Corona-Maßnahmen: Suizide – dramatische Häufung…

Die Diskussion um die Sinnhaftigkeit und die Folgen des Lockdowns setzen sich auch in Deutschland fort. Nun brachte die Antwort des Berliner Senats auf die Anfrage eines FDP-Politikers, Marcel Luthe, zu Tage, dass es enorme Suizid-Probleme in Folge der Maßnahmen gibt. Demzufolge würde die Feuerwehr einen “dramatischen Anstieg der Suizidversuche” messen. 2018 gab es noch sieben Einsätze. Im Jahr 2019 wurden daraus drei Einsätze. Im Jahr 2020 sind es 294 Einsätze wegen eines Suizidversuchs gewesen. In den Monaten Januar und Februar gab es keinen einzigen Fall. Im März, als der Lockdown begann, einen Fall. Dies kann zumindest reichen, um hier einen dramatischen Anstieg der Suizid-Fälle auch durch (!) den Lockdown zu behaupten. Dies bestätigt auch, was schon vor Monaten bekannt wurde (AM).

“Kürzlich ging ein Fall aus dem Innenministerium durch die Medien: Ein Beamter hatte in einer aufsehenerregenden Studie (die er selbst angefertigt und zusammengetragen hat, da er für den Katastrophenschutz zuständig zeichnet) die falsche Merkel-Politik und die Panikmache in der Corona-Krise gegeißelt. Unter anderem verwies er darauf, dass seinen Berechnungen nach mehrere (!) tausende  andere Todesfälle schon auf den Umstand zurückzuführen seien, dass viele Behandlungen nicht durchgeführt würden, weil die Menschen nicht in die Krankenhäuser gingen. Zudem würden zahlreiche Behandlungen nicht durchgeführt, weil die Kapazitäten gar nicht mehr vorgehalten würden.

Neben weiteren Warnhinweisen verwies der Mann – der inzwischen suspendiert wurde (da er nicht-offiziell, also privat forschte und schrieb) – auch auf die Gefahr zunehmender Suizide durch das Corona-Virus und die Panikmache. Dass er mit seinen Vermutungen nicht ganz falsch liegt, zeigt ein Bericht, den wir dazu verfasst haben. Hier spricht der Direktor des Instituts für Rechtsmedizin der Berliner Charité, Prof. Michael Tsokos. Der wiederum untersuchte die Folgen der Panikmache in Medien und Politik in einer eigenen Studie. Seit dem 20. März untersuchte er daraufhin die Obduktionsfälle, die ihm zu Gesicht kamen. Er habe etwas gesehen, was er zuvor noch nie erlebt hatte, ließ Tsokos wissen.

“Die betroffenen Verstorbenen, die er obduziert hätte, hätten so viel Angst vor dem Tod durch das Coronavirus gehabt, dass nur noch der Tod der einzige Ausweg gewesen sei. Dieses tragische Phänomen bezeichnet Tsokos als „Corona-Suizid“.

Ein 39-jähriger Mitarbeiter einer europäischen Botschaft habe sich am 20. März das Leben genommen. Kriminalpolizeiliche Ermittlungen hätten ergeben, dass der Mann sich offenbar vor einer potenziellen SARS-CoV-2 Infektion gefürchtet hatte. In den Tagen vor seinem Tod habe der Mann einen leichten grippalen Infekt gehabt. Ein Abstrich sei bei zwei unabhängigen Ärzten als nicht notwendig angesehen und daher abgelehnt worden. Der Mann sei aber durch die Symptome des grippalen Infekts offenbar so paranoid gewesen, sich mit dem VIrus angesteckt zu haben und habe deshalb dann Suizid begangen.

Ein 63-jährigen Mann durch Suizid verstorbener Mann sei am 8. April in seinem Wohnhaus gefunden worden. Gegenüber seiner Ehefrau hatte er offenbar Tage zuvor geäußert, sicher zu sein, am Coronavirus erkrankt zu sein. Er habe in den letzten Nächten vermehrt geschwitzt. Sein Arzt hatte aber keine vermehrten Hinweise auf eine Coronavirus-Infektion festgestellt und daher keinen Abstrich veranlasst. Offenbar hat die Angst vor der Erkrankung den Mann dann aber in den Suizid getrieben.

Tsokos beschreibt in seiner Studie viele weitere, ähnliche Fälle, wo Menschen aus Angst vor einer Corona-Infektion Suizid begangen hätten. Der Rechtsmediziner warnt aufgrund seiner Studienergebnisse Virologen und Politik eindringlich, die überzogene Panikmache einzustellen. Denn diese könne bei psychisch nicht stabilen oder an Depressionen erkrankten Menschen das Gefühl hervorrufen, die Welt steuere auf einen Abgrund zu.

Tsokos appelliert, die Kommunikation müsse besonnener und ruhiger geführt werden. Ansonsten würden am Ende weitaus mehr Menschen durch Suizid oder Alkohol als durch das Coronavirus sterben.

Quelle

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