„Der Staat biedert sich…

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NEWSLETTER 11.11.2020

… den Vertretern des politischen Islam in dieser Konferenz an.“

Gemeint ist die Deutsche Islamkonferenz, die nun ihr wohl prominentestes Gesicht verloren hat: Hamed Abdel-Samad hat mit einem publizistischen Donnerschlag seinen Abschied aus der Deutschen Islamkonferenz bekannt gegeben. In einem an den einladenden Bundesinnenminister Horst Seehofer gerichteten Schreiben stellt er diesem und der deutschen Islampolitik generell ein vernichtendes Zeugnis aus.

So schreibt Hamed Abdel-Samad an Seehofer. „Mir wurde klar, dass die Verbände nur Geld vom Staat wollten, und dass der Staat nicht einmal wusste, was er von den Verbänden will!“ Die Islamkonferenz sei darum „für den Aufbau von Erdogan-Kult und die Stärkung des politischen Islam mitverantwortlich“.

Gestern erst hatte Seehofer vor Beginn der Islamkonferenz gesagt, der vom Innenministerium geförderte neue Lehrgang für deutschsprachige Imame in Osnabrück sei „gut angelegtes Geld für den gesellschaftlichen Zusammenhalt“. Er begrüßte die Initiative und lobte zugleich die vom türkischen Dachverband Ditib eröffnete eigene Ausbildungsstätte in Deutschland.

„Wir lassen uns durch Terrorismus und Extremismus nicht aus der Bahn bringen“, sagte Seehofer. Diese Aussage soll wohl beruhigen. Tatsächlich ist sie höchst beunruhigend angesichts des Bedeutungszuwachses ausgerechnet für die Erdogan-hörige DITIB und andere Organisationen des Politischen Islams in Deutschland, die vom deutschen Staat mit Legitimation und Steuerzahlergeld unterstützt werden.

Quelle

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