Pleitewelle: Die unsichtbare Corona-Katastrophe!

Ein Gesicht, welchem man vertrauen kann!

Jüngst wurden Zahlen vermeldet, wonach die Zahl der insolventen Firmen in Deutschland zurückgeht. Die Statistiker des Bundesamtes für Statistik zählten für den Monat August insgesamt 1.051 Insolvenzanträge. Dies entspricht einem Minus von -35,4 % im Vergleich zum August 2019. Ein „Paradox“, wie es heißt: Ist Deutschlands Wirtschaft am Ende in der Corona-Krise praktisch zumindest nicht betroffen? Die Antwort ist falsch. Merkel-Deutschland wird mit hoher Sicherheit zahlreiche Unternehmen und Arbeitsplätze verlieren.

Katastrophe in verschiedenen Branchen

Verschiedene Branchen melden schlicht Katastrophen. So wurde bekannt, dass die Reisebranche bezüglich des Umsatzes in diesem Jahr von einem Minus in Höhe von 28 Milliarden Euro ausgeht. Dies wiederum trifft die Branche ungeschützt. Zahlreiche Angestellte wurden in Kurzarbeit geschickt. Diese „Maßnahme“ jedoch wird nicht reichen, um die Branche ohne Ware zumindest 2021 wieder in den schwarzen Bereich zurückzuholen.

Es bleibt dabei: Die Insolvenzantragspflicht war zu 100 % bis zum 30. September ausgesetzt und ist aktuell zumindest in zahlreichen Fällen inaktiv. Das wird sich verspätet dann in den Statistiken niederschlagen.

Der Vorsitzende des Verbands der Insolvenzverwalter Deutschlands (VID), Christoph Niering, erwartet laut einem Bericht der „Welt“ für das kommende Jahr keien Insolvenzwelle. Dies sei das Ergebnis der Maßnahmen wie der Kurzarbeit, die bis Ende 2021 als mögliche Option verlängert wurde.

Der entscheidende Satz, den Merkel-Deutschland allerdings praktisch in allen Talkshows so nicht erwähnt: „Viele Unternehmen gehen aber auch still aus dem Markt und tauchen damit in keiner Insolvenzstatistik auf, allen voran kleine Betriebe aus der Gastronomie, der Veranstaltungswirtschaft und dem Einzelhandel.“

Genau dieses Drama bleibt in der Öffentlichkeit weitgehend unsichtbar. Die davon ausgehende „Welle“ ist bis dato statistisch nicht erfasst. Es sieht nicht so aus, als sei der Instrumentenkasten bei der „Unterstützung“ der Wirtschaft seit März auch nur im Ansatz richtig bedient worden. Peter Altmaier ließ anfangs wissen: Es wird kein Arbeitsplatz verloren gehen. Eine historische Fehleinschätzung. (AM)

Quelle

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