Wer Masken kritisiert – fliegt: Klinikum Passau „distanziert“ sich von Chefhygienikerin

Bayern/Passau – Die Krankenhaushygienikerin Prof. Dr. Ines Kappstein hatte sich in einem Fachartikel kritisch zu Maskenpflicht geäußert. Dass das im Merkel-Regime nicht folgenlos bleiben kann, ist längst klar. Jetzt vollzieht das Klinikum Passau – ganz zufällig natürlich – einen eh bereits „geplanten personellen Wechsel“.

Die Krankenhaushygienikerin Prof. Dr. Ines Kappstein behauptete in einem Fachartikel des Thieme-Verlags, dass es keinerlei wissenschaftliche Beweise für die Wirksamkeit einer Maskenpflicht in der Öffentlichkeit gibt. Die Wissenschaftlerin kritisierte unter anderem: Das RKI habe bereits im April in dem Text „Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Raum als weitere Komponente zur Reduktion der Übertragungen von COVID-19“ (Epidemiologisches Bulletin 19/2020, vorab online erschienen am 14. April 2020) das Maskentragen in der Öffentlichkeit empfohlen, obwohl es damals keinerlei wissenschaftlichen Nachweis für dessen Wirksamkeit gegeben habe.

Nun hat sich das Klinikum Passau von seiner obersten Hygienikerin, von Frau Prof. Dr. Ines Kappstein distanziert. In der Passauer Neue Presse (PNP) heißt es bzgl. schriftlichen Stellungnahme des Klinikums:

„Sowohl der Fachartikel von Frau Prof. Ines Kappstein, der im Thieme-Verlag veröffentlicht wurde, als auch das Interview in der PNP spiegeln die private Meinung von Frau Kappstein wider und entsprechen nicht der Auffassung des Klinikums“. Darüber hinaus erklärt die Klinikleitung, dass man selbstverständlich an der Maskenpflicht weiterhin festhalte.

Und – welch ein Zufall! – im Übrigen stehe in der Leitung der Klinikhygiene ohnehin ein „geplanter personeller Wechsel“ an. Das war´s dann wohl für Frau Prof. Dr. Ines Kappstein, die seit 2017 selbstständig mehrere Akut-, Fach- und Rehakliniken, so auch das Klinikum Passau betreute. Kappstein ist Fachärztin für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie sowie für Hygiene und Umweltmedizin, 1993 habilitierte sie im Gebiet Krankenhaushygiene. Von 1998 bis 2006 war sie Krankenhaushygienikerin am Klinikum rechts der Isar, von 2006 bis 2016 Chefärztin der Abteilung Krankenhaushygiene der Kliniken Südostbayern AG der Landkreise Traunstein und Berchtesgadener Land.

Diese Disziplinierungsmaßnahme reiht sich ein in das immer unerträglicher werdende Vorgehen gegen jene, die sich gegen die nur noch als totalitär zu bezeichnenden Corona-Maßnahmen stellen. Wie jouwatch berichtete, traf es in der vergangenen Woche Friedrich Pürner, Epidemiologe und Leiter eines bayrischen Gesundheitsamtes. Er hatte die maßlose Corona-Politik von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder kritisiert. Auch er tat kund, dass er nichts von Masken an Grundschulen halte, da diese nicht wirksam seien, die Schutzwirkung sei „nicht nachgewiesen“. Ebenfalls kritisierte er die willkürlich festgelegten Inzidenzwerte. Daraufhin wurde Pürner binnen kurzer Zeit seines Postens enthoben und unter unzumutbaren Bedingungen eine neue Tätigkeit zugewiesen. Daraufhin hatten sich über 100 bayerische Ärzte in einem Offenen Brief an die bayerische Staatsregierung gewand und die sofortige Rücknahme der Versetzung gefordert. (SB)

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