Nov. 14th Bonn

Ruben Wölker, [15.11.20 10:38]
[Forwarded from Ruben Wölker]
https://ga.de/querdenker-bei-verbotener-demo-in-bonn_bid-54622427#3

Ruben Wölker, [15.11.20 10:38]
[Forwarded from Klaus Josef Fretter]
Von: Klaus Josef Fretter klaus.fretter@freenet.de
Gesendet: 15. Nov. 2020 09:48
An: redaktion@ga-bonn.de
Betreff: Polizei im Großeinsatz : Rund 450 Querdenker protestieren bei verbotener Demo in Bonn

Sehr geehrte Damen und Herren,

Vielen Dank für den unvoreingenommenen, neutralen und ausgewogenen
Bericht zu der Versammlung gestern Abend auf dem Bonner Marktplatz.
Sie haben bewiesen, dass Sie richtig zählen gelernt haben.
Mein ausdrücklicher Dank richtet sich vor allem an den Redakteur Herrn
Wrobel und den Fotograf Herrn Westhoff.
Herr Westhoff hat mich nämlich abgelichtet, als ich dort zufällig
vorbeikommend ein Martinslied und die Europahymne (Beethoven, da war
doch was 😉 und das ein oder andere Lied blies. Denn ich spielte die
Trompete. Dabei hatte ich keine Maske auf, denn das geht schlecht.
Im Affekt habe ich dann auch noch vergessen, die Trompete vorne zu
stopfen, so dass das Endaerosol aus dem Trompetentrichter quasi
ungehindert meine Nächsten in Gefahr hätte bringen können, wenn ich denn
ansteckend krank wäre und meine Krankheit per Aerosolaustausch
übertragbar wäre.
All das ist ja zum Glück nur ein Hirngespinst und die Natur hat uns ja
alle mit einem Immunsystem ausgestattet, das zu pflegen ja jedem von uns
selbst überlassen ist. Vorausgesetzt, wir sind alt genug, um das zu
wissen und entsprechend danach zu handeln.

Na ja, ich will mich hier nicht weiter verlieren und Sie beim Mitlesen
allzu sehr überfordern.
Sie bekommen ja sicherlich etwas mehr Emails als ich so für gewöhnlich,
nicht wahr?
Sie haben ja gar keine Zeit, dass alles zu studieren und eventuell sogar
weiterzuverfolgen.
Das sehe ich doch ein.

Ach, schönen Gruß noch an Herrn Wrobel, den gut geschulten Redakteuer
mit jahrelanger Erfahrung und hochklassigen Referenzen wie RTL.de. Wenn
er doch so sehr Mallorca liebt und gutes Essen, dann lade ich ihn mal
ein zu einem Essen beim Spanier in Bonn.
Ich würde den Herrn gerne mal persönlich kennenlernen.

Wenn mich nicht alles täuscht stand der doch gestern auf dem Bonner
Marktplatz in meiner Nähe und hatte selber keine Maske an.
Keine Sorge, Herr Wrobel, ich habe kein Foto von Ihnen, das das beweisen
könnte. Wozu auch? Pillepalle. Geschenkt.
Aber, ich muss Sie leider korrigieren. Ich weiß nicht, wie Sie darauf
kommen, dass dort 450 Demonstranten und 50 Gegendemonstranten waren.
Ich stand ja sehr nah dran an den Gegendemonstranten, dieses jämmerliche
Häuflein von verwirrten Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die
groteskte Sprüche skandierten. Zum Beispiel sinngemäß sowas wie
„Durchgeimpfte Antifa“ oder „Lieber DDR als Großdeutsches Reich“ usw. usf.
Aber 50 waren das nicht.
Eher so 30, wenn überhaupt.
Übelst pöbelnde, Stinkefingerzeigende ungebildete und aggresive junge
Menschen, die ich gerne zusammen mit ihren Eltern oder
Erziehungsberechtigten zu einer systemischen TherapeutIn schicken würde.
Die erste Therapiestunde würde ich Ihnen schenken.

Und die anderen Versammlungsteilnehmer, das waren höchstens 421. Ich
weiß nicht wie Sie auf 450 kommen.
Zählen Sie bitte nochmal nach.
Oder fragen Sie nochmal nach bei der Polizei.
Die müßte es doch besser wissen.
Oder haben Sie die schon gefragt?
(Wenn ja, dann wäre die Zahl von 450 wohl eher politisch motiviert und
verbrämt als wahrheitsgemäß. Es hängt ja auch immer vom Zeitpunkt der
Zählung ab. Stimmt. Und davon, was man mit solch einem Artikel bezwecken
will.)

Herzliche Grüße und weiter so, aber es geht noch besser, glauben Sie
mir. So mehr so in Richtung freier, unabhängiger und investigativer
Journalismus, wissen Sie?
Ja, aber Sie können natürlich die Anzeigenkunden nicht vergrätzen. Dann
haben Sie ja noch weniger Abokunden. Eieieiei.
Wer ist eigentlich ihr größter Anzeigenbezahler?
Follow the money sagen doch die Truther, stimmts?
Jetzt sind Sie mal bitte still, sagt die Stimme aus dem Off.
Wird gemacht, Chef, sage und schreibe ich.

Einen friedlichen Sonntag wünscht

Klaus Josef Fretter
Bonn-Endenich

Quelle : Autor

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