hauttyp unterscheidet sich enorm (Chen et al., 2010).

Persönlich bekomme ich schon über die kleine rote Pille „Amorex“, die ich sowieso wegen ihres Gehalts am richtigen B12 brauche und wegen den Vorstufen des Wohlfühlhormons Serotonin und des Belohnungshormons Dopamin schätze, täglich 2000 I.E. Vitamin D. Darüber hinaus suche ich bei jeder Gelegenheit die Sonne, und nehme im Herbst und Winter zusätzlich Vitamin-D-Tropfen, um die 4000 I.E. sicher zu stellen (beides bei http://www.heilkundeinstitut.at). Das halte ich für das Minimum und würde – etwa bei Krebs-PatientInnen – deutlich mehr empfehlen.

Wie kommt es zu diesem Vit-D-Mangel-Dilemma?
Menschen, die im Freien arbeiten, wie praktisch all unsere Vorfahren, haben im Sommer regelmäßig doppelt so hohe Blutwerte. Indoor-Arbeit verursacht Vitamin-D-Mangel – selbst im Sommer. Wir sind also gut beraten, den ursprünglichen hohen Wert aus der Evolutions-Geschichte aufrechtzuhalten.

Ruediger Dahlke, [11.11.20 11:48]
Statt uns mit drastischen Berichten über extreme Einzelfälle zur Vitamin-D-Überdosierung noch mehr Angst zu machen als mit Panik-Verbreitung bezüglich der Pandemie sowieso schon, und vor sinnvoller Nahrungsergänzung mit Vitamin D zu warnen, wäre von verantwortlicher Seite studien-basierte Aufklärung angesagt, wie sie Dr. Jacob mit seinem Fakten-Check betreibt. Ihm gebührt großer Dank dafür.

Ruediger Dahlke, [12.11.20 02:19]
Das Spanische Corona-Wunder,
beziehungsweise die Genesung von Madrid ohne Shutdown und Drangsalierung der Bevölkerung – einfach mit einem verlässlicheren und nicht so übersensiblen und so zu falsch positiven tendierenden Test und einer intelligenteren Politikerin als Panik-Bremse.
Die SZ steht stellvertretend für die Mainstream-Presse vor einem Rätsel und versucht, das Wunder wegzurationalisieren, muss aber zugeben, dass die sinkenden Krankenstände und die Entspannung auf den Intensiv-Stationen nicht so einfach zu übersehen sind.
Auch für Deutschland staunte die SZ gestern noch, dass trotz der „dramatisch steigenden Infektionszahlen“ auf den meisten Intensiv-Stationen der neuerlich angekündigte Zusammenbruch nun schon wie bei der ersten Welle ausgeblieben ist.
Liegt es vielleicht doch an dem schon von seinem Erfinder Prof. Mullis – siehe früheren Post – und von vielen Wissenschaftlern als ungeeignet, weil viel zu empfindlichen PCR-Test von Prof. Drosten? Wie sagte Dr. Wodarg zu Anfang der Pandemie, vor allem diese Tests einstellen…
https://www.sueddeutsche.de/politik/spanien-corona-madrid-zahlen-1.5112459?ieditorial=0

Ruediger Dahlke, [12.11.20 05:39]
Ich wusste nicht, dass der SZ-Artikel nicht für alle lesbar ist:
Zitate aus dem SZ-Artikel von Karin Janker über das Spanische Wunder von Madrid

Die Schlagzeile:
„Vor wenigen Wochen war Madrid noch das Zentrum der Pandemie in Europa. Nun gehen die Infektionszahlen trotz gelockerter Einschränkungen zurück. Wurde tatsächlich ein Weg gefunden, wie sich das Virus mit minimalen Auflagen eindämmen lässt?“

Die erstaunte Analyse:
„In Madrid geschieht derzeit Erstaunliches: Die Fallzahlen sinken, die Krankenhaus-Einlieferungen gehen zurück und sogar auf den Intensivstationen ist eine gewisse Stabilisierung spürbar… in der spanischen Hauptstadt hat sich die Ansteckungszahl in den vergangenen sechs Wochen halbiert. Das kommt überraschend, schließlich war das Infektionsgeschehen in Madrid noch im September völlig außer Kontrolle.“

Der Rückblick:
„Vor wenigen Wochen war Madrid noch das Zentrum der Pandemie in Europa. Inzwischen liegt die 14-Tage-Inzidenz in der spanischen Hauptstadt niedriger als in Berlin. …. In spanischen Medien ist schon die Rede vom „Wunder von Madrid“.

Staunen + eine vernünftige Politikerin:
„Verwunderlich ist diese Entwicklung, weil Madrid – anders als viele andere europäische Hauptstädte in dieser zweiten Welle – das öffentliche Leben trotz höchster Infektionszahlen kaum eingeschränkt hat. Regionalpräsidentin Isabel Díaz Ayuso hat, gegen den ausdrücklichen Rat von Medizinern, darauf bestanden, dass Gaststätten und Geschäfte geöffnet bleiben. Statt eines Lockdowns gilt in Madrid derzeit nur ein Verbot von Treffen mit mehr als sechs Personen und eine Sperrstunde für Bars und Restaurants um Mitternacht.“

Die mutige Bürgermeisterin:
„ „Minimalinvasiv“ nennt Ayuso ihre Maßnahmen. Als sie diese Ende September vorstellte, waren sich die Experten einig: Das würde wenig bringen. Und nun? Ist anscheinend alles anders gekommen, als Epidemiologie und Zentralregierung prophezeit haben.“

Das pflichtschuldige Anzweifeln der SZ:
„Allerdings gibt es erhebliche Zweifel daran, dass hier tatsächlich ein Präzendenzfall geschaffen wurde, wie man das Virus mit minimalen Auflagen eindämmt.
Grund zur Skepsis liefert vor allem die Tatsache, dass Madrid in den vergangenen Wochen die Zahl der PCR-Tests auf etwa ein Drittel heruntergefahren und diese durch Antigentests ersetzt hat. Letztere weisen die Infektiosität nach und können helfen, Infektionsketten schnell zu durchbrechen. Nach Einschätzung von Virologen sind sie jedoch nicht dazu geeignet, die sensitiveren PCR-Tests zu ersetzen, weil sie asymptomatische Fälle übersehen können. Die Folge: Die Zahl der Neuinfizierten wird unterschätzt. Die Fallzahlen in Madrid sinken seit Ende September – und damit just seitdem Ayuso verstärkt auf Antigentests setzt.“

Dass die Antigen-Tests asymptomatische Fälle übersehen könnten, ist medizinisch Quatsch, entweder es gibt Antikörper im Blut oder nicht. Der PCR-Test ist in Wahrheit ungleich unspezifischer und fehleranfälliger.

Und doch wieder Staunen:
„Allerdings erklärt diese Theorie nur das Sinken der Zahl der Neuinfektionen, nicht aber, warum derzeit auch weniger Covid-Patienten ins Krankenhaus kommen. Eine Erklärung hierfür könnte sein, dass in einigen Bevölkerungsgruppen bereits eine Teilimmunität erreicht ist.“

Und die Hoffnung, die Angst bis zur Impfung retten zu können:
„Teilimmunitäten könnten die Pandemie vorübergehend einbremsen, vermutete der Epidemiologe José Jonay Ojeda in El Mundo. Gelangt das Virus allerdings in andere Bevölkerungsgruppen, können die Fallzahlen wieder steigen.“

Ruediger Dahlke, [12.11.20 05:39]
Und noch ein Angstmacher zum Schluss:
„Der „Faktor Angst“ ist nach Einschätzung von Ares einer der wichtigsten für das Infektionsgeschehen – allerdings ist er auch besonders unzuverlässig. Schon mahnt der Madrider Notfallmediziner César Carballo, … man dürfe das Virus nicht unterschätzen: „Zweifellos sind das gute Nachrichten. Aber die Situation bleibt kritisch und wir stehen am Beginn der Grippe-Saison.“ Die Auslastung der Intensivstationen, die zuletzt um 6,7 Prozent zurückgegangen ist, könne jederzeit wieder steigen. Wenn man versuche, Weihnachten dieses Jahr halbwegs normal zu feiern, warnt Saúl Ares, seien im Januar die Intensivstationen voll.“

Na dann ist ja alles gut, wenn die Angst aufrecht bleiben kann, nicht dass mit der Entspannung noch Impfmüdigkeit einreißt….

2 Kommentare zu „Corona ernst genommen

  1. Habe mich auf dieser Seite Dr. Jacobs Weg ein wenig umgesehen. Mit dem Vitamin D scheint der Dr. Jacob richtig zu liegen. Ich nehme selbst jeden Tag eine Tablette 1.000 I.E. aber ich werde mir nun nu3 Vitamin D3 Tropfen zuzsätzlich holen.
    Auf der Seite gibt es auch einen Artikel über die Wirksamkeit von MNS….da war ich dann raus. Alleine Asien als Vergleich heranzuziehen um die Wirksamkeit zu belegen. Japan als Maskenland hatte z.B. Anfang des Jahres 2019 mindestens 5 Millionen Grippekranke. Und da mal wieder fälschlicherweise davon ausgegangen wird, es seien Influenzaviren sieht man doch, wie wirksam Masken bei „Viren“ sind. Das ist leider alles Blödsinn…Da sollte der Dr. med. lieber beim Thema Ernährung bleiben….

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