Sagen, was sein könnte…

Durch den medialen Nebel-Wald

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12. November 2020

Aber zunächst: Einmarsch Ihrer Tollität Jürgen, der Erste, früher bekannt als Todenhöfer. Der Jeck verspricht eine „ehrlichere“ und „humanistische“ Politik. Also noch ehrlicher und noch humanistischer als die Merkel-Partei, deshalb ist er da ausgetreten und in das „Team Todenhöfer“ eingetreten, eine Partei „mit sehr jungen Kandidaten und vielen Frauen“.

Also so was wie die SPD und die Grünen. Käme er mit der Nummer tatsächlich in den Bundestag, wäre Ihre Tollität sofort Alterspräsident, außer er sagt Sachen wie Alexander Gauland. Tusch!

+++ Hält uns die Bundesregierung für dumm?, fragt die Welt. Kommt drauf an, wer mit „uns“ gemeint ist. Die Journos hält die Regierung in jedem Fall für dumm. Und mit 220 Mio. Unterstützung für recht billig noch dazu.

+++ Pfizer-CEO Albert Bourla hat am Tag, an dem die guten Nachrichten für den Impfstoff veröffentlicht wurden, Aktien verkauft. Also nahe dem Höchststand. Bourla hat die Order vor einiger Zeit gegeben, also alles legal.

Natürlich kann es sein, dass die Aktien weiter steigen. Eines dürfte Bourla jedenfalls gewusst haben: dass die Corona-Erfolgsmeldung nicht vor dem 4.11. (US-Wahl) kommen würde, um Biden nicht zu schaden. Von daher schlau gewählt.

+++ Konferenz zur Rückkehr von Flüchtlingen in das Bürgerkriegsland Syrien. Selbstverständlich ohne EU-Beteiligung. Die gibt ihre Syrer nie wieder her.

Im Spiegel-Nebel-Wald: Sagen, was sein könnte

Heute mal wieder durch den verwunschenen Spiegel-Nebel-Wald gewandert. Vorbei an den zahllosen Trump-Hassmasken und mitten durch die engagierten Aufsätze der Spiegel-Mädels über arme Musiker, „angebliche“ Körperverletzungen sechsjähriger Schullümmel gegen Erzieherinnen, und Frauen, die US-Wahlen gewinnen. Beinahe wären wir über Luisa Neubauer und Carola Rackete gestolpert, die im Spiegel einen Systemwechsel fordern, weil Autobahnen „ganz legal die Lebensgrundlagen auf diesem Planeten“ zerstören.

Für die harten Stories gibt es Männer wie Max: „Nach SPIEGEL-Informationen wurde der MDR am Samstag Opfer eines Hackerangriffs, der die Website zeitweise lahmlegte. Hinweise auf einen Zusammenhang zu den „Querdenken“-Protesten gibt es derzeit offenbar nicht.“ Auch wenn es „derzeit“ noch keinerlei solcher Hinweise gibt, und die Ddos-Angriffe aus mehreren Ländern erfolgten, ist dem Max sofort aufgefallen, dass gleichzeitig die Corona-Demo in Leipzig stattgefunden hat. Das kann kein Zufall sein.

Überhaupt stellt der Spiegel für seine Leser immer wieder die richtigen Fragen. „Wie hält man 1,3 Milliarden Dosen bei minus 70 Grad?“ Na gut, das ist leicht, das weiß sogar Annalena Baerbock. Kühlschrank?

Wie die Schalmeien richtig geblasen werden

Der Brüsseler Spiegel-Büroleiter namens Müller wird Kommunikationsberater und Redenschreiber der Präsidentin der EU-Kommission Ursula von der Leyen. War das nötig? Schon jetzt ist Ursel für ihre wunderbaren Vorträge bekannt. Nie hat jemand schöner alles zu Corona gesagt als die Frau Kommissar:
„Ein Virus, tausendmal kleiner als ein Sandkorn, hat uns gezeigt, dass unser Leben an einem seidenen Faden hängt.“

+++ Apropos Brüssel. Dort startet jetzt ein LGBTQ-Fünfjahresplan (laut Spiegel). Höchste Zeit! Denn die Ungarn wollen doch tatsächlich im Gesetz festschreiben, dass „die Mutter eine Frau ist und der Vater ein Mann“. In Brüssel und beim Spiegel ist das längst umgekehrt.

+++ Ach guck an: „Nach einer lebensgefährlichen Attacke auf einen rechten Daimler-Betriebsrat in Stuttgart haben Ermittler am Donnerstag einen 21-jährigen Antifa-Aktivisten festgenommen.“ Und? Name? Prozess? Mittäter? O, Moment, die Meldung stammt vom Juli. Seither tappen die Ermittler weiter im tiefroten Dunkeln…

+++ Langsam muss die Mehrwertsteuerkatze aber aus dem Sack! In der Nebelpresse sieht man noch nix. Nur bei Twitter tritt schon mal einer hervor. Ulrich Schneider, der irgendwas mit SPD-naher Wohlfahrt macht und deshalb oft in die Talkshows geladen wird, schlägt einen „dritten Mehrwertsteuersatz von 30 Prozent“ vor. Für Bugatti, Yacht oder Rolex. Mit Bugatti und Yacht dürfte er sich bei der SPD durchsetzen. Aber Rolex? Sawsan, korrigieren Sie!

+++ Dominion-Wahl-Software hat 2,7 Millionen Trump-Stimmen gelöscht. Sagt Trump. Nein, die Dominion-Software ist nicht für die Wahl-Pannen in den USA verantwortlich. Sagt die New York Times. Welche Wahl-Pannen? Fragen wir die New York Times.

Quelle


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