Öko-Aktivismus oder Öko-Terrorismus? Unfälle und Pinguinkostüme im Dannenröder Forst

Von Leonhard Lenz – Eigenes Werk, CC0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=93602217

von AR Göhring

Die Proteste gegen den Ausbau der A49 im Bereich des Dannenröder Forstes nehmen immer riskantere und gewalttätigere Züge an. Im Oktober ereignete sich sogar ein schwerer Unfall durch eine Blockadeaktion auf der Autobahn. Vor kurzem wurden die Baumhäuser der Waldbesetzer geräumt – mit Carola Rackete im Pinguinkostüm.

20. November 2020 Axel Robert Göhring Klima 4

von AR Göhring

Die Proteste gegen den Ausbau der A49 im Bereich des Dannenröder Forstes nehmen immer riskantere und gewalttätigere Züge an. Im Oktober ereignete sich sogar ein schwerer Unfall durch eine Blockadeaktion auf der Autobahn. Vor kurzem wurden die Baumhäuser der Waldbesetzer geräumt – mit Carola Rackete im Pinguinkostüm.

Wir berichteten bereits über Brandanschlagsdrohungen von Klimaschützern gegen Autofahrer in Gießen. In den vergangenen Wochen hat die Szene im Dannenröder Forst zwischen Kassel und Gießen Baumhäuser gebaut, um nach dem Muster des „Protestes“ im Hambacher Forst die Abholzung der Bäume zu verhindern.

Wobei es „gute“ und „schlechte“ Bäume gibt – „schlechte“ Bäume können dem Tesla-Werk bei Berlin oder Windkraftanlagen in Hessen (Märchenwald) ruhig weichen – kein Protest. „Gute“ Bäume hingegen stehen da, wo RWE oder der Staat Kohle fördern oder Autobahnen ausbauen will – die müssen unbedingt gerettet werden.

Mitte Oktober seilten sich akademische Aktivisten von einer A3-Autobahnbrücke ab und verursachten so einen Stau, an dessen Ende ein Mann mit seinem Auto in einen Laster krachte. Daran sind natürlich nicht die Weltretter schuld – eine Sprecherin

wehre sich allerdings gegen den Versuch, diesen tragischen Vorfall zu instrumentalisieren und damit den Protest gegen den Weiterbau der A49 durch den Dannenröder Forst zu diskreditieren. (FAZ)

Wie trotzige Kinder, die an nichts schuld sein können – das sind immer die anderen. Als kürzlich eine Aktivistin mehrere Meter tief von einem Baum stürzte, war natürlich die Polizei verantwortlich. Infantilität zeigte auch die Extinction-Rebellion-Aktivistin und Schiffsschlepperin Carola Rackete, die in einem Pinguinkostüm (!) auf einem Baum saß und von der Polizei vorsichtig mit einer Hebebühne heruntergeholt wurde. Eigentlich „sterben“ ja sonst die Eisbären am Nordpol und nicht die Pinguine am gegenüberliegenden Weltende, oder baut Rackete ein neues Tierschutz-Narrativ auf? Immerhin war sie friedlich – männliche Kollegen beschossen die Beamten mit Pyrotechnik und bewarfen sie mit Rauchbomben.

Nebenbei: Der Ausbau der A49 war mit den Stimmen der Grünen in der Landesregierung mitbeschlossen worden. Die Grüne Partei ist nur im Bundestag moralistisch und weltfremd – in den Ländern oder auf lokaler Ebene sieht es ganz anders aus. Ob es auch daran liegt, daß die grünen Großkopferten in Berlin ganz andere Persönlichkeiten sind als die Kollegen in den Ländern? Boris Palmer wäre ein gutes Beispiel dafür.

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